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Waist beads – ein Schmuckstück mit Historie

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Gestern war Neumond und deshalb ist es wieder Zeit für einen Beitrag der Rubrik #tanterosa. Heute erzählt uns Aida Fattah – auch bekannt als SankofaDoula – in einem Gastbeitrag über die Tradition der Waist beads aus ihrem Heimatland Ghana.

Aida Fattah / SankofaDoula
Photo Credits: Yohana Papa Onyango

Ich nehme euch mit auf einen typischen Markttag nach Accra, der Hauptstadt von Ghana (Westafrika). Wie auf vielen anderen typischen Märkten in Afrika finden wir hier alles, was der Mensch zum Leben braucht.
Es gibt frisches Obst und Gemüse, getrockneten Fisch und frisches Fleisch. In einem Abteil des Marktes finden wir alltagsübliche Gegenstände, die in jedem Haushalt benötigt werden. Wir finden dort die für Ghana typischen schwarzen Tonschüsseln und Töpfe.
Sogar die schwarze Seife, die über das Land hinaus bis zu uns nach Europa bekannt ist.

Auf diesem großen Markt schlendern wir durch ein Abteil, das jedem Mädchen und auch jeder Frau in jedem Alter ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
Dieses Abteil nennen wir hier einfach mal: das Abteil, das unsere Schönheit unterstreicht.
Wir finden hier verschiedenste Stoffe, die im nächsten Raum gleich zu einem Kleidungsstück eurer Wahl geschneidert werden.
Die Stoffe sind bunt, was typisch für Ghana ist. Das bekannte Stick- bzw. Druckmuster nennt sich Kente.
Dazu finden wir Schmuck, so weit das Auge reicht.
Wir sehen Ohrringe und Halsketten, Armbänder und Oberarmbänder.

Frauen als Flüchtlinge – eine andere Geschichte Teil 2

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Im vorigen Beitrag hat Expertin von „La Strada“ Marina Bruccoleri über die Mythen der Prostitution und die Situation der Flüchtlingsfrauen von Nigeria in einem Interview beschrieben, heute erzählt uns Psychologe Fernando Biague, wie mit Juju Frauen erpresst werden und Religion für die Menschen aus Afrika eine gänzlich andere Bedeutung hat als in Europa.

Lasst uns den ältesten Beruf der Welt feiern…

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Flyer der Erzählcafé Aktion

…und zwar mit euren wertvollen Erfahrungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Jeden Tag kommen Kinder zur Welt. In Südtirol sind es im Schnitt täglich 15 Kinder, die das Licht der Welt erblicken. Bei diesem einschneidendem Erlebnis ist es Gold wert, wenn man auf jemanden zählen kann, wenn man sich in guten Händen fühlt. Deshalb ist es nur richtig, dass den Hebammen ein eigener Gedenktag gewidmet ist, richtig?

Seit 1995 wird jährlich am 5. Mai der älteste Beruf der Welt gefeiert. Weltweit wird das Berufsbild der Hebamme sichtbar gemacht.

Dass dazu viel mehr gehört, als die Betreuung während der Geburt, ist klar. Hebammen begleiten werdende Mütter und Väter durch die Schwangerschaft und das Wochenbett. Sie bestärken Frauen in ihrem Körpergefühl. Sie betreuen Babys in ihrer ersten Lebenszeit. Und stehen noch nach der Geburt mit Rat und Tat zur Seite.

Aber nicht nur.