Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Ausstellungseröffnung im Frauenmuseum

0

Am Freitag, 10. Januar eröffnet das Frauenmuseum um 18:00 Uhr in Zusammenarbeit mit Urania Meran die Ausstellung „Die Blumen des Bösen“.

Die Ausstellung “Die Blumen des Bösen. Frauen in den Irrenhäusern des Faschismus“ wurde von der Stiftung der Universität Teramo in Zusammenarbeit mit der Abteilung für psychische Gesundheit des Sanitätsbetriebs Teramo und dem Staatsarchiv Teramo gestaltet. Die drei Einrichtungen bemühen sich seit Jahren um die kulturelle Rückgewinnung der Geschichte der ehemaligen Nervenheilanstalt Sant’Antonio Abate in Teramo.

„I am me“: Die Siegersticker stehen fest!

0

„I am me“ ist die Aktion, die 2019 vom Jugenddienst Meran, von den Jugendeinrichtungen von Meran und dem Frauenmuseum gestartet wurde. Alle Interessierten waren dazu eingeladen, einen Sticker mit einem Bild und einem Spruch zu gestalten, der Mädchen und Frauen guttut. Nachdem so viele wunderbare Sticker eingesandt wurden, wird das Projekt nun in einer Abschlussfeier mit Musik und Snacks würdig abgeschlossen. Dabei werden auch die 10 Gewinner-Sticker bekannt gegeben, die vervielfältigt werden und verteilt werden.

Das „I am me“-Team lädt herzlich zur Abschlussfeier am 11.01.2020 von 18.30-19.30 Uhr im Hub37 (Otto-Huber-Straße 37) in Meran.

 

Wünsche der IchFrauen

0

Jahresbeginn ist Zeit innezuhalten, zu reflektieren und vorauszublicken. Wir IchFrauen nutzen diesen Moment, um unsere Wünsche für das neue Jahr aufzuschreiben. Unsere Wünsche für den Blog IchFrau, für das Frauenmuseum und darüber hinaus. Möge 2020 ein erfolgreiches und inspirierendes Jahr werden!

„Ich möchte zeigen, dass Frauen mehr sind als das“

0

Die zwanzigjährige Varshitha Serra aus Lana zeigte kürzlich unter dem Titel „Frauenkörper“ ihre aussagekräftigen Bilder. Sie zeigt die Stärke von Frauen und möchte dazu beitragen, dass Frauen weltweit endlich den Respekt erhalten, den sie verdienen. Sie wurde als erste mit dem Michael-Peer-Preis für soziales Engagement ausgezeichnet. Im Interview erzählt uns die junge Künstlerin, wie sie zur Kunst fand, wie sie ihre indischen Wurzeln geprägt haben und wie sie zum Feminismus steht.

Im Winter wird’s länger…

0

… und manchmal die Beschwerden auch größer. Die Rede ist von der Menstruation, die sich nicht nur im Laufe eines Lebens verändern kann, sondern eben auch saisonal. Das hat Ärztin Preethi Daniel einer Londoner Klinik gegenüber der Cosmopolitan erklärt. Im Netz für euch aufgeschnappt anlässlich unserer monatlichen #rubriktanterosa.

Der Winter kann die Periode deutlich verlängern, das ist nicht nur ein persönlicher Erfahrungswert in ihrer Praxis, sondern auch in einer Studie von 2011 belegt. Im Winter würde eine erhöhte Hormonausschüttung stattfinden, was wiederum die Frequenz der Ovulation steigen lässt und den Zyklus 0,9 Tage kürzer mache als im Sommer. Genauso bewiesen ist die Tatsache, dass Frauen, die in wärmeren Gegenden leben, eine kürzere Blutung haben.

Auch die prämestruellen Probleme können in den kälteren Monaten stärker sein, denn wir verbringen mehr Zeit in den Häusern, bewegen uns weniger und essen mehr als im Sommer. Wer auch im Winter aktiv bleibt, kann das ein wenig ausgleichen, so Dr. Daniel.

 

Die Rubrik #tanterosa, einmal im Monat mit Tipps und Infos

Astrid Schönweger

Glaubt an die Mütter, nicht den Weihnachtsmann!

0

Natürlich könnten wir euch heute brav alles Gute zu Weihnachten wünschen und Frohe Feste, aber seien wir uns ehrlich, das entspricht nicht unserem Blog. Natürlich schauen wir hinter die Quinten – auch des Weihnachtsfestes – und damit auch darauf, wo denn dabei die Frauen bleiben… 

Frauenquote in der Wirtschaft – was hat sich getan?

0

Das Jahresende bietet immer Anlass Forderungen, Vorhaben, Versprechen, Maßnahmen etc. Revue passieren zu lassen und nach dem aktuellen Stand zu fragen.

Am Ende von 2019 machen wir deshalb – mit Blick auf das Jahr 2020, in dem das Gleichstellungs- und Frauenförderungsgesetzes des Landes Südtirol seit einem Jahrzehnt bestehtFrauen in der Wirtschaft zum Thema.

  • Seit dem Gleichstellungs- und Frauenförderungsgesetzes des Landes Südtirol von 2010 muss jedes Geschlecht mit mindestens einem Drittel in Landesgremien und Landesgesellschaften vertreten sein.
  • Seit 2012 gilt in Südtirol, dass in „Aufsichts- und Verwaltungsräten in Gesellschaften des Landes, der Gemeinden oder Bezirkskörperschaften […] [k]eines der beiden Geschlechter mit mehr als zwei Dritteln vertreten […] [sein darf, andernfalls wird] die Bestellung unwirksam.“ (ëres Nr. 4/2012, S. 5-6)
  • Italienweit ist 2012 auch die sog. „quote rosa“ oder „legge Golfo-Mosca“ (LEGGE 12 luglio 2011, n. 120 und LEGGE 23 novembre 2012, n. 215) in Kraft getreten. Diese schreibt börsennotierten Gesellschaften und Unternehmen mit staatlicher Beteiligung vor, dass in neu bestellten Verwaltungs- und Aufsichtsräten bis 2015 eine Frauenquote von 20% und ab 2015 eine Frauenquote von 30% Prozent einzuhalten ist. Anderweitig drohen Sanktionen.

Alles Gute zum Geburtstag!

0

Das Team von ichfrau – iodonna und das Team des Frauenmuseums Meran wünschen unserer Mitarbeiterin Judith Mittelberger von Herzen alles alles Gute zum runden Geburtstag! Bleib so frisch, fröhlich und begeistert wie du bist. Wir freuen uns noch viele weitere Jahre mit dir zusammenzuarbeiten.

Herzliche Glückwünsche von uns allen! =)

 

Schnappschüsse von starken Frauen in Sambia – Teil 1

0

Mitte Oktober letzten Jahres schloss ich mich einem Studierendenverein an meiner Universität in Edinburgh an, der seit 1990 nachhaltige Entwicklungsprojekte im globalen Süden unterstützt, sowohl mit Geldspenden als auch mit Teams von Freiwilligen vor Ort. Der Verein nennt sich Edinburgh Global Partnerships (kurz EGP) und wählt jeden Sommer vier bis sechs Projekte aus, im Herbst werden die Freiwilligen rekrutiert, bis in den Frühsommer werden die nötigen Spenden gesammelt, und im Juni startet das Freiwilligenteam schließlich ins Gastland und begleitet dort die Umsetzung des Projekts. Dabei ist es auch Ziel, die Partnerschaft zwischen EGP und der Organisation im Gastland dank zwischenmenschlicher Kontakte auf lange Sicht zu festigen. Ich schaffte es letztes Jahr ins Team Sambia, und unterstützte zusammen mit sechs anderen Freiwilligen die Frauenvereinigung Chiseke Women Organisation (CWO) im Nordwesten Sambias. Wir sammelten von Oktober bis Mai Geld, um für unsere Partnerinnen ein Produktionszentrum für Kochöl bauen zu können. Dabei waren wir durchaus kreativ – ich habe etwa 300 Pfund durch eine Kopfrasur beisteuern können – die Aktion hat mir enorm zu denken gegeben, wie ihr in diesem Beitrag lesen könnt. Dort werden mittlerweile seit letztem August v.a. Erdnüsse, die in der Region gut wachsen, zu hochwertigem, gesundem und günstigem Kochöl verarbeitet, für den Eigenverbrauch und den Verkauf. Das wertet den täglichen Speiseplan auf, schafft Beschäftigung und ein Einkommen für die CWO-Frauen, die den Laden schmeißen, mithilfe des wunderbaren Gerald Yungana, der für die Regionalverwaltung arbeitet. Das Zentrum schaffte auch Möglichkeiten für Erwachsenenfortbildung in Sachen Betriebs- und Landwirtschaft; außerdem können die Reste der Ölpressung leicht zu Tiernahrung verarbeitet werden, und helfen den Frauen somit auch, mehr Nutztiere besser halten zu können, was wiederum die eigene Ernährung und das Kapital der Frauen und ihrer Familien verbessert.

In diesem Beitrag darf ich einige Schnappschüsse von inspirierenden Frauen präsentieren, die ich vor Ort getroffen habe.

Engagiert, mutig und zielstrebig

0

Unsere Frau des Monats Dezember: Margareth Gruber

Ihr Coming out in den 70er Jahren hat Margareth Gruber dazu motiviert sich über Jahrzehnte hinweg für Frauenrechte einzusetzen. Ihre Behinderung hingegen lehrte sie früh, ihre Fähigkeiten zu erkennen und zielstrebig umzusetzen. Im Interview berichtet Margareth Gruber von ihren Erfahrungen und ihrem Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft.

Verleihung des GenderFemPreis 2019 an Yvonne Rauter

0

Als Frauenmuseum gratulieren wir unserer Mitarbeiterin Yvonne Rauter zur Verleihung des GenderFemPreises für Qualifikationsarbeiten in den Bereichen Gender Studies, Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck.

Yvonne Rauter erhält den Preis für die akademische Abschlussarbeit mit dem Titel „Geschlechterordnung(en) im Spannungsfeld von Anarch_a_femin_ismus. Einblicke in Positionen und Debatten im Norditalien der 1980er Jahre“.

Die Pille – ein Seiltanz zwischen Verhütung und Tod

0

Am Dienstag war Neumond, das heißt es ist wieder Zeit für einen Beitrag der Rubrik #tanterosa. Heute mit einem Thema, das zu lange stillgeschwiegen worden ist: die Nebenwirkungen, Gefahren und Risiken der Pille.

Wie verhüten Sie? Nehmen Sie die Pille oder haben Sie sie genommen? Kennen Sie jemanden, der die Pille nimmt/genommen hat? Wie und warum wurde die Entscheidung für dieses Verhütungsmittel getroffen? Wie geht es (Ihnen als) der Person, die die Pille einnimmt? Sind Sie mit der Wahl des Verhütungsmittels zufrieden?

Dies sind nur einige der Fragen, die bei einer genaueren Auseinandersetzung mit der Pille gestellt werden können. Die Antworten darauf können sehr unterschiedlich ausfallen: mir wurde die Pille empfohlen; es ist eine praktische und einfache Methode zur Schwangerschaftverhütung; mir/mein*em Part*ner ist Sex ohne Kondom wichtig; ich bin mit der Pille zufrieden; das ist eine persönliche Sache, darüber spricht man nicht; das geht nur mich und mein*en Part*ner etwas an; mir ging es nie so schlecht, wie in der Zeit als ich die Pille genommen habe; ich war ein emotionales Wrack; nie wieder Pille!

Immigrant Sisterhood

0

Wie ergeht es Frauen auf der Flucht? Welche Erfahrungen machen sie, welche Bedürfnisse haben sie und wie möchten sie davon erzählen? Ansichten und Stimmen von Frauen mit Fluchtbiografien bleiben oft unsichtbar. Das Projekt PhotoVoice möchte das ändern und zeigt Perspektiven von geflüchteten Frauen, die verschiedene Aspekte ihres Lebens in Erstaufnahmezentren zeigen wollen. Im Rahmen dieses Projekts ist die Ausstellung Immigrant Sisterhood entstanden, die noch bis 30. November in der Bibliothek „Kulturen der Welt“ in Bozen und anschließend von 01.Dezember bis 31.Dezember im Caritas Cafè in der Sparkassenstraße 1 zu sehen ist.

Die Doktorandin der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Freien Universität Bozen, Sabine Tiefenthaler, ist Teil des Projektteams und berichtet, wie es zu dem Projekt kam. Zwei der Künstlerinnen, Alice und Thatcher, erzählen von ihren Arbeiten und Erfahrungen.

1 39 40 41 42 43 63