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Tagged: Care

Frust zum Muttertag

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Wir werden geehrt heute. Einmal im Jahr in dieser Gesellschaft.
So sehr ich mich freue, dass meine Söhne und auch schon oft meine Schwieger- und Ex-Schwiegertöchter sich daran erinnern und mir gratulieren, auf gesamtgesellschaftlicher Ebene ist mir das zu wenig.

Was haben wir Mütter von diesem Tag?

Hilft es was, wenn man es in den Lebenslauf schreibt bei der Suche nach Jobs? Ich habe so gut wie 5 Kinder aufgezogen, zwei selbst gemacht, drei geschenkt bekommen? Auf weitere immer wieder geschaut?
Wird uns nicht vielmehr nach wie vor fast jede Karriere verweigert, weil wir uns für Parttime oder gar Auszeit für die Erziehung entschieden haben?

Wird es uns in den Rentenjahren angerechnet, dass wir unsere Kinder aufgezogen haben?
Oder werden wir vielmehr bestraft mit Mindestpension, weil wir statt der Arbeit uns fürs Kinderkriegen und ihnen die Zeit zu widmen, entschieden haben
– während die Väter sich nicht entscheiden mussten,
– während die, die sich für Kinderlosigkeit entschieden haben, ihre Pensionsjahre erhalten…
Wenn wundert da ernsthaft die sinkende Geburtsrate?

Viele von uns bekommen zum Muttertag Selbstgebasteltes von ihren Kindern geschenkt. Wen rührt das nicht?
Dann kommen oft noch Blumen hinzu, die Familie ist oft im Restaurant, „damit sie nicht wie an anderen Tagen kochen muß“.
Nicht etwa einen Scheck vom Staat, dass wir hier die Zukunft aufziehen… Dann hätte der Muttertag für mich einen Sinn!

Internationale Tage im Mai…

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Sie sind gesammelt vorzufinden im Mai: die Internationalen Tage rund um die Pflege der Mitmenschen – heute besser bekannt und umschrieben als „Care“, die personenbezogene Sorge um Menschen. Eine Arbeit, die zumeist von Frauen ausgeführt, schlecht, wenn überhaupt bezahlt, und wenig anerkannt wird. Warum sie also nicht mal in einem einzigen Beitrag zusammenfassen? Wir machen das und noch mehr: Der Monat Mai wird den Schwerpunkt rund um Mutterschaft und Care haben.