Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Yearly Archives: 2022

Frauengeschichte hautnah miterleben

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Führungen für Menschen mit Beinträchtigungen – Eine taktile Führung

Das Frauenmuseum bietet Menschen mit Beeinträchtigungen ganz individuelle Führungen. Letztens war eine Gruppe des Blindenzentrums St. Raphael aus Bozen bei uns zu Besuch. Die Teilnehmer:innen wurden eingeladen, in eine Reise durch 200 Jahre Frauengeschichte einzutauchen.

Verschiedene ausgesuchte Objekte aus der Sammlung des Museums wurden zum Berühren und Ertasten weitergereicht. Von historischen Miedern und Krinolinen bis hin zu kuriosen Hauswirtschaftsgeräten und bizarren Kleidungsstücken war alles dabei. Die Teilnehmer:innen sollten nicht nur die Objekte erraten, sondern auch ihre Bedeutung in den verschiedenen Epochen erfahren.

Musikalische Eindrücke verhalfen zudem Einblick in die Zeit zu gewinnen, z.B. beim Zuhören der Straßenproteste der ersten Frauenrechtskämpferinnen oder den beschwingten Tönen der Charleston- Musik aus den 20er Jahren, welche Frauen zu vermehrten Freiheiten in Kleidung und Attitüde verhalf.

Die gesamte Palette an Sinnen zu fördern, um allen eine aktive Teilnahme am Museumsbesuch zu ermöglichen, ist für uns Priorität. Museum erleben und mitgestalten, kann und soll ein Vergnügen für alle darstellen, im gegenseitigen Austausch und Lernprozess.

Objekte aus der Sammlung des Frauenmuseums

Krinoline
Mieder
Wäschekralle
Waschkugel

 

 

Frauen im Badefieber

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Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit, bei Bedarf kann der Artikel auch heruntergeladen werden: https://www.meraner.eu/blaettern/2022/04#seite/21

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen inmitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen im Badefieber

L’attesa per andare al bagno è finita

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@MISSOIR é il primo pissoir femminile: veloce, facile e igienico

È risaputo che gli uomini possono fare i loro piccoli bisogni più facilmente rispetto alle donne. Inoltre in città come Berlino, lo spazio pubblico è carente di servizi igienici gratuiti e la necessità di urinare può essere anche un problema di costi per donne e persone a basso reddito. Ecco perché Lena Olvedi ha voluto risanare queste disuguaglianza sviluppando „Missoir“, l’equivalente femminile dell’orinatoio. Una toilette pubblica senza consumo di acqua, completamente ecologica, che elimina il fastidio delle infinte attese nei bagni delle donne.

Lena Olvedi ha allestito il „Missoir“ a Berlino-Neukölln, in occasione della Giornata mondiale dei servizi igienici del 19 novembre 2019. “Il mio vuole essere un tentativo di risanare l’uguaglianza per le donne, sempre penalizzate alle feste e nei parchi”. D’ora in poi non lo saranno più! “L’orinatoio inodore è particolarmente salva spazio e può sostituire sei bagni femminili convenzionali, visto che offre tre posti per fare pipì. La dotazione standard comprende un cestino integrato, della carta igienica ecologica, del disinfettante per delle mani, un appendiabiti e uno specchio. L’orinatoio è anche coperto e illuminato di notte. L´unica cosa che questo aggeggio delle meraviglie non può offrire: é uno spazio in cui fare i propri bisogni grandi, é infatti adatto solo alla pipì.

Frauen im Tourismus – Martha und Katharina vom Ottmanngut  

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Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit, bei Bedarf kann der Artikel auch heruntergeladen werden: https://www.meraner.eu/blaettern/2022/04#seite/21

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen in mitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen im Tourismus 

Martha und Katharina vom Ottmanngut  

Heute noch ist Marthas Abbild das Herzstück des Familienhauses – Foto: Archiv Ottmanngut

Das Ottmanngut ist kein gewöhnliches Hotel, sondern ein Familienhaus mit gelebter Historie. Heute von Martin Kirchlechner und seiner Lebensgefährtin Katharina Flöss geführt, verhüllt das bürgerliche Landhaus mit den antiken Biedermeiermöbeln und den prunkvollen Garteneinlagen, die Geschichte einer außerordentlichen Frau – Martha Kirchlechner. Sie hat durch ihr Schaffen, ihrer Liebe zum Detail, dem kulinarischen Können und der herzlichen Fürsorge für die Gäste, gezeigt, was Frauen auch alleine im Tourismus schaffen können. Mit Stolz berichten der Großenkel und seine Lebensgefährtin Katharina Flöss von Marthas Willenskraft und Stärke: „Sie war mit Herz und Blut dabei, kein Aufwand war ihr zu groß und die Zufriedenheit der Gäste war für sie oberstes Gebot.

Die Sexismus-Tests für Filme

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Sind Frauen* in Film und Fernsehen gleich repräsentiert wie Männer*? Der in den 1980er Jahren von Alison Bechdel eingeführte Bechdel-Wallace-Test, versucht die Stereotypisierungen weiblicher Figuren in Spielfilmen zu messen. Der Test besteht aus folgenden drei einfachen Fragen – können diese alle mit ja beantwortet werden, hat der Film den Test bestanden:

  • Gibt es mindestens zwei Frauenrollen?
  • Sprechen sie miteinander?
  • Unterhalten sie sich über etwas anderes als einen Mann?

Neben der häufigen Unterrepräsentation von Frauen in Filmen, hat sich in den letzten Jahren zudem ein weiteres Problem in der Filmbranche herauskristallisiert: die Überrepräsentation von „weißen“ Personen. Mit der Absicht mehr Inklusion von marginalisierten Gruppen in der Medienlandschaft zu fördern, wurden deshalb neben dem Bechdel-Test auch folgende Tests entwickelt.

Von Manohla Dargis stammt die Idee für den DuVernay-Test, der sich die Herkunft der Schauspieler*innen genauer ansieht. Dabei wird ein Augenmerk darauf gelegt, ob „nicht weiße“ Personen als Hauptfiguren agieren und sich selbst in ihrem Leben verwirklicht haben.

Der Waithe-Test hingegen misst die Darstellung von Schwarzen Frauen in Medien, wobei hier die Darstellerin eine selbstbestimmte Position und eine Vormachtstellung innehaben sollte.

Entweder ganz oder gar nicht

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Emma Lee Stoerk ist Gärtnerin, Baumpflegerin und derzeit hauptberuflich Geographie-Studentin. Sie packt immer gern mit an und lässt sich gewiss nicht von einengenden Rollenbildern oder blöden Witzen abschrecken: ob auf dem Bau, als Baumschneiderin oder als Kellnerin. Sie will so viel Erfahrungen wie möglich sammeln und ständig ihren Horizont erweitern.

 1)      Was hast du alles bisher gemacht und wie sieht deine jetzige Laufbahn aus?

Nach dem Maturabschluss habe ich eine Lehre als Gärtnerin und Baumpflegerin gemacht. Pflanzen haben mich schon immer interessiert und ich habe bereits im Alter von 2 – 3 Jahren, allen um mich herum, in Bezug darauf, Löcher in den Bauch gefragt: Die Ausbildung wurde also fast ein Muss! Während der Oberstufenjahre habe ich immer in Bars gejobbt, was übrigens auch eine gute Lehre ist, um zu verstehen, dass Geld nicht vom Himmel fällt. Der Job ist hart, vor allem, wenn man in der Schwimmbad-Bar steht, während andere Urlaub machen.

Im letzten Schuljahr habe ich dann zudem an einem Glaziologie-Projekt der EURAC teilgenommen.  Da ist mein Interesse für Pflanzen wieder neu aufgeblüht. Während der Lehre als Gärtnerin und Baumpflegerin ist dann mein Wissensdurst noch mehr stimuliert worden, weshalb ich in Innsbruck mit dem Biologiestudium angefangen habe und nun Geografie studiere, was mich sehr begeistert.

Praktikum im Frauenmuseum

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Mein Name ist Iris Donati, ich bin 23 Jahre alt und wohne zwischen Meran und Wien. Im Rahmen meiner zweijährigen Ausbildung an der „Graphischen“ in Wien, durfte ich mich für eine vierwöchige Praktikumszeit im Frauenmuseum bewerben.

Neben der Ausbildung an der Graphischen mit Fachrichtung Fotografie, studiere ich noch Kunstgeschichte. Zuvor habe ich das Kunstgymnasium in Gröden besucht, wo ich meine Leidenschaft fürs Kreative festigen konnte, gleich darauf verschlug es mich nach Wien. Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich fotografiere liebend gerne, bestaune Naturfotografien und finde ebenso Gefallen an Objektfotografie. Inszenierte Shootings und das Experimentieren mit kreativen Stilmitteln, wie auch das Einsetzen von speziellem Make-up oder Outfits, sind meine aller größte Leidenschaft.

Was, wenn wir Männern Frauenfragen stellen?

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Wer kennt sie nicht? Nervige – und oft viel zu persönliche – Fragen rund um Aussehen, Familiensituation oder Alter, die typischerweise Frauen gestellt werden, Männern hingegen selten. Die Österreichische Moderatorin Marianne Lang dreht den Spieß um, und stellt in ihrem Podcast bekannten Männern typische Frauenfragen.

Wie ist das mit den Falten und dem Älterwerden? Wie fühlt es sich an in einer Männerdomäne zu arbeiten, und wie lassen sich Kinder und Karriere vereinbaren?

Diese Fragen und Themen über die normalerweise mit Frauen gesprochen wird, werden in dem Podcast als Ausgangspunkt verwendet, um über Geschlechtergerechtigkeit, Stereotype, Frauen- und Männerrollen zu sprechen. Dabei hat Marianne Lang schon mit Millionenshow-Moderator Armin Assinger, Fußball-Star Herbert Prohaska, Kinderbuchautor Thomas Brezina und mit vielen weiteren Männern über diese Fragen gesprochen.

Es sind Themen, die leider viel zu oft ausschließlich unter Frauen diskutiert werden, aber im unser aller Zusammenleben beeinflussen. So mancher Fortschritt in Sachen Gleichberechtigung ginge wohl schneller vonstatten, würden sich  Männer sich genauso angesprochen fühlen. In ihren Gesprächen auf Augenhöhe bohrt Marianne Lang auch mal nach, bringt die Interviewpartner zum Nachdenken und entlarvt so manches Klischee, welches sich als ungerecht herausstellt. Witz und Humor wechseln sich ab mit heftigen Diskussionen, wobei Meinungsverschiedenheiten auch mal stehen bleiben dürfen.

Pillole di informazione su femminismi e teorie queer

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Ti domandi cosa siano le teorie queer o quali sono gli obiettivi dei femminismi attuali? Vuoi capirci qualcosa in piú su genere, sesso e identitá di genere non sai bene dove iniziare?

Questo documento allora fa al verso giusto per te, all´interno trovi spiegazioni ed esempi pratici che ti potranno aiutare a navigare meglio nel complesso ma esaltante mondo delle identitá di genere. Vi trovi anche interssanti bibliografie che ti permetteranno di approfondire ancora meglio. Allora che aspetti?! Tuffati nel mare queer o dei  femminismi e fatti una tua opinione, una tua visione che ti permetterá di valutare anche te stessa/o sotto una nuova veste.

I contenuti sono stati raccolti durante l´incontro con la presidente di Centaurus Arianna Miriam Fiumefreddo il  14 luglio al Est Ovest Club di Merano: „Let´s Talk! Gender: Tra genere, identitá e amore“

 

Cosa si intende per femminismo?

Si tratta di movimenti di donne che si battono per un cambiamento fondamentale delle norme sociali (ad esempio, la tradizionale distribuzione dei ruoli tra i generi), per l’eliminazione della violenza e discriminazione di genere, e per un’effettività parità tra donne e uomini nella società.

Restriktive Abtreibungsgesetzte verringern nicht die Anzahl an ungewollten Schwangerschaften

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Etwa die Hälfte aller jährlichen Schwangerschaften weltweit, sind nicht geplant, d.h. etwa 121 Millionen Frauen werden ungewollt schwanger. Dies geht aus dem jüngsten Bericht über den Stand der Weltbevölkerung hervor, der vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), der UN-Agentur für sexuelle und reproduktive Gesundheit, herausgegeben wurde. Dieser Bericht „Seeing the invisible. Die Gründe für die Bekämpfung der vernachlässigten Krise der ungewollten Schwangerschaften“ zeigt, dass die Rechte von Frauen und Mädchen weltweit nicht gewahrt werden.

Die vom UNFPA jährlich erstellten Daten sind ein Bezugspunkt für die Rechte von Frauen und Mädchen und ermöglichen die Untersuchung politischer Maßnahmen, die darauf abzielen, den Zugang zur Gesundheit von Frauen auch in unserem Land zu verbessern“, sagt Maria Grazia Panunzi, Präsidentin von AIDOS (Italienischer Verband der Frauen in der Entwicklung). Eine Reihe von Faktoren trägt zu diesem Phänomen bei: mangelnder Zugang zu Dienstleistungen und Informationen über sexuelle und reproduktive Gesundheit; Verhütungsmöglichkeiten, die nicht an den Körper oder die Lebensumstände der Frauen angepasst sind; schädliche Normen und Stigmatisierung von Frauen, die Kontrolle über ihre Fruchtbarkeit und ihren Körper haben wollen; sexuelle Gewalt und reproduktiver Zwang.

Cambiare tono, no grazie!

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Di recente nel parlamento inglese, la dottoressa Rosena Allin-Khan ha accusato il governo di non aver affrontato l’emergenza Covid-19 in modo adeguato, causando migliaia di perdite di vite umane. La cosa sconvolgente é stata la reazione da parte del parlamentare Hancock che la ha subito zittita invitandola ad abbassare i toni.

Partendo da questo fatto la giornalista Elisa Pino Di Hellanetwork ha scritto un interessante articolo su come si stia assistendo a un generale aumento di ciò che viene chiamato il tone policinig, ovvero una forma di microaggressione verbale che avviene quando una persona in una posizione di privilegio si sente in diritto di silenziarne un’altra persona, se questa proviene da un background svantaggiato. Frasi come “Calmati, così possiamo avere una conversazione da persone adulte.”, “Non pensi di essere eccessiva?”,Capisco la tua opinione, ma possiamo parlarne in modo civile?”, sono quindi solo apparentemente innocue, perché eliminano la possibilità di esprimere le nostre emozioni, non viene messo in discussione ciò che diciamo ma come lo facciamo, facendo leva sulle differenti posizioni sociali in atto. Quello che viene criticato non è il messaggio stesso – che rischia di passare totalmente in secondo piano – bensì il modo con cui questo viene comunicato, specie quando sono coinvolte rabbia, tristezza, frustrazione, paura e altre emozioni percepite come negative.

Kurioses über die Menstruation

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Für die Einen eine monatliche Plage, für die Anderen eine zyklische Reinigung des weiblichen Körpers: Die Menstruation. Aber wie viel wissen wir eigentlich darüber? Wie gehen Frauen, die in unterschiedlichen Kontexten tätig sind, damit um?

Menstruationsblut ist nicht gruselig und es wäre wohl an der Zeit, dass Menschen aufhören, sich vor einem biologischen Vorgang zu ekeln, der nicht nur natürlich ist, sondern auch offensichtlich regenerative Kräfte hat. In diesem Artikel listen wir einige Informationen rund ums Thema Menstruation auf, von denen Sie wahrscheinlich wenig oder gar nicht wussten.

  1. Die Menstruations-Blutbank

Menstruationsblut ist eine sehr wertvolle Ressource, die es verdient, gesammelt und genutzt zu werden, um unsere Gesundheit durch die darin enthaltenen Stammzellen zu verbessern. Stammzellen sind nämlich Zellen mit hoher Regenerationsfähigkeit, die sich in verschiedene Arten von reifen Zellen verwandeln können. Sie werden z. B. aus dem Knochenmark entnommen, um sie zur Regeneration von Organen und Geweben bei Krankheiten zu verwenden. Eine Studie hat gezeigt, dass aus 5 Millilitern Menstruationsblut gesunder Frauen genügend Stammzellen gewonnen werden können, um innerhalb von zwei Wochen, völlig funktionierende Zellen zu züchten. Menstruationsblut kann im Gegensatz zu anderen Arten von Stammzellen (wie z.B. jene aus Knochenmark) bequem mit Silikonbechern auf schmerzlose Weise entnommen werden und kann während der gesamten fruchtbaren Zeit des Lebens gesammelt werden.

Giovani voci contribuiscono a dare forma al Museo delle Donne di Merano

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Il Museo delle Donne di Merano da diversi anni propone a giovani persone creative e classi scolastiche, di dire la loro in materia di uguaglianza di genere.

In delle apposite vetrine per gli ospiti, si susseguono così periodicamente delle piccole esposizioni temporanee che fungono da specchio su quelle che sono le opinioni, le visioni e gli stili di vita dei giovani che vivono il nostro territorio. Molte classi durante l´anno scolastico hanno seguito uno dei percorsi didattici offerti dal museo, approfondendone poi i contenuti in classe grazie al supporto delle/ei  singole/i docenti impegnate/i a favore della parità tra generi. L´idea di base delle vetrine dedicate agli ospiti è quella di favorire un sapere collettivo, democratico e variegato, che sappia  unire diverse prospettive ed esperienze di vita. Difatti la storia e il presente delle donne, alla pari di altre minoranze, non può mai essere ridotta ad una singola interpretazione, ma è sempre composta da una miriade di voci e forme di essere.

Una donna che ha sempre volato alto: Adriana Castaldelli

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Una donna fuori dalle righe, artista e pilota, che ha sempre spiccato il volo verso nuove avventure. La sua storia inizia nel 1953 in provincia di Forlí. Fin da piccola Adriana aveva una spiccata personalità a cui dava risalto anche grazie a vestiti e trucco esuberanti. Era un vero spirito libero, che non si lasciava mai abbattere pur di perseguire i propri sogni ed esprimere la sua essenza, senza fronzoli o convenzioni.

A Ravenna studia presso l’“Istituto Statale d’Arte per il Mosaico“, divenendo allieva di artisti di grande fama pari a Lama, Bartolotti e Verlicchi. Non ancora soddisfatta, si imbarca in ulteriore studio presso l’Istituto tecnico Industriale, per poi finire persino all’Istituto di Aereonutica dove riesce ad acquisire i brevetti di navigazione come pilota civile. Conclude gli studi di aereonautica a Bologna e diventa così una delle prime donne pilota in tutta Italia. Adriana Castaldelli, che era sempre pronta a mettersi in gioco, era però spesso troppo precoce per i suoi tempi. Difatti quando chiede di essere assunta come pilota presso Alitalia, i tempi non sono ancora maturi, e la sua richiesta viene respinta. Adriana però ha ancora l’arte e suo marito, Anton Mitterer, pilota anche lui, conosciuto alla fine della sua formazione e che vive a Terlano. Adriana si trasferisce quindi in Alto Adige, ha due figli  e continua a dare sfogo alla sua altra passione: l’arte. Negli anni ’90 per aiutare il marito nell´azienda di famiglia prende addirittura la patente per i camion. Tutto é possibile, se ci si impegna.

Avere successo per me significa fare ció che si ama

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Ilenia Fronza lavora presso l´Universitá di Bolzano, all´interno di un ambito particolarmente maschile: l´ingeneria del software. Lei non si fa certo scoraggiare, anzi semmai sente la spinta di dover fare il proprio mestiere con ancora piú passione e persistenza. Perché come ci ricorda: se un uomo è incompetente, allora è un caso isolato nel team; se invece una donna è incompetente, spesso si assume che le donne in generale siano incompetenti.

Cosa ti ha spinto a diventare ricercatrice in ingegneria del software?


È stato un percorso tutt’altro che lineare, diciamo un avvicinamento “a tappe”. Dopo aver studiato matematica, ho trovato ottimi stimoli per la mia ricerca nell’informatica (e in specifico nell’ingegneria del software). Inoltre, il fatto di concentrare la ricerca nell’ambito di software engineering education and training mi ha permesso di mantenere uno stretto contatto con studenti e studentesse e professionisti/e, cosa di fondamentaleimportanza per me, dato che ci tengo molto al contatto diretto con le persone.

Cosa sognavi di fare da piccola?

Ich hatte das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.

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Mein Name ist Svenja Stümpel. Ich bin 17 Jahre alt und wohne ich mit meinen Eltern und meinen zwei jüngeren Schwestern in Friedrichstadt, einem kleinen Städtchen im Norden Schleswig-Holsteins. Ich besuche die elfte Klasse der Hermann-Tast-Schule in Husum. Derzeit bin ich für ein zweiwöchiges Praktikum hier im Frauenmuseum in Meran.

Unsere Schule ist Teil des EU-Programms Erasmus+, mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schülern ein Auslandsaufenthalt mit Praktikum ermöglicht wird. Als Ersatz für eine Kursfahrt im Rahmen des Lateinunterrichts wurde uns eine Fahrt nach Italien vorgeschlagen, für die Erasmus+ eine Pauschale zur Verfügung stellen würde, mit der die gesamte Reise fast vollständig finanziert werden könnte. Bei dem Angebot musste ich nicht lange überlegen und bin – dank tatkräftiger Unterstützung und Planungshilfe eines Lehrers – im Juni 2022 zusammen mit zwei anderen Schülern mit dem Zug nach Meran gefahren.

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