Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Monthly Archives: Dezember, 2019

Im Winter wird’s länger…

0

… und manchmal die Beschwerden auch größer. Die Rede ist von der Menstruation, die sich nicht nur im Laufe eines Lebens verändern kann, sondern eben auch saisonal. Das hat Ärztin Preethi Daniel einer Londoner Klinik gegenüber der Cosmopolitan erklärt. Im Netz für euch aufgeschnappt anlässlich unserer monatlichen #rubriktanterosa.

Der Winter kann die Periode deutlich verlängern, das ist nicht nur ein persönlicher Erfahrungswert in ihrer Praxis, sondern auch in einer Studie von 2011 belegt. Im Winter würde eine erhöhte Hormonausschüttung stattfinden, was wiederum die Frequenz der Ovulation steigen lässt und den Zyklus 0,9 Tage kürzer mache als im Sommer. Genauso bewiesen ist die Tatsache, dass Frauen, die in wärmeren Gegenden leben, eine kürzere Blutung haben.

Auch die prämestruellen Probleme können in den kälteren Monaten stärker sein, denn wir verbringen mehr Zeit in den Häusern, bewegen uns weniger und essen mehr als im Sommer. Wer auch im Winter aktiv bleibt, kann das ein wenig ausgleichen, so Dr. Daniel.

 

Die Rubrik #tanterosa, einmal im Monat mit Tipps und Infos

Astrid Schönweger

Glaubt an die Mütter, nicht den Weihnachtsmann!

0

Natürlich könnten wir euch heute brav alles Gute zu Weihnachten wünschen und Frohe Feste, aber seien wir uns ehrlich, das entspricht nicht unserem Blog. Natürlich schauen wir hinter die Quinten – auch des Weihnachtsfestes – und damit auch darauf, wo denn dabei die Frauen bleiben… 

Frauenquote in der Wirtschaft – was hat sich getan?

0

Das Jahresende bietet immer Anlass Forderungen, Vorhaben, Versprechen, Maßnahmen etc. Revue passieren zu lassen und nach dem aktuellen Stand zu fragen.

Am Ende von 2019 machen wir deshalb – mit Blick auf das Jahr 2020, in dem das Gleichstellungs- und Frauenförderungsgesetzes des Landes Südtirol seit einem Jahrzehnt bestehtFrauen in der Wirtschaft zum Thema.

  • Seit dem Gleichstellungs- und Frauenförderungsgesetzes des Landes Südtirol von 2010 muss jedes Geschlecht mit mindestens einem Drittel in Landesgremien und Landesgesellschaften vertreten sein.
  • Seit 2012 gilt in Südtirol, dass in „Aufsichts- und Verwaltungsräten in Gesellschaften des Landes, der Gemeinden oder Bezirkskörperschaften […] [k]eines der beiden Geschlechter mit mehr als zwei Dritteln vertreten […] [sein darf, andernfalls wird] die Bestellung unwirksam.“ (ëres Nr. 4/2012, S. 5-6)
  • Italienweit ist 2012 auch die sog. „quote rosa“ oder „legge Golfo-Mosca“ (LEGGE 12 luglio 2011, n. 120 und LEGGE 23 novembre 2012, n. 215) in Kraft getreten. Diese schreibt börsennotierten Gesellschaften und Unternehmen mit staatlicher Beteiligung vor, dass in neu bestellten Verwaltungs- und Aufsichtsräten bis 2015 eine Frauenquote von 20% und ab 2015 eine Frauenquote von 30% Prozent einzuhalten ist. Anderweitig drohen Sanktionen.

Alles Gute zum Geburtstag!

0

Das Team von ichfrau – iodonna und das Team des Frauenmuseums Meran wünschen unserer Mitarbeiterin Judith Mittelberger von Herzen alles alles Gute zum runden Geburtstag! Bleib so frisch, fröhlich und begeistert wie du bist. Wir freuen uns noch viele weitere Jahre mit dir zusammenzuarbeiten.

Herzliche Glückwünsche von uns allen! =)

 

Schnappschüsse von starken Frauen in Sambia – Teil 1

0

Mitte Oktober letzten Jahres schloss ich mich einem Studierendenverein an meiner Universität in Edinburgh an, der seit 1990 nachhaltige Entwicklungsprojekte im globalen Süden unterstützt, sowohl mit Geldspenden als auch mit Teams von Freiwilligen vor Ort. Der Verein nennt sich Edinburgh Global Partnerships (kurz EGP) und wählt jeden Sommer vier bis sechs Projekte aus, im Herbst werden die Freiwilligen rekrutiert, bis in den Frühsommer werden die nötigen Spenden gesammelt, und im Juni startet das Freiwilligenteam schließlich ins Gastland und begleitet dort die Umsetzung des Projekts. Dabei ist es auch Ziel, die Partnerschaft zwischen EGP und der Organisation im Gastland dank zwischenmenschlicher Kontakte auf lange Sicht zu festigen. Ich schaffte es letztes Jahr ins Team Sambia, und unterstützte zusammen mit sechs anderen Freiwilligen die Frauenvereinigung Chiseke Women Organisation (CWO) im Nordwesten Sambias. Wir sammelten von Oktober bis Mai Geld, um für unsere Partnerinnen ein Produktionszentrum für Kochöl bauen zu können. Dabei waren wir durchaus kreativ – ich habe etwa 300 Pfund durch eine Kopfrasur beisteuern können – die Aktion hat mir enorm zu denken gegeben, wie ihr in diesem Beitrag lesen könnt. Dort werden mittlerweile seit letztem August v.a. Erdnüsse, die in der Region gut wachsen, zu hochwertigem, gesundem und günstigem Kochöl verarbeitet, für den Eigenverbrauch und den Verkauf. Das wertet den täglichen Speiseplan auf, schafft Beschäftigung und ein Einkommen für die CWO-Frauen, die den Laden schmeißen, mithilfe des wunderbaren Gerald Yungana, der für die Regionalverwaltung arbeitet. Das Zentrum schaffte auch Möglichkeiten für Erwachsenenfortbildung in Sachen Betriebs- und Landwirtschaft; außerdem können die Reste der Ölpressung leicht zu Tiernahrung verarbeitet werden, und helfen den Frauen somit auch, mehr Nutztiere besser halten zu können, was wiederum die eigene Ernährung und das Kapital der Frauen und ihrer Familien verbessert.

In diesem Beitrag darf ich einige Schnappschüsse von inspirierenden Frauen präsentieren, die ich vor Ort getroffen habe.

Engagiert, mutig und zielstrebig

0

Unsere Frau des Monats Dezember: Margareth Gruber

Ihr Coming out in den 70er Jahren hat Margareth Gruber dazu motiviert sich über Jahrzehnte hinweg für Frauenrechte einzusetzen. Ihre Behinderung hingegen lehrte sie früh, ihre Fähigkeiten zu erkennen und zielstrebig umzusetzen. Im Interview berichtet Margareth Gruber von ihren Erfahrungen und ihrem Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft.