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Laute Frauen auf der Bühne

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Die Herbstsaison 2019 der Brixner Dekadenz läuft unter dem Motto „Laute Frauen“. Die künstlerische Leiterin Anna Heiss vereint Performances aus der Region und dem benachbarten Ausland aus den Bereichen Theater, Kabarett, Performance, Tanz und Musik.

Die Gastspielsaison begann vergangenes Wochenende mit der Kabarettistin Elisabeth Löffler (18., 19.10.) und ihrem Programm „Fix me if you can“, in dem sie humorvoll von ihrem Leben mit Behinderung erzählte. Nach einer Kindheit und Jugend, die von den „Heilungsversuchen“ der Familie geprägt waren, kämpft sie nunmehr für ein selbstbestimmtes Leben für sich und andere.

Weiter geht es diesen Freitag mit dem Tiroler „kollektiv kollinski“ (25.10.). Die beiden Schauspielerinnen laden zum SeminART, wo sie mit performativen und wissenschaftlichen Mitteln strukturelle Diskriminierung beleuchten.

Dekadenz und oew – Organisation für eine solidarische Welt laden am 30.10. zur Podiumsdiskussion „Ans Eingemachte!“. Unter der Moderation von Dr. Barbara Plagg diskutieren Expertinnen über Strategien weiblicher Ermächtigung. Zu Gast sind Gleichstellungsrätin Michela Morandini, die Aktivistin der „young green“s Sadbhavana (Sadi) Pfaffstaller und Patrizia Pfeifer von der Frauentheatergruppe Phenomena.

Ans Eingemachte. Foto: Dekadenz.

Zum 30-jährigen Bestehen sind die Basler Königinnen „Les Reines Prochaines“ (08.11.) kürzlich mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet worden. Ihre Konzerte sind einmalige Erlebnisse zwischen Punkkonzert und Performance. In Brixen präsentieren sie ihr aktuelles Programm „Schildkrötenritt“ in dem sie der Schönheit des Alters frönen.

Les Reines Prochaines, Schildkrötenritt. Foto: Dekadenz.

Das Innsbrucker Theater Praesent zeigt Sibylle Bergs irre komischen und superintelligenten Theatertext „Und dann kam Mirna“ (15.11.) in einer Inszenierung von Elke Hartmann. Die klügste und fieseste deutsche Gegenwartsautorin setzt sich mit dem Junge Mutter-Sein auseinander. Es spielen Elena Knapp und Michaela Senn.

Ulrike Haidacher (22.11.) ist eine der spannendsten Nachwuchskabarettistinnen Österreichs. Mit ihrem Kabarettduo „Flüsterzweieck“ reibt sie sich seit 10 Jahren an Publikumserwartungen und gängigem Humorverständnis und gewann nicht umsonst den Österreichischen Kabarettpreis. In ihrem neuen Solo „Aus Liebe“ geht sie weiblichen Opfermythen nach.

Das Südtiroler Tanzfestival Alps Move (30.11.) ist mit drei Tanzstücken zu Gast. Die jungen Choreografinnen und Tänzerinnen setzen sich mit Fragen der Übersetzung auseinander. Zu sehen sind Arbeiten von Katharina Illnar und Sarah Merler, Greta Schuster und Sabrina Fraternali.

Die „oew-Organisation für eine solidarische Welt“ bringt R. W. Fassinders „Angst essen Seele auf“ (08. & 10.12.) mit Margot Mayrhofer und Olcay Uslu auf die Bühne. Hier treffen rassistische Diskriminierungen auf Altersdiskriminierung. Regie führt Michaela Senn.

Den Abschluss macht Ingeborg Schwab. In ihrer Travestie-Show „Ein Wiedersehen mit Herbert Gottsbacher“ (13.12.) bringt sie Kabarett, Drag, Clown und Theater zusammen und schafft ein einmalig witziges Clownkunstprogramm.

http://www.dekadenz.it/

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