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Monthly Archives: Oktober, 2018

„Leben und Leben lassen“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Ulrike Aichner beantwortet unsere Fragen so:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?
Was hat Gender in der Politik zu suchen?
Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Diese drei Fragen sind sehr komplex und die Meinungen gehen weit auseinander  in alle Richtungen! Um diese korrekt zu beantworten würde ich zwei Tage brauchen!

DESHALB meine Antwort dazu mit einem Zitat: “ Leben und Leben lassen“

Mit der Betonung auf beide Aussagen im selben Verhältnis!

Ulrike Aichner, BürgerUnion

„Geschlechtergerechtes Einsetzen von Ressourcen…“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Josefa Romy Brugger unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Ich bin grundsätzlich kein Mensch, die das Extreme mag. Allerdings muss manchmal das Maximalste gefordert werden, um das Minimale zu erreichen.

Feminismus ist für mich eine fordernde Frauenbewegung, entstanden von mutigen Frauen, die die Unterdrückung derer aufzeigen und die Frauen in ihrem Selbstbewusstsein, in ihrem Frau-Sein stärken und unterstützen wollten und wollen.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Die Politik ist doch DIE Macht, Frauen gleichzustellen, Unterstützung zu geben und Chancengleichheit durchzubringen, ob es nun um Löhne, Familie, Gesundheit oder Wirtschaft geht.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Als allererstes gehören die Lohndifferenzen in allen Bereichen behoben, sei es bei der Arbeit, im Sport oder wo auch immer.

Die geschlechtergerechte Sprache ist mein großes Anliegen. Das Sichtbarmachen durch die Sprache ist ein wesentlicher Punkt in der Frauenförderung.

Die Frau im Mutter-Sein gehört aufgewertet! Zur Zeit gehen wir zu leichtfertig mit Müttern um.  Die Schwangerschaft und Geburt sind für den Körper einer Frau kein Spaziergang, auch wenn es das Natürlichste auf der Welt ist.

Indien: Zutrittsverbot für Frauen aufgehoben

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Am Freitag, 28. September 2018, wurde vom Obersten Gericht in Indien das Zutrittsverbot für menstruierende Frauen zu einer der heiligsten Stätten, dem Sabarimala Tempel in Kerala (Südindien) aufgehoben. Mädchen und Frauen zwischen 10 und 50 Jahren haben nun ebenso wie Männer das Recht, den Tempel zu betreten und den Gott Ayyappan zu verehren.

Bei der Verlesung des Urteils, hat der Präsident des Obersten Gerichtshofs – Dipak Misra – außerdem noch hinzugefügt:

Die Gesellschaft muss sich einer Veränderung ihrer Vorstellungen unterziehen.

In Indien trägt die Menstruation nämlich das Stigma der Unreinheit und führt häufig zum Ausschluss menstruierender Frauen aus der Gemeinschaft. So z.B. von Tempeln, aber auch von den Orten des gemeinschaftlichen Kochens und Essens.

Bemühen, das Zutrittsverbot zu Tempeln aufzuheben, gibt es bereits seit 1991. Nikita Azad, die seit 2015 für eine Gleichberechtigung der Frauen in Hinblick auf die religiöse Verehrung kämpft, freut das jetzige Urteil. Sie gibt aber auch zu bedenken, dass ein gesellschaftliches Umdenken seine Zeit braucht. Für die Abschlussarbeit ihres Masterstudiums der Frauenforschung recherchiert sie derzeit an der Oxford University zum Thema Menstruation und Kapitalismus.

„…dass Frauen bei gleicher Arbeit gleich viel verdienen!“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Ida Lanbacher unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist in den 60 Jahren entstanden, mit einher ist auch die Frau sich ihrer Fraulichkeit bewusst geworden und hat somit zu wichtigen Veränderungen in der Gesetzeslage gebracht. Frau wird ihrer Sexualität bewusster und entscheidet was sie will.

Meine Definition ist: führt zu Gleichberechtigung zwischen Mann u. Frau aber ebenso im Berufsleben als auch Wahl u. es führt auch zu mehr Frauen-Präsenz in der Politik u. öffentlichem Leben.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Gender in der Politik ist die Grundlage dass dem dass 53% der Weltbevölkerung weiblich ist Rechnung getragen wird und Frauen einen viel sozialeren Zugang zu vielen Entscheidungen haben. In Ländern, die von Frauen regiert werden, kommt es viel weniger zu Kriegen oder Unterdrückungen.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Wenn ich gewählt werde ist es mir das 2. größte Anliegen, dass Frauen bei gleicher Arbeit gleich viel verdienen! Dass Sportliche Leistungen die gleiche Anerkennung, Wertschätzung u. Preisgelder erhalten wie die Männlichen Sportler. (1.Kindergrundsicherung damit alle Kinder die gleichen Chance zu Bildung u. Entwicklung haben).

„Genderpolitik ist die bahnbrechendste und unbeliebteste Politik überhaupt“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Brigitte Foppa unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist für mich Theorie und Praxis der gleichen Rechte und Chancen für Frauen und Männer. Ich bin Feministin.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Es braucht den Genderansatz in jeder politischen Aktion, wenn wir die Welt wirklich nachhaltig und gerecht umbauen wollen. Genderpolitik ist die bahnbrechendste und unbeliebteste Politik überhaupt.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Weitermachen in meiner leider immer noch Pioniersarbeit als feministische weibliche Politikerin in Südtirol, mit vielen Mitdenkerinnen und hoffentlich auch mehreren Mitstreiterinnen.

Brigitte Foppa, Grüne Fraktion – Gruppo Verde – Grupa Vërda

 

„Es braucht ‚Taten statt Worte'“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Laura Mautone unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Es handelt sich um einen Kampf für eine gerechte Gesellschaft, an dem sich Frauen und Männer gleichermaßen beteiligen müssten, und zwar weltweit. Die Kämpfe, die die Frauen ausgetragen haben, waren grundlegende Voraussetzungen für die Anerkennung der Frauenrechte und Chancengleichheit.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Wenn unter “Gender” die Analyse der Geschlechterrollen und die kritische Reflexion derselben gemeint sind, so sind dies fundamentale Themen, die heute leider immer noch zu oft vernachlässigt werden. Wie es die „Sufragetten“ formulierten, so gilt auch für 2018: Es braucht „Taten statt Worte“.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Die Hürden beseitigen, die eine Chancen- und Lohngleichheit verhindern; Lösungen suchen, die es ermöglichen, Arbeits- und Familienzeit in Einklang zu bringen; auf Kompetenzen und Verdienst gründende Maßnahmen setzen, die Frauen fördern.

Laura Mautone, Kandidatin der Vereinte Linke / Sinistra unita

„Der Wert einer Frau sowie ihrer Leistung muss endlich … anerkannt werden“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Myriam Atz Tammerle unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Gemeinsam mit den Frauen der Süd-Tiroler Freiheit habe ich mich als Frauensprecherin in den letzten Jahren für die Anerkennung der Erziehungs- und Pflegejahre für die Rente eingesetzt. Noch immer werden diese Arbeiten vorwiegend von Frauen durchgeführt. Die wahre Entscheidungsfreiheit in der Kleinkinderziehung muss endlich ermöglicht werden.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Der Wert einer Frau sowie ihrer Leistung muss endlich gleichwertig, wie jener der Männer anerkannt werden. Frauen verdienen bei gleicher Arbeit rund 17% weniger als Männer, dies führt später häufiger zu Altersarmut bei Frauen. Deshalb braucht es in der Politik Frauen, die diese Werte und gesetzliche Gleichstellung anstreben.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Mit Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit werde ich mich weiterhin für die Anerkennung der Erziehungs- und Pflegejahre für die Rente einsetzen. Der Wert dieser wertvollen Arbeiten muss endlich gesetzlich anerkannt werden.

Myriam Atz Tammerle, Kandidatin für die Liste Süd-Tiroler Freiheit

„…für ein Landesgesetz gegen jede Form von Diskriminierung“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet David Augscheller unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist ein unverzichtbares Element soziopolitischen Handelns. Feministische Politik will die Gleichstellung von Männer und Frauen, die Selbstbestimmung der Individuen, und darüber hinaus auch die Festigung einer pluralen und solidarischen Gesellschaft.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Gender ist der Schlüssel, das der Politik jene Instrumente liefert, womit sie die Demokratisierung unserer Gesellschaft forcieren kann, in der Männer und Frauen selbstbestimmt ihre Rolle definieren und als vollwertige Mitglieder Anerkennung finden.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

So wie ich bereits als Gemeinderat Beschlüsse gegen sexistische Werbung und gegen Homo- und Transphobie sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und Faschismus eingebracht habe, die vom Gemeinderat angenommen wurden, würde ich mich sofort stark machen für ein Landesgesetz gegen jede Form von Diskriminierung.

David Augscheller, Kandidat für die Liste Vereinte Linke/ Sinistra Unita

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Eine klare Ansage von Meghan Markle passend zum laufenden Wahlkampf in Südtirol. Die Schauspielerin, Theaterwissenschaftlerin und seit Mai Mitglied der britischen Königsfamilie setzt sich schon seit Jahren für Rechte von Frauen und Mädchen ein und war UN Botschafterin.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

„Ecco perché ‚gender‘ e politica devono costantemente dialogare“

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IoDonna ha posto tre domande ai candidati e alle candidate delle elezioni provinciali 2018 in merito alla loro posizione su femminismo, gender e politica. Oggi risponde Cavallo Salvatore alle nostre domande:

Cosa pensa del femminismo e che definizione ne dá:

Il femminismo é stato e mi auguro continui ad essere un importante movimento che ha l´obiettivo di conquistare per le donne la paritá dei diritti sia in ambito sociale che nel privato, promuovendo una radicale trasformazione della societá attraverso la cultura e la politica. E´ oggettivo che storicamente, sia la religione che la politica hanno coniugato al maschile le regole sociali, relegando la donna ad un ruolo subalterno in ogni ambito;

Che cosa ha a che fare il „gender“ con la politica?

La politica é governata dai partiti e movimenti politici che propongono scelte e dalle istituzioni, che provvedono succesivamente a trasformarle in leggi e regolamenti, con i relativi effetti nei contesti sociali interessati. Molto raramente o quasi mai, i partiti e le istituzioni si sono interessati di verificare quale possa essere l´impatto di genere che ogni singolo provvedimento potrebbe causare. Ecco perché „gender“ e politica devono costantemente dialogare.

„Feminismus ist die wichtigste Revolution des XX. Jahrhunderts“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Riccardo Dello Sbarba unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist die wichtigste Revolution des XX. Jahrhunderts. Und des 21. Jahrhunderts ebenso.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Gender sollte/ könnte der Kompass sein, der der Politik die Richtung gibt.

 Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

In jedem Bereich des Lebens, der politischen Entscheidungen und ihren konkreten Folgen ungerechte (sexuellen) Rollenverteilungen in Frage zu stellen und sie zu korrigieren, im Sinne einer neuen egalitären Vision (und Kultur) der Beziehungen unter Geschlechtern.

Riccardo Dello Sbarba, Grüne Fraktion – Gruppo Verde – Grupa Vërda

„…die Anerkennung der Erziehungsjahre für die Rente“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Ab heute könnt ihr hier täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Den Beginn macht Peter Gruber:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus ist für mich das Streben der Frauen in unserer Gesellschaft nach Gleichberechtigung. Noch heute sind Frauen in vielen Bereichen des Lebens gegenüber Männern benachteiligt. Diese Ungerechtigkeiten gilt es aus dem Weg zu schaffen.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Es ist wichtig, dass die Politik die Voraussetzungen schafft, dass Frauen und Männer in allen Bereichen ihres Lebens gleichbehandelt werden.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Ein wichtiges Anliegen für mich ist die Anerkennung der Erziehungsjahre für die Rente. Damit können wir dafür sorgen, dass Frauen nicht mehr deutlich niedrigere Renten als Männer erhalten.

Peter Gruber, Süd-Tiroler Freiheit

3 Fragen zu den Landtagswahlen

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Die Landtagswahlen stehen vor der Tür und alle bestürmen die Kandidat_innen, um sie zu fragen, wie sie zu den eigenen Belangen, die man/frau vertritt stehen. Es gab einen Moment, da wollten wir uns nicht auch noch einreihen bei den Fragenden, aber dann erschien es uns doch wichtig. Wer befragt die Kandidat_innen der verschiedenen Parteien denn sonst zu Feminismus und Gender?

So suchten wir alle die Mailadressen der Parteien zusammen und kamen schon einmal zu einem ersten Schluss – auch wenn er jetzt nichts mit Feminismus und Gender zu tun hat: So manche Parteien sind schwer anzusprechen, haben keine offizielle Mailadresse, an die ichfrau schreiben könnte … Das war unerwartet.

Dennoch versuchten wir, alle zu erreichen und haben folgende Mail an die Parteizentralen verschickt:

Sehr geehrte Verantwortliche der Parteizentrale,
das Frauenmuseum Meran möchte mittels unserem BLOG ichfrau.com vor den Wahlen Ihren Kandidat_innen 3 Fragen stellen, wie sie zu Feminismus, Gender und Politik stehen.

  1. Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?
  2. Was hat Gender in der Politik zu suchen?
  3. Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

[…] Würden Sie bitte allen Personen auf Ihrer Liste diese Fragen zukommen lassen?

Femminizid – wen wundert’s?

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Fast jeden zweiten Tag berichten die Medien italienweit von Frauenmorden – femminicidi. Gesprochen wird meist von Handlungen im Affekt, von zu großer Liebe, zu starker Eifersucht. Doch die Ermordung durch den Partner ist keine „verzweifelte Liebestat“, sondern eine exteme Gewalttat mit tödlichem Ende.

Das ist das Statement der Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen, die seit 25 Jahren in Meran im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt vom Verein Gewalt gegen Frauen geführt wird. Sie haben gestern Nachmittag zum Zeichen gegen diese Gewalttaten am Theaterplatz in Meran eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer eingeladen, der über 100 Menschen gefolgt sind. Weiße Luftballone stiegen empor…

Rund um die Uhr sind Mitarbeiterinnen erreichbar für Frauen in Not: 800-014008.

Foto: Andrea Dürr

ichfrau hat den Meraner Psychologen Uli Gutweniger dazu befragt.

„Was da in Meran ein paar Häuser weiter von uns passiert ist, schockiert. Es sind nicht die Ausländer, nicht die Moslems, die unsere Frauen gefährden! In Italien werden drei von vier Morden an Frauen innerhalb der eigenen Familie begangen. Dasselbe gilt für Vergewaltigung. Auch hier ist der Großteil der Täter der eigene Vater oder Mann – „Inländer“.

Wir alle sollten alarmiert sein und dieses Signal lesen lernen.

Den Körper als Leinwand

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Unsere Frau des Monats September: Sarah Bertagnolli

Schon als Mädchen wusste sie – irgendwann möchte sie voll tätowiert sein. Sarah Bertagnolli spricht über die Kunst der Ganzkörpertätowierung, was sie damit ausdrücken möchte und wie sie diese mit ihrem Beruf vereinbart.

Wann hast du deine Leidenschaft für Tattoos entwickelt?

Diese Leidenschaft habe ich schon sehr früh entwickelt. Ich habe mir mein erstes Tattoo mit 12 Jahren stechen lassen und wusste schon damals, dass ich irgendwann voll tätowiert sein möchte.