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Harriet Williams Russell Strong war eine außergewöhnliche Frau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, deren Leben sich wie ein Roman liest—voller Tragödien, Triumphe und bahnbrechender Ideen.

Geboren am 23. Juli 1844 in Buffalo, New York, wuchs sie in einer angesehenen Familie auf. Nach dem Umzug in den Westen heiratete sie Charles Lyman Strong. Mit nur 39 Jahren wurde sie Witwe mit vier Töchtern, nachdem ihr Mann durch geschäftliche Misserfolge in den Suizid getrieben wurde.
Trotz fehlender technischer Ausbildung entwickelte sie innovative Methoden zur **Wasserspeicherung und Hochwasserkontrolle**, darunter ein System gestufter Dämme, das später als Grundlage für Großprojekte wie den **Hoover-Damm** diente. Sie erhielt mehrere Patente, unter anderem 1887 und 1894, für ihre Damm- und Reservoirkonstruktionen.

Sie gründete die **Paso de Bartolo Water Company**, leitete sie als Präsidentin und verkaufte das Unternehmen später mit Gewinn. Ihre landwirtschaftlichen Erfolge—insbesondere mit Walnüssen und Pampasgras—brachten ihr den Spitznamen „Walnusskönigin“ ein.
Harriet war eine leidenschaftliche Verfechterin der **Frauenbildung und des Frauenwahlrechts**. Sie reiste mit Susan B. Anthony durch die USA, um für Frauenrechte zu werben. Sie war die **erste Frau im Vorstand der Handelskammer von Los Angeles** und die **erste weibliche Treuhänderin der juristischen Fakultät der University of Southern California**.

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Jane Austen wurde **1775 in Steventon, Hampshire** geboren und wuchs in einer gebildeten Familie mit sieben Geschwistern auf. Ihr Vater war Pfarrer, und die Familie hatte Zugang zu einer umfangreichen Bibliothek – ein Paradies für die junge Jane, die schon früh mit dem Schreiben begann. Bereits mit zwölf Jahren verfasste sie erste satirische Texte und Kurzgeschichten.

Austens Romane zeichnen sich durch **feine Ironie, starke Frauenfiguren und eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen** aus. Besonders das Thema Heirat – oft die einzige Möglichkeit für Frauen ihrer Zeit, soziale Sicherheit zu erlangen – steht im Mittelpunkt ihrer Werke. Obwohl sie selbst nie heiratete, verstand sie es meisterhaft, die Dynamiken von Liebe, Stolz, Geld und gesellschaftlichem Ansehen zu schildern.

Ein interessantes Detail: Sie hatte eine kurze Romanze mit dem Iren Thomas Lefroy, doch eine Heirat scheiterte an finanziellen Umständen. Einen späteren Heiratsantrag lehnte sie ab – sie wollte lieber unabhängig bleiben.

Nach dem Tod ihres Vaters zog sie mit ihrer Mutter und Schwester nach Chawton, wo sie in einem kleinen Haus lebte, das ihr Bruder ihr zur Verfügung stellte. Dort schrieb sie ihre berühmtesten Romane. Sie starb **1817 in Winchester** im Alter von nur 41 Jahren.

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„Was für ein schönes Leben führe ich jetzt […]. Die Existenz Charlottes, dieses holden lieben Wesens um mich her, dessen ganze Glückseligkeit sich in die meinige verliert, verbreitet ein sanftes Licht über mein Dasein.“ – Friedrich Schiller über seine Ehe mit Charlotte.

Charlotte von Schiller geborene **Charlotte Luise Antoinette von Lengefeld**, war die Ehefrau des berühmten Dichters Friedrich von Schiller. Sie wurde am 22. November 1766 in Rudolstadt geboren und verstarb am 9. Juli 1826 in Bonn.

Ihr Leben
Charlotte wuchs in einer adligen Familie auf und erhielt eine außergewöhnlich gute Bildung. Ihr Vater, verstarb früh, wodurch die Familie in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Ihre ältere Schwester, Caroline von Wolzogen, wurde später selbst eine bekannte Schriftstellerin.

Charlotte lernte Schiller 1787 kennen, als er nach Rudolstadt kam. Beide Schwestern verliebten sich in ihn, doch schließlich entschied sich Schiller für Charlotte. Am **22. Februar 1790** folgte die Heirat. Die Ehe war von gegenseitigem Respekt und Liebe geprägt, und Charlotte unterstützte Schiller in seinem literarischen Schaffen.

Ihre eigene schriftstellerische Tätigkeit
Lange wurde Charlotte nur als „Mustergattin“ des Dichters wahrgenommen, doch neuere Forschungen zeigen, dass sie selbst eine begabte und kreative Frau war. Sie war eine leidenschaftliche Leserin und beschäftigte sich intensiv mit Literatur, Geschichte und Philosophie. Ihre Briefe und literarischen Werke zeigen eine vielseitig gebildete Persönlichkeit.

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Jede/jeder kennt Marie und Pierre Curie aber wer kennt Irène Joliot-Curie?

Irène Joliot-Curie war eine französische Physikerin und Chemikerin, die bedeutende Beiträge zur Wissenschaft leistete. Sie wurde am 12. September 1897 in Paris als Tochter von Marie und Pierre Curie geboren. Schon früh zeigte sie außergewöhnliches Talent in Mathematik und Naturwissenschaften.

Während des Ersten Weltkriegs arbeitete sie als Röntgenassistentin, um verwundete Soldaten zu behandeln. Nach dem Krieg setzte sie ihre wissenschaftliche Laufbahn fort und promovierte 1925 über die Alpha-Strahlung von Polonium. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Frédéric Joliot-Curie entdeckte sie 1934 die künstliche Radioaktivität, wofür sie 1935 den Nobelpreis für Chemie erhielten.

Irène spielte eine Schlüsselrolle in der **französischen Atomforschung** und war an der Entwicklung des ersten französischen **Atomreaktors** beteiligt. Sie setzte sich zudem für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft ein und war Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften. 1936 wurde sie zur **Staatssekretärin für wissenschaftliche Forschung** ernannt.

Leider führte ihre langjährige Arbeit mit radioaktiven Materialien zu gesundheitlichen Problemen, und sie verstarb am 17. März 1956 an Leukämie. Ihr Vermächtnis lebt jedoch weiter – sowohl in der Wissenschaft als auch in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung.

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Ingeborg Bachmann war eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren und verstarb am 17. Oktober 1973 in Rom. Ihr Werk ist geprägt von Themen wie **Krieg, Existenzialismus, Geschlechterrollen und menschlichem Leid**.

Frühes Leben und Ausbildung

Bachmann wuchs in einer Zeit großer politischer Umbrüche auf. Ihr Vater war Mitglied der österreichischen NSDAP, was ihre Kindheit und ihr späteres Schreiben beeinflusste. Sie besuchte das katholische Ursulinengymnasium, obwohl sie evangelisch war, und begann früh Gedichte zu schreiben. Ursprünglich wollte sie Musikerin werden, entschied sich jedoch für ein Studium der **Philosophie, Psychologie, Germanistik und Rechtswissenschaften** an den Universitäten Innsbruck, Graz und Wien.

Literarischer Durchbruch

Ihre erste Veröffentlichung war die Erzählung *Die Fähre* (1946). Während ihrer Zeit als Hörfunkredakteurin beim Wiener Sender **Rot-Weiß-Rot** schrieb sie ihr erstes Hörspiel *Ein Geschäft mit Träumen* (1952). Der Gedichtband *Die gestundete Zeit* (1953) brachte ihr den **Literaturpreis der Gruppe 47** ein. Später veröffentlichte sie den Roman *Malina* (1971), der als Teil einer unvollendeten Trilogie gedacht war.

Beziehungen und Einfluss

Bachmann hatte eine enge Beziehung zu Paul Celan, die ihre Werke stark beeinflusste. Ihre Beziehung zu Max Frisch war besonders intensiv und kompliziert. Frisch verarbeitete ihre gemeinsame Zeit in seinem Roman *Mein Name sei Gantenbein*. Bachmanns Werke reflektieren oft die emotionalen und intellektuellen Herausforderungen dieser Beziehungen.

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Clara Zetkin war eine bedeutende sozialistische Politikerin, Frauenrechtlerin und Aktivistin. Sie setzte sich leidenschaftlich für die Gleichberechtigung von Frauen und die Rechte der Arbeiterklasse ein. Hier sind einige weitere interessante Aspekte ihres Lebens:

**Frühe Jahre und Bildung**: Geboren 1857 in Wiederau, Sachsen, wuchs sie in einem politisch interessierten Umfeld auf. Ihre Mutter hatte Kontakte zur frühen Frauenbewegung, was ihre späteren Überzeugungen beeinflusste.

**Politisches Engagement**: Zetkin trat der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) bei, die später zur SPD wurde. Aufgrund des Sozialistengesetzes musste sie ins Exil nach Paris gehen, wo sie sich intensiv mit sozialistischen Ideen auseinandersetzte.

**Frauenbewegung**: Sie war eine zentrale Figur in der proletarischen Frauenbewegung und setzte sich für die vollständige Gleichstellung von Frauen in Beruf und Gesellschaft ein.
1910 schlug sie auf einer internationalen Frauenkonferenz die Einführung des **Internationalen Frauentags** vor.

**Wechsel zur KPD**: Nach dem Ersten Weltkrieg trat sie der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei und wurde eine führende Stimme in der Partei. Sie war von 1920 bis 1933 Mitglied des Reichstags.

**Kampf gegen Faschismus**: Zetkin war eine entschiedene Gegnerin des aufkommenden Faschismus und hielt 1932 als Alterspräsidentin des Reichstags eine eindringliche Rede gegen die Nationalsozialisten.

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Angela Nikoletti (1905–1930) war eine Südtiroler Lehrerin, die sich während der faschistischen Herrschaft Mussolinis für den Erhalt der deutschen Sprache einsetzte. Trotz des Verbots unterrichtete sie heimlich Kinder in Deutsch und gehörte zu den etwa 500 Frauen, die sich dem Regime widersetzten.

Geboren in Margreid wuchs sie unter schwierigen Bedingungen auf: Ihre Familie war arm, ihre Mutter oft krank, ihr Vater kämpfte im Ersten Weltkrieg, und ihre Schwester starb früh. Bereits mit 13 Jahren zeigte sie Widerstand gegen die italienische Herrschaft, indem sie Plakate abriss, die Südtirols Zugehörigkeit zu Italien verkündeten.

Angela Nikoletti führte in ihren letzten Monaten ein Tagebuch, in dem sie ihr Leben reflektierte und sich zum politischen Geschehen äußerte*. Südtirol fiel nach dem Vertrag von St. Germain 1919 an Italien, und trotz anfänglicher Versprechen wurden unter Mussolini mit der Lex Corbinio (1921) und der Lex Gentile (1923) deutsche Schulen geschlossen und die deutsche Sprache im Unterricht verboten. Angela, deren patriotische Gesinnung sie verdächtig machte, konnte ihre Lehrerausbildung in Nordtirol zunächst nicht fortsetzen.
1926 schloss sie ihre Ausbildung mit Bestnote ab, doch viele deutschsprachige Lehrkräfte wurden entlassen oder zwangen sich zur Anpassung.

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Niki de Saint Phalle wurde am **29. Oktober 1930** in Neuilly-sur-Seine geboren. Ihr vollständiger Name war **Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle**. Sie wuchs in einer wohlhabenden Familie auf, doch ihr Vater verlor sein Vermögen während des Börsenkrachs von 1929. Die Familie zog daraufhin in die USA, wo sie verschiedene Schulen besuchte. Schon früh zeigte sie eine rebellische Ader – sie wurde von der Brearley School verwiesen, weil sie die Feigenblätter antiker Skulpturen auf dem Schulgelände rot bemalte.

**Künstlerische Entwicklung**
In den 1950er Jahren begann sie sich intensiv mit Kunst zu beschäftigen. Nach einem Nervenzusammenbruch wurde ihr empfohlen, als Therapie zu malen. Dies führte dazu, dass sie sich vollständig der Kunst widmete und ihren eigenen Stil entwickelte. Sie experimentierte mit verschiedenen Materialien und Techniken, darunter Assemblagen und großformatige Skulpturen.

**Die Schießbilder (Tirs)**
In den frühen 1960er Jahren wurde sie durch ihre **Schießbilder** bekannt. Dabei schoss sie mit einem Gewehr auf ihre Werke, die mit Farbbeuteln gefüllt waren, sodass die Farbe explosionsartig über die Leinwand spritzte. Diese Aktionen waren eine Form der künstlerischen Rebellion und ein Ausdruck ihrer Wut gegen patriarchale Strukturen.

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… und ihrem Land diente, indem sie Hitler hinters Licht führte.

Wie viele Operettenkomponistinnen können Sie nennen?

Eine gab es, die auch eine Baronin war, und deren Operette „Kavalier Jack“ auf dem Höhepunkt der Goldenen Zwanziger Jahre in Berlin rund hundert Mal aufgeführt wurde.

Carita von Horst, geborene Partello (1864-1935), war eine Amerikanerin, die den größten Teil ihres Lebens in Deutschland verbrachte. Sie studierte Musik, Klavier und Komposition, in Stuttgart, wo sie sich mit den vier Töchtern der Großherzogin Marie von Russland anfreundete. Ihr Vater, Dwight J. Partello, war US-Konsul in Düsseldorf und besaß eine der weltweit größten Sammlungen seltener und wertvoller Violinen, darunter eine Stradivari, die den Zaren von Russland gehört hatte.

Caritas Ehemann, Louis von Horst, war ein in Deutschland geborener amerikanischer Geschäftsmann, der es zum größten Hopfenhändler der USA gebracht hatte. Am 22. März 1892 heirateten die beiden in Washington D.C und liessen sich in Coburg nieder. 1899 machte der Herzog von Coburg-Sachsen-Gotha Louis von Horst zum Baron, und so wurde Carita wurde zur Freifrau von Horst. Im Jahr 1909 gründeten das Paar in Coburg eine Opernschule für angehende amerikanische Sängerinnen und Sänger.

Darüber berichtete  die Oakland Tribune August 1912:

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Angie Debo war eine bedeutende US-amerikanische Historikerin und Autorin, Verfasserin von neun Büchern über die Geschichte der US-amerikanischen IndianerInnen und des amerikanischen Westens.
Sie wurde auf einer Farm in Beattie, Kansas, geboren. Ihre Familie zog 1899 in ein Farmgebiet im Oklahoma-Territorium, als sie neun Jahre alt war. Sie erhielt ihre Grundschulbildung in einem einklassigen Schulhaus und legte ihr Lehrerinnenexamen mit 16 Jahren ab. Später besuchte sie die University of Oklahoma und erwarb 1918 einen Bachelor-Abschluss in Geschichte.

Karriere und Werke
Nach ihrem Studium unterrichtete sie Geschichte an der Enid High School und später am West Texas State Teachers College. Ihre Arbeit war oft kontrovers, da sie die Behandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die US-Regierung kritisch untersuchte. Trotz dieser Herausforderungen wurde sie als eine der bedeutendsten Historikerinnen Oklahomas anerkannt.

Spätere Jahre und Vermächtnis
Sie wurde für ihre Beiträge zur Geschichte der amerikanischen Ureinwohner und Oklahomas mehrfach ausgezeichnet. Ihr Vermächtnis lebt weiter durch ihre zahlreichen Bücher und Artikel, die weiterhin als wichtige Quellen für die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner und Oklahomas gelten.

Karriere und akademische Laufbahn
Angie Debo erwarb 1924 einen Master-Abschluss in internationalen Beziehungen an der University of Chicago. Ihre Masterarbeit war eine der ersten wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema amerikanischer Isolationismus. Sie promovierte 1933 an der University of Oklahoma mit einer Dissertation über die Choctaw-Indianer.

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Cristina Fernández de Kirchner ist eine prominente argentinische Politikerin und Anwältin.

 Frühes Leben und Ausbildung

Sie wurde am 19. Februar 1953 in Ringuelet, Provinz Buenos Aires, geboren. Ihre Eltern sind Eduardo Fernández und Ofelia Wilhelm. Sie hat zwei Kinder, Máximo und Florencia. Cristina studierte Rechtswissenschaften an der Universidad Nacional de La Plata, wo sie ihren späteren Ehemann Néstor Kirchner kennenlernte.

Politische Karriere

**Senatorin**: Cristina war von 1995 bis 2005 Senatorin für die Provinz Santa Cruz.

**Erste Dame**: Von 2003 bis 2007 war sie die First Lady Argentiniens während der Präsidentschaft ihres Mannes Néstor Kirchner.

**Präsidentin**: Sie war von 2007 bis 2015 Präsidentin Argentiniens und die erste Frau, die in freien Wahlen zur Präsidentin gewählt wurde.

**Vizepräsidentin**: Von 2019 bis 2023 war sie Vizepräsidentin unter Präsident Alberto Fernández.

 Aktuelle Entwicklungen
Cristina wurde in einem Korruptionsverfahren in erster Instanz zu sechs Jahren Haft verurteilt und lebenslang für öffentliche Ämter gesperrt. Seit November 2024 ist sie Präsidentin der Justizialistischen Partei.

Persönliches
Cristina politische Ausrichtung identifiziert sich als Peronistin und Progressive. Ihre politische Ideologie wird als „Kirchnerismus“ bezeichnet. Sie hat eine komplexe und kontroverse politische Karriere hinter sich. Cristina ist eine zentrale Figur des Kirchnerismus, einer politischen Bewegung in Argentinien, die von ihr und ihrem verstorbenen Ehemann Néstor Kirchner geprägt wurde. Einige ihrer wichtigsten politischen Ansätze und Maßnahmen:

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„Dann sieh, daß Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche.“ – Brief an Mathilde Wurm, 28. Dezember 1916. In: Gesammelte Briefe, Band 5, Dietz, Berlin 1987, S. 151, books.google.de

Heute vor 106 Jahren wurde Rosa Luxemburg in Berlin ermordet.

Wer war diese Frau?
Rosa Luxemburg war eine bedeutende Persönlichkeit der europäischen Arbeiterbewegung und des Marxismus. Hier sind einige wichtige Informationen über ihr Leben und Werk:

Frühes Leben und Bildung

  • Geburt: Rosa Luxemburg wurde am 5. März 1871 in Zamość, Kongresspolen, im Russischen Kaiserreich geboren.
  • Familie: Sie stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Ihr Vater war Holzhändler und ihre Mutter war eine gebildete Frau, die die polnische und deutsche Literatur schätzte2.
  • Bildung: Luxemburg erhielt ihre Schulbildung in Warschau und studierte später an der Universität Zürich, wo sie Staatswissenschaften und Nationalökonomie studierte.

Politische Karriere

  • Sozialdemokratie: 1893 gründete sie die Sozialdemokratie des Königreichs Polen (SDKP), die später in Sozialdemokratie des Königreichs Polen und Litauen (SDKPiL) umbenannt wurde.
  • Deutschland: 1898 zog sie nach Deutschland und setzte sich dort für die deutsche Sozialdemokratie ein.
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Heute, am 20. Dezember 2024 feiern wir den 108. Geburtstag von Irmgard Richter-Heinrich.

Irmgard Richter-Heinrich wuchs mit zwei jüngeren Geschwistern auf und besuchte die Frauenfachschule und die höhere Handelsschule. Beeinflusst durch eine Freundin, entschied sie sich gegen den Wunsch ihres Vaters für eine Ausbildung in der Krankenpflege und Geburtshilfe. Ihre erste Anstellung fand sie in der Landesfrauenklinik in Hannover, wo sie schließlich eine private Entbindungsklinik leitete.
Im Jahr 1942 verzeichnete die KdF-Stadt bereits 398 Geburten und benötigte dringend eine Geburtshelferin. Irmgard Richter-Heinrich, eine gut ausgebildete Fachkraft mit Erfahrung, bewarb sich und erhielt die Stelle. Sie wurde als Geburtshelferin in der KdF-Stadt eingestellt.

In der KdF-Stadt musste sie sich schnell an die rauen Bedingungen anpassen. Bei ihrer ersten Geburt stellte sie fest, dass es an sauberer Wäsche und Grundausstattung mangelte, was sie dazu brachte, bei zukünftigen Geburten eigene Wäsche mitzubringen. Sie leistete Geburtshilfe bei Arm und Reich, auch während Bombenangriffen, und war aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft und Effizienz sehr geschätzt.

Den Spitznamen „die rasende Hebamme“ verdankte sie ihrem Motorrad, das sie nach mehreren Fahrraddiebstählen erwarb. Später kaufte sie ihr erstes Auto. Irmgard war zweimal verheiratet, ihr erster Mann blieb im Krieg vermisst, und sie baute ein Haus in Wolfsburg. Trotz persönlicher Schwierigkeiten zeigte sie immer wieder Lebensmut.

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Oggi celebriamo Elsa Schiaparelli, nata nel 1890 a Roma, proveniva da una famiglia di aristocratici e intellettuali. Studiò filosofia, ma nel 1911 pubblicò una raccolta di poesie sensuali, il che spinse i suoi genitori a mandarla in un convento svizzero.

Nel 1913 si trasferì a Londra, il che le portò libertà. Si sposò nel 1914 e nel 1916 si trasferì a New York. Lì fece amicizia con artisti d’avanguardia. Sua figlia Yvonne nacque nel 1920, ma contrasse la poliomielite, il che portò Elsa a divorziare e a trasferirsi a Parigi nel 1922.

A Parigi lavorò di giorno in un negozio di antiquariato e di sera frequentava i salotti. L’incontro con lo stilista Paul Poiret la ispirò a diventare una designer di moda. A metà degli anni ’20 iniziò il suo lavoro creativo e ottenne grande successo con un maglione fatto a mano con motivo trompe-l’œil, che Vogue definì un „capolavoro“.

Nel 1927 fondò la sua azienda e l’anno successivo aprì atelier e saloni a Parigi, ottenendo grande successo. Le sue collezioni di moda comprendevano costumi, abiti da bagno e accessori, introducendo materiali e design innovativi. Fu nota per le sue collaborazioni artistiche con Salvador Dalí e Jean Cocteau negli anni ’30, che le portarono fama internazionale.

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Einen Artikel über Ingrid Loschek zu schreiben, ist gar nicht so einfach – nicht, weil es nichts zu schreiben gäbe, sondern vielmehr, weil ihr Schaffen so umfangreich war und nicht in wenigen Sätzen erzählt werden kann.

Außerdem ist die Kostümhistorikerin, Modetheoretikerin und Professorin wohl den wenigsten bekannt und das ist schade: Ihr Anliegen, Mode erklärbar und einem breiten Publikum zugänglich zu machen, findet bis heute in modeaffinen Kreisen Zuspruch, sehr selten aber darüber hinaus.

In Wien am 9. Februar 1950 geboren, studierte Loschek in Wien, London und Manchester Theaterwissenschaften, sowie Kostüm- und Kunstgeschichte. Ab 1995 lehrte sie an der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim Modegeschichte und Modetheorie. Als Gastprofessorin war sie u. A. an der Harvard University und an der Japan Women´s University tätig. In zahlreichen internationalen Vorträgen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mode versuchte Ingrid Loschek, Mode den Menschen näher zu bringen, über das „Modische“ hinaus.

1998 wurde ihr der Modeinitiativpreis der Kulturfördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft in Krakau verliehen. In der Laudatio hieß es u. A.: „Sie hat Mode- und Kostümgeschichte als wissenschaftliche Disziplin überhaupt erst etabliert.“ Und genau dieser Satz erklärt, worum es Ingrid Loschek ging und was ihre Arbeit ausgemacht hat.

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Unsere Frau des Monat August ist Lena Adami. Nunmehr Erzählerin, Schreiberin, Theaterspielerin…

Nomadenleben
Wirtstochter, älteste von vier Schwestern. 1940 am zweiten Tag der „Auswanderung“ in Innsbruck auf die Welt gekommen. Da geht mein „Nomadenleben“ schon los. Ich wachse bis 1945 im Burgenland auf und dann geht’s zurück nach Bozen, wo ich die Volks- und Mittelschule besuche.  Daraufhin siedeln wir nach Kastelruth um. Die Eltern pachten dort den Rösslwirt, später den Wolfswirt und inzwischen schon etwas arriviert, erwerben sie 1954 im Martelltal den Martellerhof.

Nun bin ich die „Hof-Leni“.

Lena Adami 1956

Lehrerin bin ich geworden.
Aber mein Wunschtraum war Schauspielerin! „Fixstern“ nannten mich die Mitschüler-Innen in der LBA. Ich machte ja auch kein Geheimnis aus meiner Zukunftsvision… Zwei Jahre unterrichtete ich an der einklassigen Schule in Bad Salt/Martell. Mein Beruf gefiel mir. Erklären konnte ich schon immer gut. Mit Liebe und Geduld auf die Schwächeren, auf die Kleinen eingehen, die Großen, die Gescheiten, herausfordern, fördern und fordern – das war mein Leitspruch.

Schule Adieu!
Mit 21 Jahren habe ich geheiratet, einen Diplomlandwirt aus Bayern. Erst mal Hausfrau und Mutter.  Zwei Kinder, Susanne und Claus. Muss zurück in den Schuldienst, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf… In Bayern herrscht Lehrermangel und so „komme ich zum Zug“. Mit 17 Wochenstunden an der Grundschule Altötting, obwohl italienische Staatsbürgerin und ohne das in Deutschland obligate Pädagogikstudium. In der Not tut’s die Lehrerbildungsanstalt auch…