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Frauenmuseum | Museo delle donne

„Arbeit und Familie dürfen keine Widersprüche sein“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Silvia Rier unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist widerständisches Denken und Handeln mit der Aufgabe und dem Zweck, tradierte und überkommene Machtverhältnisse, die zuungunsten gefühlter und tatsächlicher Minderheiten wirken, aufzubrechen und abzuschaffen.

Ritengo essere il femminismo una delle sfide più importanti della nostra epoca; per me è l’insieme di ideali, idee e azioni rivolte allo scioglimento e alla rimozione di antichi „ordini“ sociali, tramandati da secoli e secoli, e atti a favorire gli uni a sfavore delle altre.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

„Gender“ ist für mich der Ausdruck gerechter Verhältnisse, der zielstrebigen Arbeit in ihrem Sinne, und gehört schon allein deshalb in die Politik – aber auch, weil Politik Vorreiterin ist (sein sollte) und den Boden bereitet, für notwendige und gesellschaftsrelevante Veränderungen.

„Gender“ è per me l’espressione di ambienti relazioni e situazioni corrette, nel senso dei sessi ma non solo, e del lavoro costante verso di esse. Ecco perché „gender“ è importante anche in politica, ma lo è inoltre perché le politica  è – dovrebbe essere – colei che prepara il suolo per evoluzioni e innovazioni tanto importanti quanto necessarie per una società più equa.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Ich glaube, wirtschaftliche Unabhängigkeit ist unabdingbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit – insofern: Arbeit und Familie dürfen keine Widersprüche sein, dazu mehr Sichtbarkeit und messbare Teilhabe für Frauen (und andere Unterrepräsentierte).

Penso che l’autonomia economica sia fondamentale per una vita autodeterminata (e sicura). Ritengo pertanto che lavoro e famiglia non debbano più contrastarsi, e che bisogna dare più visibilità, assicurare massima partecipazione politica sociale economica alle donne (e altri gruppi sottorappresentati).

Silvia Rier, Grüne Fraktion – Gruppo Verde – Grupa Vërda

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