Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Lettera aperta alle redazioni per uUna cronaca eticamente corretta

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Anche noi del Museo delle Donne siamo tra i firmatari di questa lettera aperta inviata alle redazioni dei giornali, ai giornalisti e alle giornaliste, per richiedere un ulteriore cambiamento nella cultura della cronaca, affinché essa sia etica e rispettosa, in particolare nei casi che riguardano femminicidi o tentati femminicidi.

Auch das Frauenmuseum gehört zu den Unterzeichnern dieses offenen Briefes, der sich an Redakteure, Journalisten und Journalistinnen wendet, um einen weiteren Wandel in der Kultur der Berichterstattung zu fordern, damit diese ethisch und respektvoll ist, insbesondere in Fällen von Feminiziden oder versuchten Feminiziden.

Lettera in italiano

Bolzano, 6 marzo 2024

Lettera aperta alle redazioni,

CC: ODG e Consiglio di disciplina territoriale
Gentili redazioni, gentili giornaliste e giornalisti,

Notiamo, con grande preoccupazione, che si innescano sempre più spesso meccanismi che portano ad ignorare quei principi etici fondamentali per la professione da un lato e la società dall’altro.
È alla luce del sole che la ricerca dello scoop, la concorrenza tra redazioni e la pressione data dalla diffusione digitale delle informazioni vadano spesso a discapito del rispetto del Codice Deontologico del mestiere.
Ricordiamoci però che il diritto di cronaca non è una libertà di espressione assoluta ma è bilanciato da altri diritti, quali ad esempio il diritto alla privacy, il diritto alla dignità delle persone ecc. e questo diritto di cronaca va comunque esercitato rispettando le norme di legge dettate a tutela della personalità altrui (legge 69/1963) e attenendosi all’essenzialità della notizia e alla continenza; specialmente nei fatti di cronaca, senza spettacolarizzare la violenza (Testo Unico dei Doveri del Giornalista, 2021, Art. 3 e Art. 5bis).

Das Leben ist zu kurz für schlechte Arbeitsbedingungen

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Unsere Frau des Monats ist Ulrike Egger. In ihrer Arbeit in der Gewerkschaft und als ehemalige Gleichstellungsrätin hat sie immer Frauen unterstützt und kämpft nun täglich für ihre Anliegen. Ihr Engagement gründet auf dem Gedanken der Solidarität.

Ulrike kannst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Ulrike Egger. Ich bin im Vinschgau aufgewachsen und lebe seit vielen Jahren in Meran. Meine Eltern haben mir vermittelt, wie wichtig es ist, finanziell unabhängig zu sein, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

Du hast deine Arbeit seit vielen Jahren bei der Gewerkschaft. Ein großer Auftrag ist die soziale Gerechtigkeit, was dich sicher geprägt hat und du auch viel Kraft investierst.
Was motiviert dich dabei?

Der Grundgedanke dabei ist, dass wir nur gemeinsam stark sind. Diese Stärke brauchen wir, um zusammen für gute Arbeitsbedingungen zu kämpfen, für gute Bezahlung, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und das motiviert mich gewerkschaftlich aktiv zu sein.

 

Du hast dich immer schon für die Anliegen der Frauen, sei es in deiner Arbeit wie auch im Ehrenamt engagiert. Die Beweggründe, Frauenanliegen ernst zu nehmen?

Welttag Prävention Endometriose

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Der Internationale Tag der Endometriose wird jährlich am 28. März begangen, um das Bewusstsein für diese oft schmerzhafte und chronische Erkrankung zu schärfen. Bei Endometriose wächst das Gewebe, das normalerweise die Gebärmutter auskleidet, außerhalb der Gebärmutter.

Menschen weltweit nutzen diesen Tag, um über Symptome, Diagnosemöglichkeiten, Behandlungsoptionen und die Auswirkungen von Endometriose auf das Leben der Betroffenen aufzuklären. Es ist eine Gelegenheit, Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die mit dieser Erkrankung leben, und um Unterstützung sowie Ressourcen für weitere Forschung und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu fordern.

Seit März 2022 ist der Verein Endometriose Südtirol „Noi con Voi“ in Bozen und  in ganz Südtirol tätig.

Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für Endometriose zu schärfen und Wege aufzuzeigen, wie man am besten damit umgehen kann. Sie bieten nicht nur eine Vielzahl von Fachleuten, sondern auch eine starke Gemeinschaft, die den Betroffenen Unterstützung bietet.

Als Verein streben sie danach, sicherzustellen, dass die Diagnose dieser stillen Krankheit in den frühen Phasen ihres Auftretens gestellt wird, um das Fortschreiten dieser Krankheit zu reduzieren und die Lebensbedingungen aller Frauen, die an Endometriose und ähnlichen Erkrankungen leiden, zu verbessern.

Der Verein setzt sich dafür ein, dass Endometriose als invalidisierende Krankheit anerkannt wird und dass den Betroffenen ein Team erfahrener Fachleute zur Verfügung steht, um ihre Lebensqualität zu verbessern.

Nadine stellt sich vor

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Hallo, ich bin Nadine Lanz  und arbeite seit Februar 2024 im Frauenmuseum in Meran.

Ich bin als Mutterschaftsersatz für Vermittlung und Rezeption zuständig.

Schon als kleines Mädchen faszinierten mich Museen und bis heute hat sich daran nichts geändert. Nach meinem Oberschulabschluss in Werbegrafik war ich zunächst für lange Zeit Verkäuferin in einer Boutique. Nach der Geburt meiner Tochter und der ersten Zeit als Mutter wurde mir klar, dass ich mich nach einer beruflichen Tätigkeit sehne, bei der ich meine Begeisterung um das Thema „Frau sein“ und „Frau werden“ einbringen und mich weiter entfalten kann. Genau so etwas habe ich letztendlich im Frauenmuseum gefunden, denn hier kann ich mit Leidenschaft Projekte mitgestalten und mich am spannenden täglichen Betrieb des Museums beteiligen.

Das Frauenmuseum bietet mir eine einzigartige Gelegenheit, die Geschichte und die gegenwärtigen Errungenschaften von Frauen zu würdigen und zu feiern. Es ist ein Ort der Hoffnung, des Lernens und das Empowerment für alle. Es ist eine Quelle der Inspiration und Bildung für alle, unabhängig vom Geschlecht.

Studie “Traces” startet ins zweite Forschungsjahr.

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Das Team rund um der internationalen Frauenrechtsorganisation #medicamondiale, dem Frauenmuseum #frauenmuseummeran, dem Forum Prävention #forumprävention und der Universität Trient #universitàditrento, hat am 18. März alle Stakeholder im #Vinschgau eingeladen um über den aktuellen Stand der Forschung zu berichten. Schon 17 Frauen haben an der Studie teilgenommen. Sie sind entweder selbst betroffen von sexualisierter Gewalt oder wissen, dass ihre Mutter oder Großmutter sexualisierte Gewalt erfahren hat. Es werden noch weitere Frauen gesucht die an der Studie teilnehmen möchten. Alle Gespräche sind vertraulich und anonym. Interessierte können sich bei der Studienleiterin Andrea Fleckinger melden. Andrea.fleckinger@unitn.it oder 0464/808438. Finanziert wird die Studie von der Provinz Bozen Abteilung Soziales und der Stiftung Sparkasse.

Das Hauptziel der Forschung ist es, gemeinsam mit betroffenen Frauen die Schweigekultur über sexualisierte Gewalt zu durchbrechen, die Aufarbeitung erlebter Gewalterfahrungen anzustoßen und präventiv dem Kontinuum von Gewalt in Familien entgegenzuwirken. Dafür untersucht die Studie die Langzeitfolgen von sexualisierter Gewalt in Familien über drei Generationen hinweg. Nicht aufgearbeitete Traumata können sich durch Familiensysteme ziehen und Spuren hinterlassen. Die Erlebnisse einiger Teilnehmerinnen konnten bereits zeigen, wie sexualisierte Gewalt in den Familien verschwiegen oder bagatellisiert wird und wie sie auch Jahrzehnte später noch in ihrem Alltag auf die Täter treffen, deren Ansehen in den Dörfern teilweise ungebrochen hoch ist.

Leonilde Iotti: Una Vita di Impegno Politico e Sociale

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Proseguimo con le biografie di donne che hanno fatto la storia. Questa settimana abbiamo scelto Nilde Iotti, una figura di spicco nella storia politica italiana e un’icona del movimento femminile. Nata in una situazione familiare difficile, perse i genitori in giovane età ma riuscì a ottenere un’istruzione grazie a una borsa di studio, laureandosi in lettere nel 1942 presso l’Università di Milano.

Durante la Seconda Guerra Mondiale si avvicinò alla politica e si schierò apertamente contro il regime fascista, diventando una figura di spicco nell’ambito antifascista.

Dopo la guerra, Iotti si impegnò attivamente nel movimento femminile, diventando segretaria dell’Unione Donne Italiane e partecipando all’Assemblea Costituente, dove contribuì alla stesura della Costituzione italiana. La sua lunga relazione con Palmiro Togliatti, segretario nazionale del PCI, e l’adozione di una bambina fecero scalpore, ma non la fermarono nel suo impegno politico.

Dal 1948 al 1999, Leonilde Iotti fu eletta per ben tre volte Presidente della Camera dei Deputati, diventando la prima donna nella storia repubblicana italiana a ricoprire tale carica. Durante il suo mandato, si concentrò sulla promozione dei diritti delle donne, sostenendo riforme cruciali come l’introduzione del divorzio nell’ordinamento giuridico italiano.

Am 8. März, weltweit für Frauenrechte auf der Straße

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Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, gehen Feminist:innen weltweit für Frauenrechte auf die Straße. Sie protestieren gegen die bestehenden Machtungleichheiten und diskriminierende patriarchale Strukturen und solidarisieren sich als internationale feministische Bewegung. Damit ist der 8. März ein wichtiges Datum, um die Errungenschaften für Frauenrechte zu feiern, die Gleichstellung der Geschlechter zu fordern und gegen frauenfeindliche Machtstrukturen zu demonstrieren. Und das hat eine lange Tradition.

Seinen Ursprung hat der Weltfrauentag 1908, auf einer Demonstration von Textilarbeiter:innen in den USA, die sich für das Frauenwahlrecht einsetzten. In Europa geht der Begriff „Internationaler Frauentag“ auf die Sozialistin Clara Zetkin zurück, die 1910 erstmals die Einführung eines Frauentags vorschlug.

Gut ein Jahr nach ihrem ersten Vorschlag für die Einführung eines internationalen Frauentags rief Clara Zetkins am 8. März 1911 offiziell zu einer Frauendemonstration auf und beschrieb sie als wichtigste Kundgebung für Frauenrechte. Auf ihre Initiative fand schließlich der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Seit 1921 findet der Weltfrauentag am 8. März statt.

1977 erklärten auch die Vereinten Nationen (UN) den 8. März zum Internationalen Frauentag.

„Schattenwärts-Lebenskizzen“ Ein Buch von Vera Zwerger-Bonell

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Am 7. März um 18:00 Uhr präsentiert Frau Vera Zwerger-Bonell ihr neues Buch im Frauenmuseum.

Aus einem Interview von Anna Messner erhält man einen kurzen Einblick in den Inhalt und die Entstehung des Buches „Schattenwärts-Lebenskizzen“ von Vera Zwerger-Bonell. Das Schreiben habe der Autorin immer Spaß bereitet. Im Zuge ihrer Verbeamtung als Lehrerin habe sie sich intensiver mit dem kreativen Schreiben auseinandergesetzt, und zwar im Unterricht selbst. Nachdem sie 15 Jahre lang unterrichtet hatte, ging sie ans Pädagogische Institut nach Bozen und verlor das Schreiben aus den Augen.

Erst wieder zu ihrem 50. Geburtstag begann sie drei Frauen, alles Vorfahren aus ihrer Familie, erzählerisch zu porträtieren. Ihr war es wichtig, für ihre Familie, für ihre Kinder und diese Frauen einen guten Platz zu schaffen. Ihre Geschichten liegen Generationen zurück, diese würden sonst in Vergessenheit geraten. Je entfernter die Verwandte desto leichter war es für Frau Zwerger-Bonell, die Geschichte zu erzählen. Persönliche Sichtweisen ließ sie keine einfließen, ihr war es wichtig, die Perspektive der Figuren einzunehmen.

Am Anfang hatte das Buch nur familiäre Zwecke, es waren Fotos darin und der Familienstammbaum, als aber ein befreundeter Verleger das Buch drucken wollte, hat sie alles anonymisiert. Themen wie die Psychiatrie in Pergine vor der Psychiatrie-Reform 1978 oder die gleichgeschlechtliche Beziehung zweier Frauen werden in diesem Buch aufgegriffen. Das Buch zeigt: jede Familie weist Diversität auf – auch in Südtirol.

Finanzwissen für Frauen: Budgetkompetenz für den Alltag

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Finanzwissen für Frauen“ findet am 06.03.2024 von 19.00 bis 20.30 Uhr das erste Seminar statt, das sich mit der Budgetkompetenz für den Alltag befasst. Dieses Seminar ist Teil einer Initiative, die Frauen dabei unterstützen soll, ihre finanzielle Unabhängigkeit zu stärken.

Ein geschlechtsspezifisches Lohngefälle, unbezahlte Care-Arbeit und die Teilzeitfalle sind nur einige der Herausforderungen, denen Frauen aufgrund der patriarchalen Strukturen unserer Gesellschaft gegenüberstehen. Frauen haben oft lebenslang weniger Geld zur Verfügung als Männer. Um dieser Thematik entgegenzuwirken, bietet das Seminar Werkzeuge für eine langfristige Finanzplanung an.

Petra Priller, Expertin der Schuldenberatung der Caritas Diözese Bozen-Brixen, wird den Teilnehmerinnen Einblicke in die Tätigkeit der Schuldnerberatungsstelle der Caritas geben und Fragen wie die effektive Geldverwaltung im Alltag, die Funktionsweise von Haushaltsbüchern und Budgetplänen sowie häufige Gründe für Verschuldung diskutieren.

Besondere Aufmerksamkeit wird auf einschneidende Lebenssituationen für Frauen gelegt, wie Trennungs- und Scheidungssituationen, und wie diese finanziell bewältigt werden können.

Der Gender-Pay-Gap, der in Südtirol bei Vollzeitbeschäftigten immer noch 16,5 % beträgt, verdeutlicht die Bedeutung dieses Seminars. Frauen verdienen oft weniger für dieselbe Arbeit und leisten zudem mehr unbezahlte Fürsorgearbeit, was zu niedrigeren Renten und geringeren Ersparnissen führt. Die Veranstaltungsreihe des Frauenmuseums Meran und der Urania Meran soll Frauen ermutigen, frühzeitig ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

Frauen sollten keine Hemmungen haben, über ihre Krankheit zu sprechen und auch die nötige Unterstützung dazu bekommen.

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Unsere Frau des Monats im März ist Miriam Leopizzi, sie arbeitet seit 14 Jahren bei der Sozialgenossenschaft Casa Bimbo Tagesmutter und 2022 hat den Verein „Associazione Endometriosi Alto Adige NOI CON VOI“ gegründet da ihr das Thema Endometriose stark am Herzen liegt.

Kannst du dich etwas vorstellen?

Mein Name ist Miriam, ich bin 44 Jahre alt. Ich komme aus der Schweiz, bin aber seit fast 20 Jahren in Südtirol. Ich bin der Liebe wegen nach Südtirol gekommen. Lebe hier mit meiner Familie, bin verheiratet und habe 2 Kinder (9 Jahre, 2 1/2 Jahre).
Ich habe ein Diplom in Pädagogik und arbeite seit 2010 bei der Sozialgenossenschaft Casa Bimbo Tagesmutter. In meiner Laufbahn bei Casa Bimbo Tagesmutter als Pädagogin habe ich einen Master im Personalwesen gemacht, sodass ich mittlerweile als gesetzliche Vertreterin und Geschäftsführerin bei Casa Bimbo tätig bin.

Tamara Schwab, mit Spenderherz zur Miss Wahl

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Tamara Schwab, jetzt 30 Jahre alt erleidet 2018 ihren ersten Herzstillstand im Fitnessstudio, sechs Monate später, im Urlaub den nächsten.
Erst 2021 finden die Ärzte eine endgültige Diagnose, was los ist. Sie braucht ein neues Herz. Nach 33 langen Tage kommt endlich das anonyme Spenderherz.

Nach einer Reihe von Krankenhausaufenthalten und Reha, kann sie endlich den Weg zurück in ein komplett eigenständiges Leben starten. Sie beginnt bei einer Bank und als Couch zu arbeiten.
Sie macht auch wieder Sport.

„Damit mein Körper das neue Herz nicht abstößt, muss ich täglich zwölf Pillen nehmen. Aber es gibt Schlimmeres.“

erzählt Tamara.

Ihre großen OP-Narben im Dekolleté und unterhalb des linken Schlüsselbeins, trägt sie mit Stolz. Tamara beschließt bei der Miss Germany-Wahl 2024 mitzumachen, denn sie hat ein Ziel: Gewinnen!
Sie will gewinnen um mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Organspende zu ziehen, denn jeden Tag sterben in Deutschland circa drei Menschen, während sie auf ein Organ warten.
Die Miss Germany Wahl verleiht 2024 zum zweiten Mal den „Female Leader Award“, denn das Konzept wurde vor ein paar Jahren geändert: keine Bikini-Auftritte mehr vor männlich dominierten Jurys, jetzt geht es um die „Missionen“ der Bewerberinnen. Das neue Motto lautet:

„Conquistare le madri“ di Alessandra Spada

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Il 28 febbario alle ore 18.00 al Museo delle Donne Alessandra Spada, la nostra donne del mese di febbraio, presenterà il suo ultimo libro nato da una attenza ricerca sulla stosia locale, intitolato „Conquistare le madri – Il ruolo delle donne nella politica educativa e assistenziale in Alto Adige durante il fascismo“ (2019), edito da Editioni Raetia.

Il libro offre uno sguardo approfondito sulle dinamiche socio-politiche che caratterizzarono il periodo fascista in Alto Adige, concentrandosi sul ruolo chiave delle donne italiane nelle sfere educative e assistenziali, nonché nel drammatico processo di italianizzazione della dittatura fascista.

Il titolo stesso, „Conquistare le madri“, richiama una citazione significativa di un medico del tempo, impiegato nel dispensario lattanti tedesco che, durante il periodo di italianizzazione tra il 1925 e il 1926, fu trasferito dalla gestione di donne tedesche borghesi al controllo dell’Onair, Opera nazionale assistenza all’Italia redenta. Questo trasferimento simboleggiò il tentativo del regime fascista di imporre la sua influenza anche attraverso le istituzioni a sostegno delle madri e dei bambini: conquistare le madri significava infatti conquistare le famiglie.

Eine besondere Frauenrechtlerin und Femmistin

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Betty Friedan geb. Goldstein kam am 4. Februar 1921 in Illinois (Usa) in einer wohlhabenden, jüdischen Familie auf die Welt. Schon als Kind war sie wissendurstig und verschlang ein Buch nach dem anderen. Bereits als junges Mädchen wollte sie nicht in die Fußstapfen ihrer frustrierten Mutter steigen, die nach der Heirat ihre Arbeit aufgab und sich nur mehr der Familie widmete. Sie studierte Soziologie, Psychologie, ging dann nach New York als Journalistin zu arbeiten, um näher am Leben zu sein.

Als sie in den 40er Jahren den Schauspieler Carl Frieden heiratete und ihre 2 Kinder gebar, arbeitete sie weiter. Anhand von Fragebögen an ihre Kommilittoninen, wollte sie die Zufriedenheit der Hausfrauen der Mittelschicht herausfinden. Die Antworten der Frauen waren dermaßen negativ, dass Betty´s Artikel darüber von allen Redaktion abgelehnt wurde.

Die Frauenrechtlerin und Femmistin Betty Friedan gab sich damit nicht geschlagen und veröffentlichte 1963 darauf ihr Buch „The Feminine Mystique“ (der Weiblichkeitswahn). Das Buch wurde unglaublich erfolgreich und Betty setzte damit die zweite Welle der Frauenbewegung in Gang. Sie wurde eine charismatische Sprecherin und Gründerin von Frauenorganisationen, die auch junge Menschen motivieren, begeistern und mobilisieren konnte.

„Aktion unVERZICHTbar 2024“ – heuer zum 20. Mal

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„Du bist mir wichtig“, das ist das Motto der diesjährigen „Aktion unVerzichtbar“, die damit in ihre 20. Ausgabe geht. Von Aschermittwoch, 14. Februar, bis Karsamstag, 30. März, wird die Bevölkerung dabei zu mehr Achtsamkeit und Menschlichkeit aufgerufen. Das geschieht über Postkarten, Plakate und Social-Media-Posts sowie verschiedene Initiativen von Trägern und Mitträgern der Aktion.

Im Laufe der Zeit haben sich über 40 Institutionen, Einrichtungen und Vereine angeschlossen. Mehr Infos über die Aktion finden sich unter www.aktion-verzicht.it www.io-rinuncio.it.

Das „Wegschauen“ soll zum „Hinschauen“ inspirieren. Gefühle zeigen, über Gefühle sprechen lautet die Devise. Offen und ohne Scham auf den anderen zugehen, Verständnis und Mitgefühl zeigen, empathisch zuhören ohne Angst vor Verluste. Der Welt der Medien eine Auszeit geben und sich nur auf den anderen Menschen einlassen. Den Austausch genießen und somit den anderen und sich selbst besser kennenzulernen. Dabei entstehen Menschlichkeit, Toleranz und mehr Zufriedenheit.

Das Frauenmuseum ist dabei

Respektvoll einander begegnen, zuhören, helfen, aufeinander schauen, füreinander da sein, miteinander etwas bewirken – das bedeutet für uns Menschlichkeit, denn alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut als das, was gerade notwendig ist.

Postkartengestaltung gegen Gewalt – Die neue Gastvitrine

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„Heute, am 7. Februar, wurde im Frauenmuseum die neue Gastvitrine „Postkartengestaltung gegen Gewalt“ eröffnet. Schülerinnen und Schüler der Klassen, die am Ideenwettbewerb zum Thema Gewalt gegen Frauen teilgenommen haben, waren bei der Eröffnung dabei.

Diese Initiative wurde vom Netzwerk gegen Gewalt der Stadt Meran ins Leben gerufen. Heute waren viele Mitglieder dieses Netzwerks im Museum anwesend, darunter auch Vertreterinnen des Frauenhauses, der Stadtverwaltung und die Vizebürgermeisterin Katharina Zeller.

Die neue Ausstellung im Frauenmuseum zeigt Postkarten, gestaltet von zwei 5. Klassen des Kunstgymnasiums im Rahmen des Wettbewerbs „Postkarten gegen Gewalt“.

Der Wettbewerb wurde vom Amt für Chancengleichheit der Gemeinde Meran, dem Netzwerk gegen Gewalt und dem Verein Jugenddienst –  Streetwork ausgerufen.

Das gemeinsame Anliegen dieser Initiative, sowohl seitens des Frauenmuseums als auch aller beteiligten Organisationen, ist ein klares Statement gegen männliche Gewalt gegenüber Frauen abzugeben und Aufmerksamkeit auf dieses schreckliche Phänomen zu lenken.

Die Klassen 5K und 5D mit dem Schwerpunkt Grafik, hatten die Aufgabe, sich diesem Thema zu widmen, unter der Anleitung ihrer Lehrerin Elisabeth Hölzl und Valentin Gruber.

Auf Zeitreise in Südtirol – Objekte erzählen Geschichte

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Am 06.02.2024 um 18:00 Uhr findet im Frauenmuseum die Buchvorstellung mit den Autoren Wolfgang und Siegmund Schweiggl aus Kurtatsch statt.

Im Laufe der Zeit haben Vater Siegfried und Sohn Wolfgang Schweiggl, bis zu 20.000 Objekte gesammelt und ausgestellt, davon wurden 190 der gesamten früheren, primitiven Gegenstände im Buch vorgestellt.

Dieses Buch im Gegensatz zu anderen Büchern hat das Ziel unterschiedliche, weniger bekannte und erforschte Objekte vorzustellen; denn jeder einzelne Gegenstand erzählt eine Geschichte. Es ist so aufgebaut, dass Objekte sprechen. Wann, wo und wie lange wurden sie angewandt.

Wir erleben hier eine Zeitreise vom Leben der Menschen bezogen auf Südtirol, von den Jägern und Sammlern, zur Selbstversorgung bis hin zur Industrialisierung.

Die Geschichte wird subjektiv durch die Erfahrungen des Autors geschrieben. So geht es bei den verschiedenen Geschichten, z.B. in Kriegshandlungen um die konkreten Objekte, die bei solchen Auseinandersetzungen im Einsatz waren.

Das Buch beginnt bereits im Steinzeitalter, weiter zu den Römern bis hin zum Mittelalter und endet in den 70er Jahren. Besonderes Augenmerk wird auf die Spuren der Vorfahren in Südtirol gelegt.

Weitere Kapitel fokussieren auf Münzen und Wein, Leben und Wirtschaft, sowie die Arbeitsteilung, bis hin zur industriellen Revolution.

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