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Monthly Archives: Februar, 2019

Contro la violenza: Merano c’é

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  1. Ci siamo trovati in piazza, abbiamo ballato e abbiamo dato un segno forte col Flash Mob danzante ieri a Merano.

Il 14 febbraio in tutto il mondo donne e uomini scendono in piazza per manifestare contro la violenza su donne e bambini. Giá da anni la Donne Contro la Violenza, il Comune di Merano e il Museo delle Donne organizzano il Flash Mob a Merano. Grazie a tutti per avere partecipato!

Eccovi alcune voci dell’One Billion Rising:

Delia:

Sono qui per la prima volta oggi, sono molto felice che quest’anno sono riuscita a partecipare. Credo molto nell’ideale di questo evento e di andare contro la violenza sulle donne. È un tema che si pensa che é passato ma in veritá ha un effetto molto importante sulle donne in tutto il mondo e bisogna fare in modo che la gente se ne accorga.

Samuel:

È un bell’evento e un’iniziativa importante.

 

Zara e Elisa:

Siamo qui perché per le donne questo é bello, questo é giusto. Siamo qui per i diritti della donna e per lottare contro la violenza.

 

Startschuss für das Voting!

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Wie schon bei #ichfraudesmonats angekündigt, ist es nun soweit! Wir wählen zum ersten Mal die #ichfraudesjahres. Heute beginnt das Voting. Auf der Startseite findet ihr einen eigenen Button, um direkt zum Voting zu gelangen!

Wieso eine #ichfraudesmonats und eine #ichfraudesjahres?

Vielleicht sollten wir das mit einer Gegenfrage beantworten. Wie viele Miss Irgendwas gibt es? Und das nur in Südtirol? Dabei wird in erster Linie das Aussehen von jungen Frauen bewertet.
Für uns höchste Zeit, zu diesen Wettbewerben noch einen weiteren daneben zu stellen, der andere Kriterien der Auswahl hat.

An jedem ersten Tag des Monats stellen wir deshalb die #ichfraudesmonats vor. Kriterium für die Auswahl ist, dass diese Frauen sich ungewöhnliche Berufe und Lebenswege ausgesucht, Bahnbrechendes geleistet haben oder Wellenbrecherinnen für andere Frauen waren. Es geht darum, wie sie bewusst eine Rolle für sich auswählen. Dabei brechen sie manchmal die traditionellen Geschlechterrollen auf, mal modernisieren sie sie oder gehen auf ihre eigene Art in ihnen auf…

Wer kommt in die Auswahl von #ichfraudesjahres?

Alle #ichfraudesmonats von 2018. Ihr habt die Qual der Wahl zwischen:

  1. der Dogsitterin Petra Kuppelwieser
  2. der Frauenskulpturexptertin Sieglinde Tatz Borgogno
  3. der einzigen Bestattungsmeisterin im Lande, Magdalena Schwienbacher
  4. der Wahlmeranerin und Künstlerin Wendy Hong Wan

Il mio San Valentino è diverso! Attivati, balla, partecipa!

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Flash Mob danzante a Merano in via Cassa di Risparmio, ore 17.00

Una donna su tre sul pianeta sarà violentata o picchiata nel corso della sua vita. Un miliardo di donne violentate è un’atrocità, un miliardo di donne che danzano è una rivoluzione.

Giovedì 14 febbraio, nel giorno di San Valentino, la festa che celebra l’amore nel mondo, donne e uomini si ritroveranno uniti in una manifestazione contro la violenza sulle donne. Una giornata simbolo per ricordare in tutto il mondo le vittime di femminicidio.
Le istituzioni locali ed alcune importanti associazioni si sono attivate per organizzare questo appuntamento diventato ormai una tradizione in Alto Adige e che cerca di sensibilizzare e contrastare mentalità e pratiche basate sull’abuso, sull’omertà e sulla sopraffazione sulle donne. L’iniziativa prende spunto dal movimento globale One Billion Rising a cui da anni aderiscono la Rete contro la violenza sulle donne della città di Merano, l’Associazione “Donne contro la violenza” e il Museo delle Donne di Merano.

 

Elvert Barnes [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Heute mit einem Zitat von Rosa Parks. Der Frau, die mit ihrer Entscheidung und Aktion im Bus nicht aufzustehen, um den Sitzplatz für einen weißen Mann freizugeben, den Busboykott von Montgomery (USA) mitausgelöst hat. Eine Aktion des Widerstands gegen die diskriminierende Rassentrennung in den Südstaaten der Vereinigten Staaten und ein Teil der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Eine Löwin verabschiedet sich

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Am Sonntag fünf Uhr morgens ist eine wichtige Frau Südtirols von uns gegangen: Gertrud Gänsbacher Calenzani (78). Sie war eine Löwin, wenn es darum ging, sich  nicht nur für Menschen mit Behinderung, aber auch für Frauen und Eltern von Menschen mit Behinderung einzusetzen. Eine Frau, die Konflikte nicht scheute, um sich für die Recht der Schwächeren einzusetzen, stets höhere Ziele vor Augen hatte und nun ihre Ruhe gefunden hat.

ichfrau möchte es sich nicht nehmen lassen, mit Tochter Claudia Calenzani (46) über diese Frau zu reden, der man für ihre lebenslange ehrenamtliche Arbeit nur Respekt zollen kann. Was die wenigsten wissen, ist dass Gertrud nicht nur eine Tochter mit Sehbehinderung hatte, sondern auch eine zweite – und die war bis zur letzten Stunde an ihrer Seite.

Claudia und Gertrud Calenzani im Garten
Privatarchiv Familie Calenzani

Wie war es, die Tochter einer Getrud Calenzani zu sein?

(Erste Reaktion: Ein Lachen.)
In den jungen Jahren hatte ich sie hoch auf einem Podest. Ich wollte wie sie werden, ihr nacheifern. Sie war das Wichtigste für mich. Mein Ziel war es, ihr ebenbürtig zu sein.

Vulvalippen statt Schamlippen!!

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Dass Sprache unsere Wirklichkeit prägt, das was wir denken und wahrnehmen (können), darüber haben wir vor Kurzem schon mal geschrieben. In der heutigen Rubrik Tante Rosa möchten wir mit einer weiteren Debatte an dieses Thema anknüpfen, und zwar mit einem interessanten Aufruf.

Im Oktober des letzten Jahres hat Gunda Windmüller einen Aufruf gestartet, der es in sich hat. Auf dem Newsportal watson.de hat sie sich dafür ausgesprochen, die Schamlippen der Frau* nicht mehr als solche, sondern als Vulvalippen zu bezeichnen.

 

Der derzeit übliche Begriff „Schamlippen“ tauchte um 1789 auf und wird seither zur Bezeichnung der inneren und äußeren Schamlippen verwendet, die die Vulva und den Eingang zur Vagina umschließen. Was an diesem Begriff (nun) als problematisch angesehen wird, ist dass er die weiblichen* Geschlechtsteile mit einem negativen Gefühl – der Scham – verbindet. Scham ist ein kulturell geprägtes Gefühl, das mit Verlegenheit, Bloßstellung, Minderwertigkeit, Unanständigkeit, mit Tabus und oft auch mit Sprachlosigkeit über etwas verbunden wird.

Dass all die genannten Aspekte sprachlich so eng an die weiblichen* Geschlechtsteile, den Körper und die Sexualität gebunden werden, bleibt nicht ohne Wirkung und sagt so einiges über unsere Kultur aus. Darüber, was nicht gedacht, nicht gesagt und nicht getan werden darf und soll. Mit allen negativen Folgen, die damit verbunden sind, wie mangelnde Aufklärung über den Aufbau der Geschlechtsteile, Verheimlichen von Beschwerden in diesem Körperbereich, unerfüllte Sexualität und vielem mehr.

Die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft

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Unsere Frau des Monats Februar

Seit 10 Jahren lebt die Steineggerin Julia Lantschner in Tansania, Afrika. Dort hat sie das Projekt Pa1-Together gestartet, das jungen Frauen durch eine Schneider-Ausbildung zu mehr Selbständigkeit verhilft. Im Interview erzählt sie uns, wie es sie nach Tansania verschlagen hat und welche Fortschritte ihr Hilfsprojekt macht.

Seit wann und wo lebst du in Afrika?

Ich bin schon seit über 10 Jahren in Tansania, Ost-Afrika.

Zuerst verbrachte ich die Hälfte des Jahres in Südtirol und die Hälfte in Afrika. Seit vier Jahren habe ich beschlossen, dorthin zu ziehen. Mein neues Zuhause ist in Kigamboni, eine Halbinsel der 5-Millionenstadt Dar es Salaam.

Was hat dich überhaupt nach Tansania geführt?

Es war schon immer ein Traum von mir, nach Afrika zu reisen, um das Land und die Kultur hautnah zu erleben. Meine Eltern sagten immer, ich kann das machen wenn ich volljährig bin, in der Meinung, dass ich bis dahin andere Pläne habe. Doch gleich nach meinem 18. Geburtstag begab ich mich auf meine erste Tansania-Reise, blieb für 3 Monate in einem abgelegenen Waisenheim im Süden und machte einen Freiwilligendienst. Von da an zog es mich jedes Jahr in dieses faszinierende Land.

Wie kam es, dass du deinen Lebensmittelpunkt dorthin verlegt hast?

Zunächst war ich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Immer wenn ich von meiner Zeit aus Tansania zurück kam, vermisste ich etwas und hatte Fernweh. Umgekehrt aber selten Heimweh.

Natürlich ist und bleibt Südtirol immer meine Heimat, aber ich wusste, dass ich es versuchen möchte, in Tansania zu leben. Aus heutiger Sicht war es die richtige Entscheidung, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Wie kann man in Tansania das ganze Jahr überleben?

Das ist gar nicht so einfach. Seit ich dort lebe, habe ich mich ein wenig zu einer Überlebensküsterin entwickelt. Anfangs hatte ich einen Job als Hotelmanagerin, doch für die viele Arbeitszeit verdiente ich zu wenig. Ich begann Tours und Safaris für Touristen anzubieten und hatte verschiedene Gelegenheitsjobs, auch als Übersetzerin, weil ich Swahili spreche. Damit wollte ich anfangs das Projekt alleine finanzieren.

Ab einem gewissen Punkt war das aber unmöglich und wurde zu einer großen Belastung, auch weil immer mehr Bedürftige dazu kamen. Wenn es nicht mehr ging, musste ich zwischendurch auch einige Monate zurück nach Südtirol, um zu arbeiten.

Lebst du nun als alleinstehende Frau oder hast du Freundschaften aufgebaut…?

Mit der Zeit habe ich viele Freundschaften in Tansania geschlossen und ich fühle mich sehr wohl. Seit letztem Jahr bin ich mit einem Tansanier verheiratet und wir erwarten im Januar 2019 unser erstes Kind. Mein Leben spielt sich in Afrika ab und ich kann mir zur Zeit auch nicht vorstellen, zurück nach Südtirol zu kommen.