Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

#News im Frauenmuseum

Nella nostra rubrica #News al Museo delle Donne vi teniamo aggiornati su ciò che accade al nostro museo. Qui potrete scoprire tutto sugli eventi in corso, le mostre, le offerte didattiche, i progetti e molto altro ancora. Buon divertimento!

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In unserer Rubrik #News im Frauenmuseum halten wir euch am Laufenden, was im Frauenmuseum passiert. Hier könnt ihr alles über aktuelle Veranstaltungen, Ausstellungen, Vermittlungsangebote, Projekte und und und erfahren. Viel Spaß!


Frauenkörper & Marmor

Es ist wieder einmal soweit: mit großer Freude dürfen wir euch ankündigen, dass wir am Samstag, 12. Februar um 11:30 unsere neue Gastvitrine eröffnen. Im Mittelpunkt stehen diesmal Aktfotografien der Künstlerinnen Romina Roman und Corinna Prechtl.

Mit viel Feingefühl und Hingabe erkunden die Fotografien den Kontrast, das Verhältnis, aber auch mögliche Verbindungen zwischen dem weiblichen Körper und Marmor. Die beeindruckenden Werke eröffnen neben dem Spannungsfeld zwischen Körper und Marmor als Materialien mit ihren je eigenen Strukturen aber auch Fragen nach Weiblichkeit, Frau-Sein, Körperlichkeit und -bewusstsein, Nacktheit und unserer Verbindung bzw. unserem Verhältnis zur Natur.

Dabei fesselt die atmosphärische Stimmung der Fotografien den Blick, zieht in den Bann und überzeugt durch die große Kraft, welche die Fotografien trotz oder gerade aufgrund der Nacktheit des Körpers und dessen direkter Darstellung und Konfrontation mit dem*der Betrachter*in ausstrahlen.

Wir haben die beiden Künstlerinnen vorab interviewt, um mehr über ihr Projekt zu erfahren:

Würdet ihr euch kurz vorstellen? Wer steckt hinter den Arbeiten, die in der Gastvitrine gezeigt werden?

Romina Roman: Mein Name ist Romina Roman. Eine junge Bildhauerin…. Ich bin sehr wissbegierig und erforsche verschiedenste Materialien und Techniken, wovon Marmor gerade im Mittelpunkt steht.

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Herzliche Glückwünsche!

Wir gratulieren unserer Arbeitskollegin Judith zur Geburt ihrer Tochter Milena.

Wir freuen uns gemeinsam mit dir über den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und wünschen euch als kleine Familie von Herzen alles Gute für eure gemeinsame Zukunft.

Sissi, Yvonne & Nicole

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Vita è coraggio. Storia di Milena Jesenská

Milena Jesenská, è stata una creatura veramente speciale e non deve essere vista solo la donna amata da Franz Kafka, come riportano le lettere che lui scrisse qui a Merano nella primavera del 1920. Milena era una donna che durante la sua giovinezza aveva disatteso tutti gli schemi conservatori dell’epoca e sebbene abbia avuto una vita molto complessa e in fine anche dolorosa, aveva comunque sviluppato una consapevolezza e una generosità di grande valore. Ebbe come modus vivendi, fino alla fine dei suoi giorni, un grandissimo coraggio nel proteggere la causa della libertà degli individui e della loro umanità.

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Riot Grrrl: Wie die Bewegung der 90er den Feminismus und Punk neu definierte

Ich bin Lea Patscheider, bin 17 Jahre alt und bin nun durch mein Schulpraktikum für zwei Wochen im Frauenmuseum in Meran. Eine meiner Lieblingsmusikrichtungen ist Riot Grrrl. Warum mir diese feministische Punk Bewegung der 90er gefällt und wie ich mit meinem Punk-Style oft anecke, erzähle ich euch heute.

Zu meinen Hobbies gehört zeichnen, mich mit Freunden treffen und Musik hören. Später in meinem Leben würde ich gerne Illustratorin werden oder ein Comic Buch schreiben.

Meine Lieblings-Musikrichtungen sind Grunge, Alternative Rock, Hyperpop und am besten gefällt mir Riot Grrrl, eine feministische Punk Bewegung der 90er.

Während des Lockdowns im März 2020 hatte ich viel Zeit und war sowieso ein großer Fan von Nirvana. Ich schaute eine Dokumentation über Nirvana an und bin dadurch auf Bikini Kill gestoßen, eine Band, die von Nirvana unterstützt wurde. Sie waren sogar dafür verantwortlich, dass das Lied Teen Spirit existiert. Die Sängerin Kathleen Hanna schrieb den Satz „Kurt smells like Teen Spirit“ auf die Wand seines Hotelzimmers, weil das Deo seiner Freundin Teen Spirit hieß. Er wusste das aber nicht und dachte es wäre ein revolutionäres Statement.

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Jede Geburt hat eine Geschichte

Die Erzählcafé Aktion stellt die Erfahrungen verschiedenster Menschen rund um das Thema Geburt in den Mittelpunkt. In Erzählcafés kommen Menschen ins Gespräch, geben Wissen rund um die Geburt weiter, tauschen Erfahrungen aus und erfahren Solidarität. Das erfolgreiche Format hat in Deutschland in den letzten Jahren zahlreiche Menschen ins Gespräch gebracht. Im Herbst kommt es nach Südtirol.

Gegründet wurde die Erzählcafé Aktion von der Gynäkologin Dr. med. Stefanie Schmid-Altringer und von der Hebamme Lisa von Reiche. Der Gedanke dahinter war, das Dilemma der heutigen Geburtshilfe deutlich zu machen und gleichzeitig etwas Positives, Stärkendes dagegenzusetzen:

Theoretisches Wissen aus Büchern und medizinische Empfehlungen zu Schwangerschaft und Geburt sind heute überall  zu bekommen. Aber immer mehr werdenden Eltern fehlt in einer hochtechnisierten Geburtsmedizin eine persönliche Unterstützung, die ihre Situation berücksichtigt. Früher haben Großmütter und Mütter ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die nächste Generation weitergegeben und dadurch den Schwangeren geholfen. Diese stärkende Tradition wollen wir durch Erzählcafés wiederbeleben.

Die Erzählcafés verfolgen die Ziele:

  • Elternkompetenz würdigen und einbeziehen – Erzählcafés machen deutlich, dass Frauen, die schwanger waren und Kinder geboren haben, Ihr ‚Fachwissen‘ weitergeben können. Gleiches gilt für Väter. Diese persönlichen Erfahrungen sollen gewürdigt und generationenübergreifend nutzbar gemacht werden.
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Eine besondere Freundschaft: Simone de Beauvoir und Elisabeth Lacoin

Heute jährt sich zum 35. Mal der Todestag Simone de Beauvoir. Aus diesem Anlass möchten wir an die französische Philosophin und Feministin erinnern und einen besonderen Aspekt in ihrem Leben beleuchten: Die Freundschaft.

Neben ihrer langjährigen und tiefgründigen Freundschaft mit Jean-Paul Sartre, war ihr Leben stark geprägt von ihrer Jugendfreundschaft mit Elisabeth Lacoin. Die Philosophin Esther Redolfi erzählt von dieser besonderen Freundschaft und von Beauvoirs Bedeutung.

Wer waren Simone de Beauvoir und Elisabeth Lacoin?

Simone de Beauvoir (1908-1986) und Elisabeth Lacoin (1907-1929) wurden beide in einer gutbürgerlichen katholischen Pariser Familie geboren. Sie lernten sich im Alter von neun Jahren in der Schule kennen und glänzten beide als brillante Schülerinnen. Sie teilten von Anbeginn an dieselben Träume von Rebellion und Unabhängigkeit und hofften dem traditionell für Frauen vorgezeichneten Schicksal zu entgehen. Leider blieb für Elisabeth das Leben, das sie sich erträumt hatte, unerreichbar: sie erlag im Alter von einundzwanzig Jahren einer viralen Enzephalitis. Aus Simone de Beauvoir wurde die erfolgreiche Schriftstellerin, Philosophin (sie gründete gemeinsam mit Jean-Paul Sartre den französischen Existentialismus) und Frauenrechtsverfechterin. In all ihren Romanen (mit Die Mandarins von Paris gewann sie 1954 mit dem Prix Goncourt den renommiertesten Literaturpreis Frankreichs), Erzählungen, Reiseberichten, Autobiographien, Artikeln und Essays (1949 gelang es ihr mit Das andere Geschlecht die «Bibel des Feminismus» zu verfassen) verweist sie immer wieder auf ihre Freundschaft mit Elisabeth und ihre entscheidende Rolle, die sie für ihr Leben und ihre Entwicklung gespielt hat. Denn es war deren Freundschaft die dazu beitrug, dass Simone de Beauvoir zu der Frau wurde, die sie beide sein wollten.

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Gedanken einer Kunst-Schülerin

Die aktuelle Corona- Krise ist besonders für Jugendliche eine Last. Zwischen den ständig wechselnden Regelungen, dem Lockdown und Fernunterricht bleibt wenig Möglichkeit, um sich zu treffen und etwas zusammen zu unternehmen.

Im Frühling 2020 war die ganze Situation für alle noch sehr neu, die meisten hatten sich auch gefreut, für einige Wochen „schulfrei“ zu haben und zuhause bleiben zu können. Doch mittlerweile, ein Jahr später, hatte sich die Situation nicht viel gebessert, die meisten sind genervt und verärgert durch die Einschränkungen.

Ich hatte während dem Lockdown viel Zeit für mich selbst und ich konnte mich auf persönliche Sachen konzentrieren, für welche ich normalerweise keine Zeit hatte. Durch den Lockdown wurde ich auf verschiedene Dinge aufmerksam, hatte wieder angefangen, Sport zu betreiben, zeichnete mehr und allgemein war die Situation neu und aufregend. Mit der Zeit jedoch wurde es langweilig und die Tage zogen sich, als würden sie nie aufhören.

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Aufwachsen in einer fremden Kultur – Meine Erfahrungen

Mein Name bereitete mir schon seit Kindesalter an Probleme. Denn der volle Name von mir ist auf Deutsch nur sehr schwer aussprechbar und bereitet dem*der Leser*in schon beim Lesen Probleme. Immer wenn ein*e Lehrer*in beim Aufrufen der Schüler*innen aus der Schüler*innenliste stockte, wusste ich sofort, dass ich gemeint war ohne dass der Name vorgelesen werden musste.

Das löste in mir immer ein gewisses Schamgefühl aus, und ich wünschte mir immer, dass ich einen normalen Namen hätte sowie Laura der Hanna. Etwas was die anderen als normal empfinden würden. Obwohl man sich nie für seinen eigenen Namen schämen sollte, habe ich bis heute noch nicht gelernt ihn zu mögen.

Über mich

Ich heiße Nampet, bin 18 Jahre alt und komme aus Thailand.

Momentan besuche ich die vierte Klasse des Kunstgymnasiums in Meran.

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Junge Mode aus Tisens im Frauenmuseum Meran

Im Frauenmuseum begegnen sich seit jeher Jung und Alt. Dazu trägt auch der rege Austausch zwischen Frauenmuseum und Schulen bei, der auch in Coronazeiten nicht abgebrochen ist.
So werden zum Beispiel seit Dezember im geöffneten Museumsshop nachhaltige Arm- und Beinwärmer der Tisner Fachschülerinnen zum Verkauf angeboten.

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Karamela zu Gast im Frauenmuseum

Wer kennt sie nicht? Die lustige Clownin Karamela, die gemeinsam mit Kindern die verschiedensten Orte Südtirols entdeckt. Sie ist neugierig, gibt eine Botschaft weiter und – wie könnte es anders sein – bringt Menschen zum Lachen. Seit über 20 Jahren gestaltet Karamela im RAI Sender Bozen die beliebten Kindersendungen, auch zusammen mit Ahmet Avkiran. Letzthin hat sie mit einigen Kindern das Frauenmuseum unsicher gemacht. Die Sendung wird am Montag, 11.01.2021 um 18:00 Uhr im RAI Sender Bozen ausgestrahlt – ihr könnt gespannt sein 😉

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