Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Monthly Archives: November, 2020

Der Alchemilla-Kalender ist zurück!

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Diese Woche ist der neue Alchemilla-Kalender für das Jahr 2021 erschienen. Dies ist das 26. Mal, dass der frauenspezifischen Kalender in Südtirol herausgegeben wird. Ab sofort ist der Kalender auch im Frauenmuseum abholbar. Er liegt zur freien Entnahme auf unserem Info-Tisch im 2. Stock (der frei zugänglich ist) auf.

È tornato il calendario Alchemilla per il 2021. Per la ventiseiesima volta il calendario è stato elaborato e pubblicato dal gruppo Alchemilla. D’ora in poi il calendario può essere ritirato al Museo delle Donne di Merano. Si trova sul nostro tavolo informativo al secondo piano, che è liberamente accessibile.

Die Pressmitteilung verrät uns Folgendes zum diesjährigen Kalender:

Alchemilla beWEGt 2021

Foto: Judith Mittelberger

Sprache, Liebe, Politik, Beruf, Bildung, Medien, Gesundheit, Flucht, Wissenschaft, Finanzen, Trauer und Zeiten: Themen und Wege von Frauen sind sehr unterschiedlich und von unzähligen Entscheidungen und Verläufen geprägt. Frauenzentrierte Wegbeschreibungen und -hinweise, best-practice-Werdegänge von tollen Frauen und nützliche Netzwerkstationen in Südtirol haben die Alchemillen im neuen Jahreszeitbüchlein Alchemilla beWEGt 2021  zusammen getragen.

Non è amore – La violenza di genere fra psicologia, criminologia e diritto

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In occasione della Giornata internazionale per l’eliminazione della violenza contro le donne Valeria Giacometti presenta il suo libro „Non è amore – La violenza di genere fra psicologia, criminologia e diritto“ pubblicato da Edizioni Formamentis:

Non è amore – La violenza di genere fra psicologia, criminologia e diritto from Frauenmuseum Meran on Vimeo.

Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte

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Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2020 hat der Landesbeirat für Chancengleichheit die Aktion „Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte“ gestartet. Vom 25. November bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) werden kostenlos Brotsäckchen aus Papier in Bäckereien bzw. Lebensmittelgeschäften zahlreicher Gemeinden in Südtirol verteilt.

La mia storia di avvocato coincide con il mio essere donna

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Ho sempre voluto fare questo lavoro perché lo sentivo mio, perché speravo che la conoscenza del diritto mi avrebbe consentito di aiutare le persone che si rivolgevano a me per una consulenza o per essere assistite in una causa.

Il “fenomeno” – uso volutamente le virgolette – della violenza di genere era di là da venire. Di fronte a me avevo le difficoltà di affermarmi in una professione essenzialmente maschile e maschilista, che lascia davvero poco spazio alle donne, a cominciare dal titolo: avvocato, al maschile appunto.

Con il passare degli anni, però, a quel prefisso maschile mi ci sono affezionata, anche perché ho capito che la mia identità di genere non era legata a come si declina o non si declina il titolo professionale, tanto da arrabbiarmi quando mi sento chiamare “avvocata” o, peggio ancora, “avvocatessa”, quasi si volesse a tutti i costi femminilizzare un termine che non si può declinare al femminile.

5 feministische Buchtipps für den Lockdown

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Momentan fallen viele alltägliche Aktivitäten wieder schwerer: unsere Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, es finden keine Veranstaltungen statt, man soll soziale Kontakte möglichst meiden… Trotzdem oder gerade deshalb sollen wir aber nicht aufhören, uns von Gedanken anregen zu lassen, uns auszutauschen, aber auch uns zu unterhalten. Bücher können uns all das in der derzeit schwierigen Situation geben – während man sie selbst liest, aber auch wenn man sich mit Freundinnen über die gelesenen Bücher unterhält 😉

Für all diejenigen, die Zeit und Lust zum Lesen finden, haben wir eine kleine Liste mit einigen empfehlenswerten feministischen Büchern zusammengestellt:

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Bildquelle: https://www.fischerverlage.de/buch/chimamanda-ngozi-adichie-mehr-feminismus-9783596036769

Chimamanda Ngozi Adichie: Mehr Feminismus! Ein Manifest und 4 Stories

Bereits mit ihrem TED-Talk „We Should All Be Feminists“ (dt.: „Mehr Feminismus!“) machte die junge und mehrfach ausgezeichnete Bestsellerautorin Furore. Mit ihren Geschichten gelingt ihr weiter, was nur große Literatur vermag: Sehr genau legt sie das Innerste ihrer Figuren bloß und enthüllt damit Wahrheiten unserer Gesellschaft, die so offenkundig sind, dass wir sie kaum jemals durchschauen.

Adichie erzählt davon, wie man Rollenerwartungen erlernt, und davon, wie man lernt, sie zu brechen. Sie erzählt von Schuld, Scham und Sexualität, von Feminismus, Liebe und Heimat. Über all ihren Geschichten liegt der Optimismus einer besseren, einer toleranteren Welt. Adichie ist eine scharfe Beobachterin unserer Zeit und ihre Stories sind literarisch wertvoll.

Mammographie – ja oder nein?

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Übermorgen ist Neumond – damit ist es also wieder Zeit für unsere Rubrik #tanterosa.

Der 19. Oktober wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Internationalen Tag gegen Brustkrebs erklärt. In vielen Ländern wird allerdings der gesamte Oktober dafür genutzt um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, für die Krankheit zu sensibiliseren und über Vorsorgeuntersuchungen und regelmäßige Kontrollen aufzuklären. All dies soll es ermöglichen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und zu heilen. Als Symbol für den Brustkrebsmonat gilt eine rosa Schleife (wie im Titelbild des Beitrags abgebildet). Von dieser leitet sich auch die häufig verwendete Bezeichnung als „rosa Monat“ ab.

Mammographie-Screenings gelten als eine der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen gegen Brustkrebs. In vielen Staaten gibt es deshalb für Frauen auch die Empfehlung regelmäßig ihre Brust kontrollieren zu lassen. Für Frauen ab 20-30 Jahre gilt mindestens einmal jährlich, für Frauen ab 50 alle zwei Jahre. In Italien erhalten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle 2 Jahre vom Sanitätsbetrieb eine Einladung zu einem Mammographie Screening.

Bildquelle: Basker Dhandapani auf pixabay

2013 hat ein Fachgremium des unabhängigen Swiss Medical Board (SMB) einen Bericht verfasst und veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich mit der Frage, welchen Nutzen diese systematischen Screenings haben. Die Forschungsergebnisse und Antworten, die die Ärzt*innen erhalten haben, sind recht ernüchternd. Es konnten nur wenige Anhaltspunkte und Beweise dafür finden, dass Mammographie-Screenings mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringen.

Frauen in Entscheidungsgremien

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In politischen Entscheidungsgremien sind Frauen und Männer noch immer nicht ausgewogen vertreten. Dies zeigte sich letzthin in Südtirol bei den Gemeinderatswahlen, aber nicht nur.

Eine vielfältige Vertretung der Gesellschaft in der Politik und in Entscheidungsgremien ist wichtig, da dort die Rahmenbedingungen des gesellschaftlichen Lebens festgelegt werden. Für eine lebendige Demokratie ist es Voraussetzung, dass in politischen Ämtern Pluralität vorhanden ist.

Ein Museum mit kommunistischem Layout

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Sechs Stationen mit dem Bus, anschließend ebenso viele mit der U-Bahn – und dann: Exit B – Frauenmuseum. Vorbildlich. Wie es sich die ortsunkundige Reisende wünscht, findet sie den notwendigen Hinweis an passender Stelle, um im breiten Angebot an Möglichkeiten, den für sie vorteilhaftesten Ausgang beim Verlassen des Metrosystems zu erwischen. Nach einigen Metern über der Erde, von einem Paar aufmerksamer Augen als Ortsfremde gescannt, bietet mir eine Frau ihre Hilfe an und weist mir den Weg. Etwas versteckt in der zweiten Reihe, finde ich das riesige Gebäude, in dem sich das Frauenmuseum auf 6 Etagen über 35.000 m² ausbreitet, also auf zirka 7 Fußballfeldern:

China National Museum of Women and Children, No. 9, Beijige Road, Dongcheng District, Beijing / CHINA

Erni Kutter: „Ein ganz anderes Verständnis von Leben und Sterben“

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Seit 20 Jahren beschäftigt sich die Sozialpädagogin Erni Kutter mit Frauengeschichte, Kulturanthropologie, und spirituellen Frauentraditionen. Ihr Buch Schwester Tod, das 2010 im Kösel Verlag erschienen ist und nachgedruckt werden musste, ist für ichfrau in der Zeit um Allerheiligen Anlass mit Erni Kutter über den Tod zu sprechen.

„Ich bin eine Forscherin der sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen im Körper“

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Bewegung und Ausdruckstanz sind ihre Berufung. Doris Plankl ist um die Welt gereist, um Tanz, physisches Theater und Körperwahrnehmung zu studieren. Nachdem sie zurück nach Südtirol kam, hat sie Produktionen verwirklicht, mit Erwachsenen und Kindern gearbeitet und das Festival AlpsMove mit begründet, das sich für den Tanz in Südtirol stark macht. Im Interview erzählt sie von ihrem Weg.