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Der Welthungertag (ehemals Welternährungstag) am 16. Oktober soll auf die vielen hungernden Menschen in der Welt aufmerksam machen. Der Tag kann für verschiedene Aktionen rund um das Thema genutzt werden. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Hungersnöte den Menschen von Beginn seiner Geschichte begleiten. Die Gründe dafür waren und sind auch heute noch vielfältig.

Die UN Ziele 1 und 2 für nachhaltige Entwicklung sehen vor, dass die Völkergemeinschaft Armut und Hunger bis 2030 erfolgreich bekämpfen soll. Das ist eine immense Herausforderung, wenn wir bedenken, wie unterschiedlich die Ursachen für Hunger sein können. Armut und Hunger betrifft auch immer mehr Menschen, die in Südtirol und in anderen Wohlstandsgesellschaften leben.

Laut Definition der FAO tritt Hunger ein, wenn die tägliche Energiezufuhr für einen längeren Zeitraum unter dem Bedarf liegt, der für einen gesunden Körper und ein aktives Leben benötigt wird. Als Schwellenwert gelten 1800 kcal pro Person bei mäßiger Aktivität. Als Vergleich: in Deutschland stehen jedem Menschen mehr als 3.500 kcal zu Verfügung. Aber neben dem quantitativen spielt bei der Gesunderhaltung auch der qualitative Aspekt eine große Rolle. Ist die Ernährung nicht ausgewogen und vielfältig, steigt das Risiko krank zu werden.

Traurige Fakten für eine Welt, die Nahrung für alle hätte …

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Am besten beides.

Am 16. Oktober 1945 wurde die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO gegründet. Seit 1979 findet an diesem Tag der Internationale Welternährungstag statt, um auf die weltweite Situation rund um Ernährungssicherheit und Hunger aufmerksam zu machen. Ein Aktionstag von dem einige von euch/Ihnen sicher schon gehört haben oder vielleicht sogar selbst schon aktiv waren.

Uns interessiert in Zusammenhang mit Ernährungssicherheit und Hunger nochmal gezielter die Situation der Frauen. Auf der UNO-Frauen-Weltkonferenz 1995 in Peking wurde der Internationale Welt-Landfrauentag (International Day of Rural Women) ins Leben gerufen. Dieser findet jedes Jahr am 15. Oktober, also einen Tag vor dem Welternährungstag statt. Ziel ist es die wichtige Rolle von Frauen und Mädchen in Zusammenhang mit Ernährungssicherheit aufzuzeigen, ebenso wie derzeitige Missstände anzuprangern. Frauen in ländlichen Gebieten machen nämlich ein Viertel der Weltbevölkerung aus.

Bildquelle: Pixabay

Welche Rolle spielen Frauen in Zusammenhang mit Ernährungssicherheit? Wie sicher ist der Zugang zu gesunder Ernährung für Frauen? Welche Rechte werden ihnen zugestanden? Welche verneint?

Als „Bäuerinnen, Feldarbeiterinnen und einfachen Landfrauen, [sind viele Frauen in ländlichen Gebieten] […] maßgeblich an der Nahrungsversorgung der Weltbevölkerung beteiligt.“ Diese reicht von der Versorgung der eigenen Familie(ngemeinschaft) über die Produktion für eine Genossenschaft bis hin zur Beschäftigung bei Großkonzernen oder deren Zulieferern.

#Zia Rosa 0

Die „Pille“, die im Laufe ihrer Geschichte schon verschiedene Namen und Bezeichnungen getragen hat, wird dieses Jahr 60 Jahre alt. Ein Grund mehr dafür, dass wir uns diesen Monat in unserer Rubrik #tanterosa etwas ausführlicher mit dieser Form der hormonellen Verhütung beschäftigen. In Teil 1 von letztem Freitag, kann mehr über die Entstehungsgeschichte der „Pille“ und ihre erste Verbreitung gelesen werden. Direkt zum Beitrag geht es hier.

Ihre Sprengkraft hat die Pille allerdings bis heute nicht verloren! Aufhorchen ließen in den letzten Jahren vor allem Nebenwirkungen, Gefahren und gesundheitliche Risiken der Pille, die von unerwünscht bis lebensbedrohlich reichen. Ebenso die Frauen*, die weltweit rechtliche Schritte einleiten und Pharmakonzerne verklagen. Und nicht zuletzt auch eine kritische Diskussion des Vermarktens der Pille als Lifestyle-Produkt. Wir haben in unserer Rubrik #tanterosa schon darüber berichtet. Die Beiträge können hier und hier nachgelesen werden.

Bildquelle: Pixabay

Aktuell lassen vor allem Diskussionen rund um die Pille für den Mann bzw. generell Verhütungsmethoden für Männer aufhorchen. Auch anlässlich des 60 jährigen Bestehens der Pille, sind verschiedene Dokumenationen und Filmbeiträge entstanden die unter anderem folgenden Fragen nachgehen:

  • Warum wird Verhütung so eng mit Weiblichkeit/Frauen assoziiert bzw. als deren Aufgabe angesehen?
  • Welche Verhütungsmethoden gibt es für Frauen? Welche für Männer?
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Schwangerschaft und Geburt verändern einiges im Leben einer Frau*, eines Mannes* und in einer Beziehung. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Was wissen wird über unseren Körper und die Veränderungen, die er gerade durchmacht? Haben wir jemandem, dem wir Fragen stellen, Sorgen anvertrauen und über Ängste sprechen können? Fühlen wir uns gut vorbereitet auf alles was kommt? Es braucht Gesprächskultur und dafür ist die Erzählcafé-Aktion geboren, die nun auch Online möglich ist.

Fragen gibt nämlich es viele, auch theoretisches Wissen und medizinische Empfehlungen rund um Schwangerschaft und Geburt sind durch Bücher oder im Internet heute überall zu bekommen. Was allerdings in weiten Teilen fehlt, ist ein persönlicher Austausch von Erfahrungen sowie Unterstützung unter Frauen* und Männern* verschiedener Generationen.

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In der Öffentlichkeit wird über künstliche Befruchtung kaum gesprochen. Und das, obwohl jedes achte Paar in Südtirol von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen ist. Besonders in schwierigen Ausgangslagen müssen sich Paare auf einen langen und herausfordernden Weg zum Wunschkind einstellen. Die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung sind nach wie vor begrenzt, Leidensweg, Druck und Enttäuschung groß – und die Paare vielfach auf sich alleine gestellt.

Im Rahmen der MutterNacht rückt das Rittner Haus der Familie am Tag vor dem Muttertag auch heuer wieder ein Tabuthema rund um das Elternsein in den Mittelpunkt. Ein Dutzend Südtiroler Familien- und Frauenorganisationen tragen die Sensibilisierungskampagne mit. Ich freue mich, als Hebamme und freie Mitarbeiterin des Rittner Bildungshauses diese wichtige Kampagne von Anfang an als Projektleiterin begleiten zu können.

Sehnsucht Kind: ungewollt kinderlos – und dann? haben wir das herausfordernde Thema heuer betitelt.

Nur bei jeder vierten befruchteten Eizelle, die in die Gebärmutter eingepflanzt wird, kommt es zur Schwangerschaft und nur in zwei Drittel dieser Fälle wird ein Kind geboren. Mit den Versprechungen der modernen Medizin wächst die Verzweiflung jener, die alle Varianten der künstlichen Befruchtung erfolglos durchlaufen haben. Der seelische Schmerz ist enorm. Wir möchten betroffenen Paaren zeigen, dass sie mit dem Leid nicht alleine sind. Daher haben wir im Herbst 2019 Paare aufgerufen, ihre Geschichte zum Thema Unfruchtbarkeit und ungewollter Kinderlosigkeit mit uns zu teilen. Sehr schnell haben wir gemerkt, dass es heuer besonders schwierig sein würde, Frauen und Männer zu finden, die ihre persönlichen Erfahrungen erzählen.

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Zwei Wochen vor der Geburt unseres Sohnes erhielten wir von Bekannten die Hiobsbotschaft, dass Väter für die Geburt ihrer Kinder und auch in den nachfolgenden Tagen des Wochenbettes das Krankenhaus nicht betreten dürfen. Zuerst hat mich diese Nachricht einige Tränen gekostet. Vor allem tat mir aber mein Freund leid, welcher diesen besonderen Moment, sowie die ersten Tage als Papa nun nicht live miterleben würde. Ich bin jedoch froh darüber, die Information bereits ein paar Tage vor der Geburt erhalten zu haben. So hatten wir als Paar die Zeit, uns an den Gedanken zu gewöhnen und die Nachricht erst einmal zu verdauen. Zum Zeitpunkt der Geburt war ich so bereits wieder ziemlich gefasst und hatte mich an den Gedanken gewöhnt, allein in das Krankenhaus zu gehen.

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Gleich zwei internationale Kampagnen machen derzeit auf die Wichtigkeit und die Sichtbarkeit einer essentiellen Berufsgruppe aufmerksam: Morgen, am 5. Mai ist Internationaler Hebammentag und die WHO hat das Jahr 2020 zum Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen ausgerufen. Für uns ist das Anlass in dieser Woche, zwei Hebammen und zwei junge Mütter auf ichfrau zu Wort kommen zu lassen.

Heute teilt Hanna Pliger ihre Gedanken als Hebamme in der aktuellen Situation mit uns. Morgen erzählen zwei Frauen von der Geburt ihrer Kinder, bei der – trotz Corona – ein kleines Wunder möglich war. Am Mittwoch wird Astrid Di Bella auf die heurige Mutternacht zum Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“ eingehen. Und am Freitag stellen wir die Erzählcafé-Aktion vor, die sich für eine Gesprächskultur rund um Schwangerschaft und Geburt engagiert.

Niemand darf die Frauen mehr in den Kreißsaal begleiten. Was hat diese Aussage doch mit mir gemacht und dabei bin ich nicht mal schwanger. Oft sprechen mich Väter darauf an, was sie denn zur Geburt überhaupt beitragen können. Meine Antwort darauf ist häufig dieselbe: Einfach da sein. Das ist das Wertvollste.

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Im Rahmen unserer Themenwochen rund um Gesundheit und anlässlich der Einblicke in Erkenntnisse und Forderungen der Gendermedizin, haben wir uns die Frage gestellt, an welchem Punkt Gendermedizin in Südtirol steht.

Ulrike Oberhammer, Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit, hat uns Folgendes zum derzeitigen Stand der Dinge mitgeteilt:

Die genderspezifische Medizin beschäftigt sich keineswegs nur mit Frauengesundheit. Sie erforscht die Unterschiede in Prävention, Diagnostik und Behandlung von Krankheiten, für Frauen und für Männer gleichermaßen – wie sich zeigt: zum Vorteil beider Geschlechter.

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Monica Pizzo e Lorenzo sono una mamma e un figlio che già in tempi non sospetti vivono in una condizione di quarantena costante dall’aprile 2019. Lei mamma artista riconosciuta a livello nazionale ed internazionale si divide tra la creazione delle sue opere che continuano anche in tempo di contagio a fare il giro di mostre e manifestazioni e lui, Lorenzo, piccolo uomo dagli occhi profondi che escono timidi dalla sua mascherina colorata, e dal ciuffo arruffato baciato dai raggi luminosi del sole, affetto da una rara malattia la Trombomalacìa che ha compromesso quasi del tutto la funzionalità dei suoi polmoni. Poi il Coronavirus li ha costretti in casa, li ha privati sin da subito delle libertà essenziali, anche quella di uscire per fare la spesa. Il rischio di un contagio per Lorenzo sarebbe fatale ed è per questo che Monica ha deciso di reinventarsi la vita dentro casa e di riempirla di gioia per il suo Lorenzo. Da tempo denuncia l’egoismo e l’individualismo di chi non vuole comprendere che l’emergenza che stiamo vivendo può essere sconfitta solo attraverso una grande responsabilità collettiva.

Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Die vergangenen zwei Wochen beginnend mit dem Weltgesundheitstag haben wir auf ichfrau der Frauengesundheit gewidmet und uns mit dem Stellenwert von Gesundheit im Leben von jungen Menschen, mit Gendermedizin und Gewalt gegen Frauen auseinander gesetzt. Da das Thema weiterhin aktuell bleibt, verlängern wir mit dem heutigen Zitat von Michelle Obama unsere Gesundheits-Wochen.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Judith Mittelberger

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Das Coronavirus COVID 19 (COrona VIrus Disease) greift in ein System ein, in dem Geschlechterunterschiede bekannt sind. Möglicherweise gibt es Schutzfaktoren, die dringend untersucht werden sollten. Solange können Frauen nicht warten, die Gendermedizin kann aufgrund aktueller Forschungsergebnisse Folgendes empfehlen: Für beide Geschlechter ist es in Zeiten der Corona-Krise wichtig und gesund, sich aktiv vor einer Ansteckung zu schützen und zugleich alles zu tun, um den Stresspegel zu senken. Erst die Kombination beider Maßnahmen ist wirklich effektiv und schützend.

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Statement Monika Hauser, medica mondiale e.V.

Trotz rechtlicher Gleichstellung von Männern und Frauen sind die Geschlechterzuschreibungen weiterhin hierarchisch. Dies wird beim Thema „Gewalt“ besonders deutlich: Psychische, physische und sexualisierte Gewalt in engen sozialen Beziehungen und durch Dritte gehören zur Lebenswelt vieler Frauen und Mädchen – in Kriegs- und Krisenregionen, aber auch in Europa. Die EU-weite Erhebung „Gewalt gegen Frauen“ der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA 2014) bestätigt die hohe Betroffenheit: EU-weit haben 28% der Frauen seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren; eine von 20 Frauen (5%) ist seit ihrem 15. Lebensjahr vergewaltigt worden; und jede 4. bis 5. Frau berichtet über körperliche und / oder sexuelle Gewalt in der aktuellen oder einer früheren Paarbeziehung.

Die WHO (2013) bezeichnet häusliche Gewalt als eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen – was sich gerade aktuell während der Covid-19 Pandemie in dramatischer Weise bestätigt.

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La salute (o la sua mancanza – la malattia) in tempi di „Corona“ è tema ovunque. Ogni giorno siamo confrontate/i con statistiche, grafici, notizie, misure di sicurezza, fake news ecc. che influenzano e condizionano sia i nostri pensieri che la nostra vita quotidiana. Noi abbiamo contattato alcune delle nostre praticanti e delle loro amiche e le abbiamo posto qualche domanda.

  • Quale importanza ricopre il concetto di salute nella tua vita?
  • Cosa pensi della situazione che stiamo vivendo in questo momento?
  • Come ti tieni in salute?

Sono Alessia Caobelli, ho 16 anni e frequento il liceo delle scienze umane alla scuola Gandhi, di Merano. Gioco a pallavolo e mi piace molto stare all’aria aperta!

1. La salute è il bene più prezioso che possiamo possedere. Purtroppo non possiamo comprarla, quindi dobbiamo preservarla conducendo una vita sana ed equilibrata.

2. La situazione che stiamo vivendo è davvero drammatica. Ogni giorno migliaia di persone perdono la vita e lasciano in tutti noi un vuoto dentro. Questa pandemia potrà essere placata solamente se ognuno di noi sarà responsabile e rispetterà le norme date.

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Gesundheit (und daran gekoppelt auch deren Fehlen, also Krankheit) ist spätestens seit „Corona“ bei den allermeisten Leuten Thema. Verschiedene Zahlen, Berichte, Statistiken, Maßnahmen, Fake News und vieles mehr beschäftigen unsere Gedanken und bestimmen unseren Alltag. Wir haben einige unserer ehemaligen Praktikantinnen im Frauenmuseum angeschrieben und  ihnen Fragen gestellt.

#Zia Rosa 0

Una volta il mese la rubrica #ziarosa si dedica a temi attorno al ciclo. Questo mese nel nostro articolo presentiamo un rapporto che sará approfondito tramite un‘evento al Museo delle Donne, organizzato in collaborazione con l’Urania di Merano nell’ambito del mese in rosa per la Festa della donna. Il rapporto del qualo parleremo è quello tra il benessere fisico del nostro corpo femminile, l‘equilibrio ormonale, la nostra alimentazione e il nostro stile di vita. Che rapporto è quello? Che cosa sappiamo di questo rapporto? Come possiamo gestirlo?

La ginecologa Dott.ssa Gelsy Arlene Villanueva ci ha risposto a qualche domanda già in anticipo all’evento.

Dottoressa Villanueva vuole presentarsi brevemente alle nostre lettrici/lettori?

Sono nata a Cuba dove ho vissuto, studiato e lavorato fino 7 anni fa che mi sono trasferita in Italia, a Merano. Dopo aver fatto  la richiesta  per l’abilitazione di miei titoli, superando l’esame  a Roma  ho iniziato a lavorare come libero professionista. Non ho smesso mai di studiare ed eseguire la mia passione, facendo dei corsi sull’alimentazione, medicina anti aging ed altri per imparare cose nuove, essere aggiornata, ed aiutare alle persone ad avere sollievo oppure soluzione a suoi problemi legati alla salute.