Monica Pizzo e Lorenzo sono una mamma e un figlio che già in tempi non sospetti vivono in una condizione di quarantena costante dall’aprile 2019. Lei mamma artista riconosciuta a livello nazionale ed internazionale si divide tra la creazione delle sue opere che continuano anche in tempo di contagio a fare il giro di mostre e manifestazioni e lui, Lorenzo, piccolo uomo dagli occhi profondi che escono timidi dalla sua mascherina colorata, e dal ciuffo arruffato baciato dai raggi luminosi del sole, affetto da una rara malattia la Trombomalacìa che ha compromesso quasi del tutto la funzionalità dei suoi polmoni. Poi il Coronavirus li ha costretti in casa, li ha privati sin da subito delle libertà essenziali, anche quella di uscire per fare la spesa. Il rischio di un contagio per Lorenzo sarebbe fatale ed è per questo che Monica ha deciso di reinventarsi la vita dentro casa e di riempirla di gioia per il suo Lorenzo. Da tempo denuncia l’egoismo e l’individualismo di chi non vuole comprendere che l’emergenza che stiamo vivendo può essere sconfitta solo attraverso una grande responsabilità collettiva.→
Yearly Archives: 2020
Gendermedizin und Coronavirus
0Das Coronavirus COVID 19 (COrona VIrus Disease) greift in ein System ein, in dem Geschlechterunterschiede bekannt sind. Möglicherweise gibt es Schutzfaktoren, die dringend untersucht werden sollten. Solange können Frauen nicht warten, die Gendermedizin kann aufgrund aktueller Forschungsergebnisse Folgendes empfehlen: Für beide Geschlechter ist es in Zeiten der Corona-Krise wichtig und gesund, sich aktiv vor einer Ansteckung zu schützen und zugleich alles zu tun, um den Stresspegel zu senken. Erst die Kombination beider Maßnahmen ist wirklich effektiv und schützend. →
Zur Gesundheitssituation gewaltbetroffener Frauen, generell in Europa
0Statement Monika Hauser, medica mondiale e.V.
Trotz rechtlicher Gleichstellung von Männern und Frauen sind die Geschlechterzuschreibungen weiterhin hierarchisch. Dies wird beim Thema „Gewalt“ besonders deutlich: Psychische, physische und sexualisierte Gewalt in engen sozialen Beziehungen und durch Dritte gehören zur Lebenswelt vieler Frauen und Mädchen – in Kriegs- und Krisenregionen, aber auch in Europa. Die EU-weite Erhebung „Gewalt gegen Frauen“ der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA 2014) bestätigt die hohe Betroffenheit: EU-weit haben 28% der Frauen seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren; eine von 20 Frauen (5%) ist seit ihrem 15. Lebensjahr vergewaltigt worden; und jede 4. bis 5. Frau berichtet über körperliche und / oder sexuelle Gewalt in der aktuellen oder einer früheren Paarbeziehung.
Die WHO (2013) bezeichnet häusliche Gewalt als eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen – was sich gerade aktuell während der Covid-19 Pandemie in dramatischer Weise bestätigt.→
Young Voices: il valore della salute – 2a parte
0La salute (o la sua mancanza – la malattia) in tempi di „Corona“ è tema ovunque. Ogni giorno siamo confrontate/i con statistiche, grafici, notizie, misure di sicurezza, fake news ecc. che influenzano e condizionano sia i nostri pensieri che la nostra vita quotidiana. Noi abbiamo contattato alcune delle nostre praticanti e delle loro amiche e le abbiamo posto qualche domanda.
- Quale importanza ricopre il concetto di salute nella tua vita?
- Cosa pensi della situazione che stiamo vivendo in questo momento?
- Come ti tieni in salute?
Sono Alessia Caobelli, ho 16 anni e frequento il liceo delle scienze umane alla scuola Gandhi, di Merano. Gioco a pallavolo e mi piace molto stare all’aria aperta!
1. La salute è il bene più prezioso che possiamo possedere. Purtroppo non possiamo comprarla, quindi dobbiamo preservarla conducendo una vita sana ed equilibrata.
2. La situazione che stiamo vivendo è davvero drammatica. Ogni giorno migliaia di persone perdono la vita e lasciano in tutti noi un vuoto dentro. Questa pandemia potrà essere placata solamente se ognuno di noi sarà responsabile e rispetterà le norme date.
Young Voices: über den Stellenwert von Gesundheit – Teil 1
0Gesundheit (und daran gekoppelt auch deren Fehlen, also Krankheit) ist spätestens seit „Corona“ bei den allermeisten Leuten Thema. Verschiedene Zahlen, Berichte, Statistiken, Maßnahmen, Fake News und vieles mehr beschäftigen unsere Gedanken und bestimmen unseren Alltag. Wir haben einige unserer ehemaligen Praktikantinnen im Frauenmuseum angeschrieben und ihnen Fragen gestellt.→
Hilfe bei Gewalt in häuslicher Isolation: Kampagne des Landesbeirates
0Vergangene Woche hat der Landesbeirat für Chancengleichheit eine Kampagne gegen Gewalt an Frauen gestartet: „Wehrt Euch! Es gibt Hilfe-„, lautet der Aufruf. Hier teilen wir den Aufruf:
In der derzeitigen Ausnahmesituation und aufgrund der einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie droht ein Anstieg der häuslichen Gewalt. Angesichts der Ausgangsbeschränkungen sind Frauen in den eigenen vier Wänden vermehrt Gewaltsituationen ausgesetzt. Frauenverbände- und organisationen schlagen italienweit Alarm und appellieren an die Opfer, sich zur Wehr zu setzen und Gewalt auch in dieser Ausnahmesituation nicht einfach hinzunehmen.→
Lavoro al museo ai tempi del Coronavirus
0Le misure di contenimento e le restrizioni imposte dal governo per combattere il Coronavirus persistono. Ciò che a molti di noi fino a poco tempo fa sembrava impossibile, ora è realtà. La vita pubblica si è fermata, e con essa anche il nostro museo, che è chiuso da quasi un mese ormai.
Ma il lavoro del museo continua comunque all’interno.→
Statt Weltgesundheitstag 2 Weltgesundheitswochen
0Am kommenden 7. April ist Weltgesundheitstag. Anlässlich der Corona-Krise ist vielen von uns deutlich geworden, wie wichtig Gesundheit ist und welche Priorität sie in unserem Leben einzunehmen hat. Deshalb haben wir auf ichfrau beschlossen, die folgenden zwei Wochen der Gesundheit zu widmen.
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Eine kleine Kulturgeschichte des Hamsterns
0Sie haben es wahrscheinlich auch schon erlebt: Lange Schlangen vor Geschäften, Menschen, die mit Konserven vollgepackte Einkaufswagen zum Auto schieben, leere Regale in Supermärkten. Besonders als die ersten Nachrichten vom Coronavirus in Südtirol kursierten, begann auch hier das so genannte Hamstern.
Das Phänomen des Hamsterns – als des Anhäufens von Vorräten – ist nicht neu, das hat es immer schon gegeben. Verena Amort von Rai Südtirol hat im April die Mitarbeiterin des Frauenmuseums, Hannelore Schettler zu diesem Thema interviewt:→
„Wir müssen Stärke zeigen und Menschen helfen – dafür sind wir da!“
0Stephanie Federer ließ sich von ihrer Hauptamtlichen Tätigkeit beim Jugenddienst in Meran beurlauben, um sich in dieser Krisensituation ganz ihrem Ehrenamt zu widmen: Sie ist Rettungssanitäterin beim Weißen Kreuz in Bozen, ist derzeit in vielen Bereichen gefordert und koordiniert auch den Einkaufsdienst für Bozen. Im Interview erzählt sie, wie ihr derzeitiger Einsatz mit Covid-19 aussieht und was sie motiviert, weiterzumachen, wenn sie an ihre Grenzen kommt.→
Corona und Frauen: Was können wir tun?
0In unserem letzten Blogartikel haben wir uns die Frage gestellt, wie das Coronavirus sich auf Frauenleben auswirkt. Heute wollen wir uns fragen, was wir daraus lernen können und warum Corona auch ein feministisches Thema ist.→
Coronavirus – was bedeutet es für die Frauen?
0Der Ausbruch des Coronavirus sowie der damit zusammenhängende Ausnahmezustand in vielen Staaten wird überall noch weitreichende Auswirkungen haben. Politik, Wirtschaft und soziales Leben sind schon jetzt bis ins kleinste Detail erschüttert. Deshalb ist das Virus aber auch ein Geschlechter-Thema: Es beeinflusst massiv die Schritte in Richtung Gleichberechtigung, die in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Denn wenn auch die gesundheitlichen Folgen des Coronavirus für Frauen weniger fatal zu sein scheinen, sind sie stark von ihm betroffen. Aber wie?→
Neue Postkarten für das Frauenmuseum
0Mehrmals jährlich heißen wir im Frauenmuseum Praktikant*innen aus Oberschulen oder Universitäten willkommen. Sie bereichern das Frauenmuseum mit ihren jungen Sichtweisen, mit ihrer Kreativität und ihren persönlichen Fähigkeiten.
Eine davon ist Anna Schnitzer, die im vergangenen Jahr für zwei Wochen im Frauenmuseum mitgearbeitet hat. Auch nach Praktikumsende bringt sie sich immer wieder in den Museumsbetrieb ein: Sie schreibt Blogartikel, unterstützt uns bei der Rezeptionsarbeit und letzthin hat sie diese wunderschöne Postkartenreihe für das Museum gestaltet:→
Heute ist Weltglückstag!
0Den heutigen Weltglückstag könnten Mann* und Frau* doch mal zum Anlass nehmen, um den Fokus der eigenen Gedanken etwas um- und vom Coronavirus wegzulenken.
Was macht mich glücklich?
Tue ich genug für mein Glück/ um glücklich zu sein?
Wie kann ich – trotz der bestehenden Einschränkungen – mein Glück wecken?
Rassismus – von Massakern und Straßenkreuzungen
021. März 1960, Südafrika: ein Offizier der südafrikanischen Polizei lässt im Township Sharpeville das Feuer auf friedliche Demonstranten eröffnen. Die Bilanz: 69 Tote und hunderte Verletzte.
Sie fragen sich, warum diese Informationen gerade heute wichtig sind? Was Sie mit ihnen anfangen sollen?
Die Antworten liegen im Kontext: zum einen dominierte 1960 in Südafrika das Apartheidregime, zum anderen waren die Demonstranten, die massakriert worden sind, Schwarze. Das Thema das wir damit aufgreifen und wozu wir im heutigen Beitrag schreiben ist: Rassismus. Anlass dafür ist der morgige 21. März, der 1966, mit Bezug auf eben dieses Massaker von Sharpville, von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag gegen Rassimsus erklärt worden ist.

Doch was genau ist Rassismus und „rassistisch“?
Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus erklärt es in ihrer diesjährigen Broschüre folgendermaßen:
Rassismus hat viele Gesichter
– Rassismus zielt nicht nur auf Herkunft und Hautfarbe … sondern richtet sich auch gegen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen […]
– Rassismus ist kein weit entferntes Phänomen, das nur anderswo stattfindet … sondern ist täglich Realität auch bei uns in […] Europa.
– Rassismus wird nicht nur von „den anderen“ ausgeübt … sondern auch wir selbst sind nicht frei von Vorurteilen und Ressentiments gegenüber anderen Menschen und Gruppen.
Mansplaining – Und jetzt noch einmal für die Frauen
0Anna ist Psychologin, hat mehrere wissenschaftliche Arbeiten geschrieben und hält einen Vortrag. Tom ist im Publikum und sich seiner psychologischen Kenntnisse sehr sicher, er ist Banker. Nach dem Vortrag spricht Tom Anna an, langsam und deutlich weist er sie auf einen Fehler hin, den er, selbsterklärter Allrounder, bemerkt hat, und nun für das Gemeinwohl unbedingt korrigieren muss. Anna hört ihn an und erklärt ihm, dass es sich nicht um einen Fehler handle, sondern schlicht um mangelndes Verständnis seitens Toms, und bietet an, es ihm noch einmal zu erklär-Tom unterbricht sie, denn er weiß es ja schon.→
