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IoDonna ha posto tre domande ai candidati e alle candidate delle elezioni provinciali 2018 in merito alla loro posizione su femminismo, gender e politica. Oggi risponde Cavallo Salvatore alle nostre domande:

Cosa pensa del femminismo e che definizione ne dá:

Il femminismo é stato e mi auguro continui ad essere un importante movimento che ha l´obiettivo di conquistare per le donne la paritá dei diritti sia in ambito sociale che nel privato, promuovendo una radicale trasformazione della societá attraverso la cultura e la politica. E´ oggettivo che storicamente, sia la religione che la politica hanno coniugato al maschile le regole sociali, relegando la donna ad un ruolo subalterno in ogni ambito;

Che cosa ha a che fare il „gender“ con la politica?

La politica é governata dai partiti e movimenti politici che propongono scelte e dalle istituzioni, che provvedono succesivamente a trasformarle in leggi e regolamenti, con i relativi effetti nei contesti sociali interessati. Molto raramente o quasi mai, i partiti e le istituzioni si sono interessati di verificare quale possa essere l´impatto di genere che ogni singolo provvedimento potrebbe causare. Ecco perché „gender“ e politica devono costantemente dialogare.

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Riccardo Dello Sbarba unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist die wichtigste Revolution des XX. Jahrhunderts. Und des 21. Jahrhunderts ebenso.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Gender sollte/ könnte der Kompass sein, der der Politik die Richtung gibt.

 Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

In jedem Bereich des Lebens, der politischen Entscheidungen und ihren konkreten Folgen ungerechte (sexuellen) Rollenverteilungen in Frage zu stellen und sie zu korrigieren, im Sinne einer neuen egalitären Vision (und Kultur) der Beziehungen unter Geschlechtern.

Riccardo Dello Sbarba, Grüne Fraktion – Gruppo Verde – Grupa Vërda

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Ab heute könnt ihr hier täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Den Beginn macht Peter Gruber:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist für mich das Streben der Frauen in unserer Gesellschaft nach Gleichberechtigung. Noch heute sind Frauen in vielen Bereichen des Lebens gegenüber Männern benachteiligt. Diese Ungerechtigkeiten gilt es aus dem Weg zu schaffen.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Es ist wichtig, dass die Politik die Voraussetzungen schafft, dass Frauen und Männer in allen Bereichen ihres Lebens gleichbehandelt werden.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Ein wichtiges Anliegen für mich ist die Anerkennung der Erziehungsjahre für die Rente. Damit können wir dafür sorgen, dass Frauen nicht mehr deutlich niedrigere Renten als Männer erhalten.

Peter Gruber, Süd-Tiroler Freiheit

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Die Landtagswahlen stehen vor der Tür und alle bestürmen die Kandidat_innen, um sie zu fragen, wie sie zu den eigenen Belangen, die man/frau vertritt stehen. Es gab einen Moment, da wollten wir uns nicht auch noch einreihen bei den Fragenden, aber dann erschien es uns doch wichtig. Wer befragt die Kandidat_innen der verschiedenen Parteien denn sonst zu Feminismus und Gender?

So suchten wir alle die Mailadressen der Parteien zusammen und kamen schon einmal zu einem ersten Schluss – auch wenn er jetzt nichts mit Feminismus und Gender zu tun hat: So manche Parteien sind schwer anzusprechen, haben keine offizielle Mailadresse, an die ichfrau schreiben könnte … Das war unerwartet.

Dennoch versuchten wir, alle zu erreichen und haben folgende Mail an die Parteizentralen verschickt:

Sehr geehrte Verantwortliche der Parteizentrale,
das Frauenmuseum Meran möchte mittels unserem BLOG ichfrau.com vor den Wahlen Ihren Kandidat_innen 3 Fragen stellen, wie sie zu Feminismus, Gender und Politik stehen.

  1. Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?
  2. Was hat Gender in der Politik zu suchen?
  3. Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

[…] Würden Sie bitte allen Personen auf Ihrer Liste diese Fragen zukommen lassen?

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Anlässlich der kommenden Landtagswahlen möchten wir mal kurz die Geschichte aufrollen. Sooo lange ist es noch nicht her, dass Frauen wählen dürfen und sie  mussten stark um dieses Recht kämpfen.

Nahezu überall auf der Welt wurde alles Mögliche erfunden, um Frauen dieses Recht zu verweigern. An erster Stelle stand „die Natur“ der Frau. Mit allen Mitteln wurde versucht glaubhaft zu machen, dass es sich dabei nicht etwa um eine gesellschaftliche Zuweisung zu Kinder und Herd handle, sondern um ihr „ureigenes Wesen“.

In Skandinavien und Großbritannien befürchete man im 19. Jahrhunder Konflikte in der Familie, sodass nur ledige und verwitwete Frauen ein kommunales Wahlrecht erlaubt wurde, denn die Familie würde ja schon würdig von Ehemännern vertreten.

Bei uns in Italien, wie auch in Belgien oder Bulgarien hingegen war es genau umgekehrt. Verheiratete Mütter wurde das kommunale Wahlrecht zugestanden. Hier war die Begründung, dass sie „wertvoller“ waren. Komisch, zwischen Männern und Vätern hat man nie unterschieden, um sie zur Urne zu lassen …

Auswüchse dieser Art, um die antifeministische Haltung zu rechtfertigen, gab es noch einige: In Italien – wie auch in Österreich und Spanien – wurde Prostituierten das Walhrecht zunächst vorenthalten, in Griechenland mussten die Frauen eine bestimmte Schulbildung nachweisen, in England, Ungarn und Island mussten sie ein bestimmtes Alter haben.

Am Samstag beginnt eine Summerschool der besonderen Art auf Schloss Feldthurns. Die #metoo-Debatte und damit der Beginn, die sexuellen Übergriffe anzuprangern, hat weltweit die Wogen aufbranden lassen. Viele sind sich einig: Die Gleichbehandlung der Geschlechter ist noch lange nicht erreicht. Die Organisatorinnen der Summerschool Südtirol fragen: Wie schaut es damit in Südtirol aus? Wie feministisch sind die Frauen und die Männer bei uns? Was hat der Feminismus in Vergangenheit bei uns bewirkt und wie sieht er heute aus?

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Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Die Iranische Anwältin Nasrin Sotoudeh wurde verhaftet nachdem sie die Iranische Justiz in Frage gestellt hatte. Sie ist eine der bekanntesten Verteidigerinnen der Menschenrechte im Iran.

Heute können wir alle gemeinsam die Befreiung von Nasrin fordern. So geht’s:

  • 1-2 Sätze zu Nasrin schreiben und mit dem Hashtag #FREENASRIN versehen. Der gemeinsame Hashtag ist das Wichtigste!
  • HEUTE um 18:00 (20:30 Uhr in Iran – 18:00 unsere Zeit) auf Twitter oder auch Instagram und Facebook posten und einen Social Media Sturm erzeugen.

Ihr Ehemann schrieb am Mittwoch vergangener Woche auf Facebook, dass Nasrin Sotoudeh in das Evin Gefängnis von Teheran gebracht wurde. Er schrieb „Von allen Funktionen, die von Regierungen dieser Welt erwartet werden, ist die Iranische Regierung nur dazu fähig, unschuldige Menschen zu verhaften und gefangen zu nehmen“. Nasrin Sotoudeh wurde ohne offiziellen Haftbefehl verhaftet, weil sie junge Frauen in ihrem Protest gegen den Schleier unterstützt hat.

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In Bangladesch soll ein Gesetz verabschiedet werden, das minderjährige Mädchen zur Ehe mit ihren Vergewaltigern zwingen könnte. Doch die Premierministerin des Landes macht sich für Frauenrechte stark — ein riesiger Aufruf könnte sie also dazu bewegen, diese Klausel zum Kindesmissbrauch zu streichen.

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Parastou Forouhar, The critical eye, Kunstverein Aschaffenburg, 2006

Die iranische Künstlerin und Aktivistin Parastou Forouhar berichtet von ihrer letzen Iran-Reise im November 2016:

Am 16. November 2016 reiste ich nach Teheran, um meiner Eltern, Parvaneh und Dariush Forouhar, die vor 18 Jahren im Zuge einer Reihe politischer Morde durch Agenten des Geheimdienstes der Islamischen Republik Iran bestialisch getötet wurden, zu gedenken. Ich hatte vor, an ihrem Todestag eine Gedenkfeier in ihrem Haus abzuhalten. Wegen des Schaltjahrs fiel der Tag auf den 21. November.

Zwei Tage vor diesem Termin, spät am Vormittag, erhielt ich einen Anruf. Auf dem Display stand „Anonym“. Der Anrufer stellte sich als „vom Ministerium“ vor und begann mir in einem aufdringlichen Monolog „brüderliche Ratschläge“ bezüglich meines Vorhabens zu erteilen und die Konsequenzen aufzuzählen, welche meine Missachtung seiner „Ratschläge“ nach sich ziehen würde.

„Wir werden nicht zulassen, dass die Konterrevolutionäre diesen Anlass für ihre Zwecke missbrauchen“, wiederholte er die alte Leier, die ich nun schon seit Jahren anhören muss.

Ihn zu unterbrechen war nicht möglich. Wir redeten gleichzeitig. Auf meine geäußerten Zweifel an der Legitimität solcher anonymen Anrufe zur Übermittlung offizieller Richtlinien reagierte er mit Wiederholungen seiner Routine-Sätze in zunehmender Lautstärke.

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Weniger als 48 Stunden nachdem Millionen von Menschen für Gleichberechtigung in Städten der USA und rund um die Welt auf die Straße gegangen sind hat Präsident Donald Trump klargemacht, dass Frauen-Menschen-Rechte weltweit gefährdet sind.

Montagmorgen hat Trump die Mexico City Policy wiedereingeführt – auch bekannt als Global Gag Rule – die US-Regierungs-Gelder allen internationalen Institutionen und NGO’s verbietet, die Frauen Beratung zu Familienplanung bieten und dazu den Zugang zu einer sicheren Abtreibung einschließen. Das Ergebnis? Weniger Ressourcen für Informationen zu reproduktiver Gesundheit, aber auch reduzierter Zugang zu Geburtenkontrolle, Aufklärungsunterricht und HIV Tests.

„Das ist sehr viel größer als Abtreibung“, sagte Musimbi Kanyoro, Präsidentin und Generaldirektorin von Global Fund for Women. „Dieses Gesetz betrifft Familienplanung, Mütter-Gesundheit, HIV Prävention und Aufklärungsunterricht für junge Menschen – es betrifft die gesamte Gesundheitsvorsorge von Frauen weltweit. Die Wiedereinführung dieses Gesetzes betrifft direkt Mädchen und Frauen und wirft reproduktive Gesundheit und Rechte weltweit mindestens einen Schritt zurück.“

Diese Maßnahme schränkt den Zugang von Frauen zu verlässlicher reproduktiver Gesundheits-Vorsorge und Dienstleistung bedeutend ein, ebenso wie den Zugang zu Verhütung und Untersuchungen zu Geschlechtskrankheiten. Das bedeutet, dass weltweit weniger Frauen und Mädchen vollkommen über ihre reproduktiven Rechte aufgeklärt sein werden. Das bedeutet auch, dass mehr Frauen weltweit zu unsicheren Abtreibungen getrieben werden – mit potentiell verheerenden Auswirkungen auf Frauen und Mädchen.

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Über 5 Millionen Menschen haben sich am Samstag in Washington und Städten in allen Teilen der Welt zusammengefunden.

Die Bilder aus den verschiedensten Städten sind bewegend: ein Meer von Frauen, Männern und Kindern mit rosa Mützen die am Tag nach der Amtseinführung von Donald Trump für eine friedliche Gesellschaft demonstrieren. Dieser Tag hat alle Erwartungen übertroffen und hat gezeigt: Zusammen sind wir stark.

Besonders inspirierend war die Rede der langjährigen Aktivistin und Feministin Gloria Steinem „…dieser Tag wird uns für immer verändern, weil wir zusammenstehen. Jeder von uns wird für sich selbst, aber auch im Kollektiv, nicht mehr der selbe sein.“

https://www.youtube.com/watch?v=EWqeljCZTPw

… und auch Angela Davis „Das hier ist eine Demonstration der Frauen und sie repräsentiert das Versprechen des Feminismus gegen die schädigende Mächte, die von der Staatsgewalt ausgehen kann. Ein inklusiver und intersektionaler Feminismus, der uns alle dazu aufruft, gegen Rasismus, Islamophobie, Antisemtismus, Frauenfeindlichkeit und kapitalistische Ausbeutung unsere Stimme zu erheben.“

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Seit einigen Monaten schon häufen sich die Meldungen sexueller Gewalt in Zentralafrika, die französischen Soldaten vorgeworfen wird. Die Opfer – vorwiegend Kinder – haben Missbrauch in einem von Krieg und Instabilität geschüttelten Land erlebt. Sexuelle Handlungen werden mit Nahrungsmitteln getauscht.

Die Journalisten Marion, Nicolas und Stephan haben die Bewegung ZERO IMPUNITY (Keine Straffreiheit) gegründet und fordern nun verpflichtende Prävention in Form von Fortbildungen über sexuelle Gewalt für Soldaten und Offiziere. Weiters fordern sie interne Strafmaßnahmen über die das Militär ausführlich informiert wird.

Denn diese Taten sind vermeidbar und ein offensichtliches Hindernis für den Frieden.

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