Vergangene Woche hat der Landesbeirat für Chancengleichheit eine Kampagne gegen Gewalt an Frauen gestartet: „Wehrt Euch! Es gibt Hilfe-„, lautet der Aufruf. Hier teilen wir den Aufruf:
In der derzeitigen Ausnahmesituation und aufgrund der einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie droht ein Anstieg der häuslichen Gewalt. Angesichts der Ausgangsbeschränkungen sind Frauen in den eigenen vier Wänden vermehrt Gewaltsituationen ausgesetzt. Frauenverbände- und organisationen schlagen italienweit Alarm und appellieren an die Opfer, sich zur Wehr zu setzen und Gewalt auch in dieser Ausnahmesituation nicht einfach hinzunehmen.→leggi di più...
Le misure di contenimento e le restrizioni imposte dal governo per combattere il Coronavirus persistono. Ciò che a molti di noi fino a poco tempo fa sembrava impossibile, ora è realtà. La vita pubblica si è fermata, e con essa anche il nostro museo, che è chiuso da quasi un mese ormai.
Ma il lavoro del museo continua comunque all’interno.→leggi di più...
Am kommenden 7. April ist Weltgesundheitstag. Anlässlich der Corona-Krise ist vielen von uns deutlich geworden, wie wichtig Gesundheit ist und welche Priorität sie in unserem Leben einzunehmen hat. Deshalb haben wir auf ichfrau beschlossen, die folgenden zwei Wochen der Gesundheit zu widmen. leggi di più...
Sie haben es wahrscheinlich auch schon erlebt: Lange Schlangen vor Geschäften, Menschen, die mit Konserven vollgepackte Einkaufswagen zum Auto schieben, leere Regale in Supermärkten. Besonders als die ersten Nachrichten vom Coronavirus in Südtirol kursierten, begann auch hier das so genannte Hamstern.
Das Phänomen des Hamsterns – als des Anhäufens von Vorräten – ist nicht neu, das hat es immer schon gegeben. Verena Amort von Rai Südtirol hat im April die Mitarbeiterin des Frauenmuseums, Hannelore Schettler zu diesem Thema interviewt:→leggi di più...
Stephanie Federer ließ sich von ihrer Hauptamtlichen Tätigkeit beim Jugenddienst in Meran beurlauben, um sich in dieser Krisensituation ganz ihrem Ehrenamt zu widmen: Sie ist Rettungssanitäterin beim Weißen Kreuz in Bozen, ist derzeit in vielen Bereichen gefordert und koordiniert auch den Einkaufsdienst für Bozen. Im Interview erzählt sie, wie ihr derzeitiger Einsatz mit Covid-19 aussieht und was sie motiviert, weiterzumachen, wenn sie an ihre Grenzen kommt.→leggi di più...
In unserem letzten Blogartikel haben wir uns die Frage gestellt, wie das Coronavirus sich auf Frauenleben auswirkt. Heute wollen wir uns fragen, was wir daraus lernen können und warum Corona auch ein feministisches Thema ist.→leggi di più...
Der Ausbruch des Coronavirus sowie der damit zusammenhängende Ausnahmezustand in vielen Staaten wird überall noch weitreichende Auswirkungen haben. Politik, Wirtschaft und soziales Leben sind schon jetzt bis ins kleinste Detail erschüttert. Deshalb ist das Virus aber auch ein Geschlechter-Thema: Es beeinflusst massiv die Schritte in Richtung Gleichberechtigung, die in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Denn wenn auch die gesundheitlichen Folgen des Coronavirus für Frauen weniger fatal zu sein scheinen, sind sie stark von ihm betroffen. Aber wie?→leggi di più...
Mehrmals jährlich heißen wir im Frauenmuseum Praktikant*innen aus Oberschulen oder Universitäten willkommen. Sie bereichern das Frauenmuseum mit ihren jungen Sichtweisen, mit ihrer Kreativität und ihren persönlichen Fähigkeiten.
Eine davon ist Anna Schnitzer, die im vergangenen Jahr für zwei Wochen im Frauenmuseum mitgearbeitet hat. Auch nach Praktikumsende bringt sie sich immer wieder in den Museumsbetrieb ein: Sie schreibt Blogartikel, unterstützt uns bei der Rezeptionsarbeit und letzthin hat sie diese wunderschöne Postkartenreihe für das Museum gestaltet:→leggi di più...
Den heutigen Weltglückstag könnten Mann* und Frau* doch mal zum Anlass nehmen, um den Fokus der eigenen Gedanken etwas um- und vom Coronavirus wegzulenken.
Was macht mich glücklich?
Tue ich genug für mein Glück/ um glücklich zu sein?
Wie kann ich – trotz der bestehenden Einschränkungen – mein Glück wecken?
21. März 1960, Südafrika: ein Offizier der südafrikanischen Polizei lässt im Township Sharpeville das Feuer auf friedliche Demonstranten eröffnen. Die Bilanz: 69 Tote und hunderte Verletzte.
Sie fragen sich, warum diese Informationen gerade heute wichtig sind? Was Sie mit ihnen anfangen sollen?
Die Antworten liegen im Kontext: zum einen dominierte 1960 in Südafrika das Apartheidregime, zum anderen waren die Demonstranten, die massakriert worden sind, Schwarze. Das Thema das wir damit aufgreifen und wozu wir im heutigen Beitrag schreiben ist: Rassismus. Anlass dafür ist der morgige 21. März, der 1966, mit Bezug auf eben dieses Massaker von Sharpville, von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag gegen Rassimsus erklärt worden ist.
– Rassismus zielt nicht nur auf Herkunft und Hautfarbe … sondern richtet sich auch gegen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen […]
– Rassismus ist kein weit entferntes Phänomen, das nur anderswo stattfindet … sondern ist täglich Realität auch bei uns in […] Europa.
– Rassismus wird nicht nur von „den anderen“ ausgeübt … sondern auch wir selbst sind nicht frei von Vorurteilen und Ressentiments gegenüber anderen Menschen und Gruppen. leggi di più...
Anna ist Psychologin, hat mehrere wissenschaftliche Arbeiten geschrieben und hält einen Vortrag. Tom ist im Publikum und sich seiner psychologischen Kenntnisse sehr sicher, er ist Banker. Nach dem Vortrag spricht Tom Anna an, langsam und deutlich weist er sie auf einen Fehler hin, den er, selbsterklärter Allrounder, bemerkt hat, und nun für das Gemeinwohl unbedingt korrigieren muss. Anna hört ihn an und erklärt ihm, dass es sich nicht um einen Fehler handle, sondern schlicht um mangelndes Verständnis seitens Toms, und bietet an, es ihm noch einmal zu erklär-Tom unterbricht sie, denn er weiß es ja schon.→leggi di più...
Wir haben uns diese Woche gefragt: Was soll ein Südtiroler Blog, der sich rund um Frauenthemen dreht, überhaupt noch posten? Interessiert irgendjemanden zurzeit etwas Anderes als den Corona-Virus und seine Auswirkungen, gesundheitlicher, politischer, wirtschaftlicher oder sonstiger Natur? Also, was nun?→leggi di più...
Seit gestern hat sich die Facebookkampagne, die ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen möchte, in den sozialen Medien verbreitet. Mehrere engagierte Frauen des Landesbeirates für Chancengleichheit, der Südtirols Sisters SuSIs und die Gleichstellungsrätin haben diese Kampagne gestartet und in vielen Kanälen der sozialen Medien verbreitet, um auf den entsetzlichen Mord an einer jungen Frau und Mutter zu reagieren und Solidarität zu zeigen.→leggi di più...
Wer auf diesen Blogbeitrag stößt, weiß wahrscheinlich, dass am kommenden Sonntag, dem 8. März, der Internationale Frauentag begangen wird. Ganz recht, der Internationale Frauentag, und eben nicht der Tag der Frau. Was wie ein kaum merkbarer grammatikalischer Unterschied wirken mag, birgt die Einsicht, dass es momentan zwei grundsätzliche Interpretationen und Begehens-Weisen dieses Tages gibt – und zwar eine legitime, richtige, und eine falsche, missverständliche, und potentiell gefährliche, wie ich hier behaupten will.→leggi di più...
Update 05-03-2020 ‼️ Die Veranstaltung wird abgesagt.
Der neue Termin wird demnächst mitgeteilt.
Update 05-03-2020 ‼️ L’evento è stato disdetto.
La nuova data verrà communicata a breve.
Sabato arriva finalmente il momento: anche quest’anno annunceremo la #iodonna2020. Siete tutti caldamente invitati a partecipare presso il Museo delle Donne sabato 7 marzo a partire dalle 10:00.
Ogni primo giorno del mese, il blog https://www.ichfrau.com/ ha presentato una donna con ruoli e stili di vita insoliti. Attraverso una votazione online, una delle 10 donne del mese è stata eletta #iodonna2020.
Siamo davvero felici che nelle ultime settimane così tanti di voi abbiano partecipato alla votazione online, avete reso questa scelta davvero avvincente!→leggi di più...
Wir waren im letzten Monat im Ausland und haben mitbekommen, wie international und dann auch in den lokalen Medien in Südtirol der Corona-Virus zum Hauptthema wurde. Von Tag zu Tag häuften sich die Meldungen und wir schüttelten immer mehr den Kopf. Die Wortwahl in den Medien ist bestürzend und wir fordern einen bewussten Umgang damit von den Journalist_innen. Ist es nicht ihre Pflicht, wahrheitsgetreu zu berichten und kritisch zu hinterfragen? Ob nun bei einem Interview vor Ort oder bei hereinschneienden Agenturmeldungen aus aller Welt?
Es wurde schon von „Epidemie“ gesprochen, als in China eine Handvoll Tote waren. Seitdem ist überall eine Hetze und Panikmache zu sehen, zu hören und zu lesen, die nur als unverantwortlich zu bezeichnen ist. Sie steht in keinem Vergleich zu den einzelnen Tönen „keine Panik“ und gibt rassistischen Dynamitstangen Zündung, führt zu kopflosen Hamsterkäufen, weil die Menschen – wenn in Angst – ihren gesunden Hausverstand verlieren.
Wie kann es dazu kommen, fragen wir uns. Vor allem bei dem Hintergrund vergangener Panikmachen, die nicht allzulange her sind. leggi di più...