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Hitzewallungen, sprunghaftes Altern, Schlafstörungen, geistige Aussetzer, Gewichtszunahme und und und… Was gibt es schon spannendes über die Menopause und ihre meist unangenehmen Nebenwirkungen zu besprechen? Eine Menge! … das sagen immer mehr Bloggerinnen in Deutschland.

Seit Jahren fühlen sich Menschen verstanden oder finden eine ersehnte Diskussions-Plattform in Blogseiten, wo über Weltanschauugen bis hin zu persönlichen Lebensgeschichten diskutiert wird. Warum also nicht auch über das Ende der biologischen Fruchtbarkeit der Frau schreiben? Ein Thema, von dem immerhin einige Menschen betroffen sind, und das sonst nicht übermäßig Platz in den Medien findet. Deshalb sind auch wir „Für mehr Menopausen-Blogging“.

Mehr dazu und einige Blog-Tipps gibt’s auf beziehungsweise – weiterdenken

Frau & Vorbilder 0

Die französische Feministin und Autorin Benoîte Groult ist im Alter von 96 Jahren verstorben. Sie wurde 1988 durch ihren erotischen Roman „Salz auf unserer Haut“ berühmt. Das weltweit 3 Millionen Mal verkaufte Buch wurde zum Bestseller. Die Erzählung über Liebe ohne Schuldgefühle und weiblicher Sexualität sorgte damals für Furore.

Die Autorin war auch Mitbegründerin des französischen feministischen Magazins „F Magazine“, schrieb über Frauenrechtlerinnen wie z.B. Olymp de Gouges und nahm sich auch im Alter kein Blatt vor den Mund: „Mit dem Altern verschwinden die Frauen. Niemand schaut sie mehr auf der Straße an. Sie werden transparent, verlieren den Blick der Männer, die Angst vor dem Altern der Frauen haben und noch mehr vor alten Frauen, die sie anmachen“, sagte sie 2012 der französischen Frauenzeitschrift „Elle“. Benoîte Groult fand sich damit nicht ab. „Ich schaue den Männern immer noch nach“, sagte sie vor wenigen Jahren. (- derstandard.at/2000039461874-1192182008471/Franzoesische-Schriftstellerin-Benoite-Groult-gestorben)

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Die erste Historikerin Englands war Catherine Macaulay. Heute an ihrem 225. Todestag erinnern wir an diese ausergewöhnliche Frau, die über Nacht berühmt wurde. Sie schockierte die britische Öffentlichkeit nicht mit ihrer Schönheit oder mit ihrer skandalösen Affäre mit einem älteren Verehrer. Ihre Berühmtheit hatte sie ihren Schriften zu verdanken. Als sie 1763 „A History of England“ veröffentlichte, wurde sie zur ersten englischen Historikerin. Und was für eine! Niemand hatte gedacht, dass eine Frau im Stande war, solch ein Buch zu schreiben – und doch waren sie begeistert. Es stellte sich heraus, dass Catherine eine auserordentliche Gabe zum Geschichten erzählen hatte…

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In ihrem neuen Buch „Berggöttinnen der Alpen“ wirft Europas bekannteste Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth einen unbekannten Blick auf die Alpen.

Sie untersucht die Landschaft der Alpen nach ihrer mythologischen Seite, spürt Göttinnen auf und folgt alten Geschichten und Sagen. Mit ihrem geschulten Blick geht sie verschiedenen Berggestalten nach und zeigt den Zusammenhang zu einer frühen matriachalen Kultur auf.  Ötzi – der weltberühmte Mann aus dem Eis – darf dabei natürlich nicht fehlen. Auch seine Geschichte wird von einem gänzlich anderen Blickwinkel gesehen, ebenso wie viele Sagen, Kulte und Bräuche aus den Alpenländern.