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MutterNacht: Elternsein hat auch Schattenseiten

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Mit dem gestrigen Neumond ist es in diesem Monat wieder Zeit für unsere Rubrik #TanteRosa. Heute möchten wir euch auf eine wichtige Initiative aufmerksam machen, die jährlich in Südtirol stattfindet: Die MutterNacht.

Mehr als ein Dutzend Familien-, Jugend- und Frauenorganisationen laden vor dem Muttertag  zur „Südtiroler MutterNacht“ ein. Nacht steht im Kontrast zum Tag für dunkle Seiten und Gefühle, die Eltern erleben können.

So steht es in der Beschreibung auf der Webseite der Initiative. Wie jedes Jahr findet die heurige MutterNacht zwar erst im Mai rund um den Muttertag statt, doch in diesem Jahr haben die Organisatorinnen etwas Besonderes vor, worauf wir euch jetzt schon aufmerksam machen möchten.

Die Sensibilisierungskampagne MutterNacht will

auf Hürden hinweisen, die Eltern zu überwinden haben. Sie will auf schwierige Situationen aufmerksam machen und Möglichkeiten aufzeigen, wo und wie sich Eltern und Paare Unterstützung holen können.

So bietet die MutterNacht eine wichtige Plattform, um über schwierige, oft tabuisierte Themen zu sprechen, um sich als Eltern oder als Paar mit Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen oder die nötigen Anlaufstellen zu finden.

So konnte diese Initiative in den vergangenen Jahren wichtige Themen ansprechen wie:

  • Sehnsucht Kind: Ungewollt kinderlos – und dann? (2020)
  • Af oanmol do – zu früh geboren (2019)
  • Wenn unser Kind stirbt: Der Trauen Raum geben (2018)
  • Doch dann kam alles anders: Die Geburt eines Kindes mit Beeinträchtigung (2017)
  • Jugendschwangerschaft: Ein neues Leben beginnt (2016)
  • Geburt … und dann (2015)

In diesem Jahr widmet sich die MutterNacht dem Thema „Wenn Mami oder Papi krank ist: Auf der Suche nach neuer Sicherheit“:

Eine schwere Krankheit belastet die gesamte Familie, ist mit Angst und oft mit Scham verbunden. Im Familiensystem tun sich Lücken auf, Rollen verändern sich. Kinder leiden besonders.

Es geht es um den Umgang Erwachsener mit der eigenen Krankheit, um die Unterstützung der Partnerin oder des Partners, um die Reaktion der Kinder, um Chancen und Möglichkeiten.

In diesem Jahr soll im Rahmen der MutterNacht ein Buch erscheinen mit Erfahrungsberichten und Geschichten von Betroffenen, das dazu beitragen soll, das Tabu aufzubrechen:

Betroffene Erwachsene, Jugendliche und Kinder sind eingeladen, bis Ende Februar 2021 von ihren Erfahrungen zu schreiben, zu zeichnen oder Fotos einzureichen – gerne auch anonym.

Beiträge zu dem Buch könnt ihr an diese Emailadresse senden und eure Fragen dazu beantwortet die Projektleiterin Astrid di Bella telefonisch: +39 333 235 9589.

Foto: MutterNacht Südtirol

Judith Mittelberger

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