Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Chi non é mamma puó comunque essere felice

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In Italia, ma non solo, vigono ancora molti pregiudizi contro le donne che non desiderano essere madri, che non sentono il bisogno di procreare per sentirsi realizzate. Spesso esse vengono dipinte come troppo fissate con la carriera, egoiste oppure strane, contro natura o donne solo a metà, quando invece loro – alla pari di tutte le altre donne (e persone) – hanno il diritto di decidere sul proprio corpo e destino, senza doverne dare giustificazioni.

Difatti ultimamente sono sempre più donne a trovare il coraggio di parlare delle proprie esperienze nonostante l´assenza di prole oppure dei propri strazi o dubbi sull´essere madri. Due sono gli esempi di spicco che hanno fatto riflettere l´Italia sui propri preconcetti e ruoli di genere.

Nel film documentario “Lunàdigas” del 2016 le autrici e registe Nicoletta Nesler e Marilisa raccolgono le voci di donne senza figli/e, raccontando persino in prima persona le proprie scelte e le conseguenze che esse hanno comportato (lunàdigas.com).

NEU: Leitfaden für Hebammen im Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung_Beschneidung

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Im Rahmen unserer derzeitigen Sonderausstellung „Birth Cultures – Geburtskulturen“ sind wir auf einen Leitfaden aufmerksam geworden, den wir euch heute gerne vorstellen möchten. Im September 2021 wurde in Deutschland der bundesweit erste Leitfaden für Hebammen im Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung_Beschneidung (engl. FGM_C – Female Genital Mutilation_Cutting) veröffentlicht.

Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, berichten

Mitglieder des Runden Tisches „Stopp FGM_C in Berlin-Brandenburg“ […] zunehmend über Anfragen von Hebammen zu weiblicher Genitalverstümmelung_Beschneidung […]. Die Thematik ist erst seit Januar 2020 ein fester Bestandteil der Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen. Dazu kommt, dass die Zahl der betroffenen Frauen und gefährdeten Mädchen in Deutschland in den letzten Jahren durch Flucht und Migration deutlich angestiegen ist. Daher ist der Bedarf an Information und praktischer Orientierung bei Hebammen enorm hoch.

Um diesem Bedarf nachzukommen, hat sich eine fachübergreifende Arbeitsgruppe im Rahmen des Runden Tisches „Stopp FGM_C in Berlin-Brandenburg“ gebildet, um gemeinsam einen informativen und handlungsorientierten Leitfaden für Hebammen zu entwickeln. Damit betritt der Runde Tisch Neuland, denn es ist die erste Handreichung zu diesem Thema in Deutschland, die sich speziell an Hebammen richtet. Neben dem Familienplanungszentrum BALANCE, welches die Erstellung des Leitfadens koordiniert hat, haben die Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C, der Berliner Hebammenverband, die Evangelische Hochschule Berlin, das Büro der Landesgleichstellungsbeauftragten in Brandenburg und TERRE DES FEMMES an der Erstellung mitgewirkt.

6. Februar: Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

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Einmal im Monat veröffentlichen wir in der Rubrik #tanterosa einen Beitrag, der sich mit dem Körper von Frauen beschäftigt. Die vergangenen Beiträge hatten den Zyklus, die Menarche, die Wechseljahre, Verhütungsmittel und vieles weitere zum Thema.

Der „Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ will Aufmerksamkeit auf eine Menschenrechtsverletzung lenken, der weltweit über 200 Millionen Mädchen und Frauen zum Opfer fallen.

Als weibliche Genitalverstümmelung oder -beschneidung bezeichnet man die teilweise oder vollständige Entfernung beziehungsweise Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane. Es gibt verschiedene Formen der Genitalverstümmelung, die je nach Land und Region, auf Mädchen ab dem Säuglingsalter bis zum 14. Lebensjahr durchgeführt werden. Jährlich kommt es laut Schätzungen zu 3 Millionen Neubeschneidungen von Frauen und Mädchen. Beweggründe für das Ritual dafür sind das  Sicherstellen der Jungfräulichkeit, bessere Chancen auf dem Heiratsmarkt oder spirituelle Reinheit. Für die Mädchen beginnt aber mit der Verstümmelung ein lebenslanger Leidensweg, der zu starken Blutungen oder Infektionen führt, aber auch Unfruchtbarkeit, chronische Unterleibsentzündungen, Harnweginfektionen, Schwierigkeiten beim Urinieren, bei der Menstruation oder der Geburt sowie den Tod mit sich bringen. Es gibt noch nicht ausreichende Forschungen hinsichtlich der ganzen psychischen Folgen und die Auswirkungen auf das sexuelle Empfinden der Frauen. Viele betroffene Frauen leiden jahrelang unter dem erlebten Trauma und kämpfen mit Angstzuständen, dem Verlust ihrer Weiblichkeit, Schamgefühlen, Depressionen, chronischer Reizbarkeit, Frigidität, Partnerschaftskonflikten und Psychosen. In Europa sind Ärzt*innen teilweise noch unvorbereitet, doch mittlerweile gibt es Angebote wie das Desert Flower Center in Berlin, welches auf die medizinische und psychologische Betreuung der Opfer von Genitalverstümmelung spezialisiert ist.

Leselust

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Vanessa Gómez-Salas Steinhäusl stellt uns heute in der Rubrik #leselust zwei  spannende Bücher vor.

 

Weibliches Schreiben mit scharfem wütenden Blick

Anke Stellings „Schäfchen im Trockenen“ und Nina Lykkes „Alles wird gut“

Schon vor etwa 90 Jahren forderte Virginia Woolf in einem Vortrag, dass Schriftstellerinnen den Engel im Hause töten und endlich die Wahrheit über sich selbst und ihren Körper schreiben sollten. Sie meint damit natürlich den Ausbruch aus der vom Patriarchat eingeschränkten weiblichen Rolle als hochanständige Gattin und liebevolle Mutter. Damals kam das einer Revolution gleich. Inzwischen ist das zornige Anschreiben gegen die tradierten Rollen und gegen das verschämte Schweigen in den von Frauen verfassten literarischen Texten gang und gäbe. Weibliche Autorinnen sind laut geworden, selbstbewusst, ironisch, manchmal überspitzt, aber auch scharfsichtig, nicht ohne Mut zur Peinlichkeit und Unsicherheit. Noch immer werden diese Werke vor allem von männlichen Kritikern mit herablassender Geste als „Frauenliteratur“ bezeichnet, was schon eine qualitative Herabstufung bedeutet: von Frauen geschriebene Bücher, die dann wieder von Frauen gelesen werden. Während Frauen seit Jahrhunderten nichts anderes übrig blieb, als sich mit der männlichen Weltsicht und ihrem Blick auf das weibliche Geschlecht in deren literarischen Werken auseinanderzusetzen, gibt es zumindest das Vorurteil, dass Männer nicht gern von Frauen geschriebene Bücher lesen.  Was weibliches Schreiben im heutigen Zeitgeist bedeutet, seine Sichtbarkeit in den Medien und im Literaturbetrieb, ist zunehmend Thema vieler Essays und Artikel. Ein komplexes und hochbrisantes Geflecht aus historischen Altlasten und zeitgenössischer Aufbruchsstimmung.

Filmausstrahlung „Die Geburt eines Vaters“

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Mit anschließendem Erzählcafé rund ums Thema Geburt

15.03.2022 um 19.30 Uhr im Frauenmuseum, Mainhardstr. 2, Meran

Im Rahmen der Ausstellung „Birth Cultures“ im Frauenmuseum Meran, in Zusammenarbeit mit der Sozialgenossenschaft väter aktiv

 

„Die Geburt eines Vaters“ ist ein Film welcher frischgebackene Väter zu Wort kommen lässt um zu verstehen, was Männer rund um die Geburt eigentlich bewegt.

Die persönlichen Erzählungen von 18 Vätern und diversen Fachpersonen, geben Einblick auf die Gefühlswelten und Erlebnisse von Vätern. Emotional berührend und wissenschaftlich belegt, will der Film sich mit der Aussage der Weltgesundheitsorganisation auseinander setzten, laut dessen sich die Beteiligung von Männern/Vätern während der Schwangerschaft, bei der Geburt und nach der Geburt, auf die Verbesserung der Gesundheit der gesamten Familie auswirkt.

Der Dokumentarfilm zeigt anhand von Best-Practice-Erfahrungen sowie Studienergebnissen zudem auf, wie Väter besser einbezogen werden können.

Das Projekt wurde von der Waadländer Hochschule Für Gesundheit (HESAV) in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch auf die Beine gestellt und dank der Unterstützung der Schweizer Gesundheitsförderung realisiert.

Frauenkörper & Marmor

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Es ist wieder einmal soweit: mit großer Freude dürfen wir euch ankündigen, dass wir am Samstag, 12. Februar um 11:30 unsere neue Gastvitrine eröffnen. Im Mittelpunkt stehen diesmal Aktfotografien der Künstlerinnen Romina Roman und Corinna Prechtl.

Mit viel Feingefühl und Hingabe erkunden die Fotografien den Kontrast, das Verhältnis, aber auch mögliche Verbindungen zwischen dem weiblichen Körper und Marmor. Die beeindruckenden Werke eröffnen neben dem Spannungsfeld zwischen Körper und Marmor als Materialien mit ihren je eigenen Strukturen aber auch Fragen nach Weiblichkeit, Frau-Sein, Körperlichkeit und -bewusstsein, Nacktheit und unserer Verbindung bzw. unserem Verhältnis zur Natur.

Dabei fesselt die atmosphärische Stimmung der Fotografien den Blick, zieht in den Bann und überzeugt durch die große Kraft, welche die Fotografien trotz oder gerade aufgrund der Nacktheit des Körpers und dessen direkter Darstellung und Konfrontation mit dem*der Betrachter*in ausstrahlen.

Wir haben die beiden Künstlerinnen vorab interviewt, um mehr über ihr Projekt zu erfahren:

Würdet ihr euch kurz vorstellen? Wer steckt hinter den Arbeiten, die in der Gastvitrine gezeigt werden?

Romina Roman: Mein Name ist Romina Roman. Eine junge Bildhauerin…. Ich bin sehr wissbegierig und erforsche verschiedenste Materialien und Techniken, wovon Marmor gerade im Mittelpunkt steht.

Ein Dekalog für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Gewalt an Frauen

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Von wem ging diese Fassung des Dekalogs aus und was waren die Ziele dazu?

Die Initiative für den Dekalog ging vom Institut „De pace fidei“ aus. Der wissenschaftliche Beirat hat für das Thema „Gewalt an Frauen“ die Gruppe erweitert, in der dann nach längerer Diskussion die Idee entstanden ist, deinen Dekalog für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Gewalt an Frauen zu erarbeiten. Daraus sind dann die vorliegenden 10 Punkte entstanden.

Die Initiativgruppe bestehend aus dem Institut „De Pace Fidei“, der Katholischen Frauen- und Männerbewegung, dem Frauenhausdienst der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und den diözesanen Ämtern für „Ehe und Familie“ und für „Dialog“ stellt ihre Forderungen für mehr Geschlechtergerechtigkeit und gegen Gewalt an Frauen in Form von zehn Geboten dar.

Ziel ist es, die in Südtirol existierenden Präventions- und Unterstützungsinitiativen zum Schutz von Frauen zu stärken und so struktureller und individueller Benachteiligung und Gewalt entgegenzuwirken.

Das Ergebnis der gemeinsamen Überlegungen liegt nun in Form von zehn Geboten vor und kann Grundlage für gezieltes Arbeiten in den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten der Diözese sein. Ab November wird in der Presse monatlich zu jedem Gebot einen ausführlichen Artikel erscheinen.

Welchen Auftrag gibt man nun, damit es auch ankommt?

Reden, aufklären, informieren, … Beratungsstellen bekannt machen…

In ricordo delle vittime della persecuzione nazifascista

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Il 27 gennaio – giorno Internazionale della Memoria delle vittime della persecuzione nazifascista è un momento per commemorare coloro che sono stati assassinati e per riflettere sulla scelta degli individui e dei governi che hanno permesso e collaborato a questo genocidio.

Il giorno della Memoria è un momento essenziale per la riflessione e l’agire contro ogni forma di nazifascismo ancora presente. È un invito perenne alla vigilanza e all’azione, per combattere le radici profonde del razzismo, della discriminazione di genere, dell’antisemitismo, dell’omofobia e in questo modo prevenire gli odierni e i futuri orrori.

Una attenta risposta può essere visitare i luoghi della storia. Il Museo delle Donne di Merano organizza un viaggio della Memoria a Mauthausen e sottocampi dal 23-25 aprile 2022.

Per ulteriori informazioni su viaggio e l‘itinerario cliccare qui o contattare il Museo delle Donne: 0473 231216, info@museia.it

Inoltre il 3 Febbraio alle ore 18:30 presso il Museo delle Donne di Merano la Prof.ssa Antonella Tiburzi (Unibz ) terrà una conferenza sul tema: Storie di donne nell’Europa nazifascista tra Resistenza e annientamento. La relazione intende mostrare l’importanza delle singole storie delle donne che vissero ma spesso non sopravvissero al nazifascismo: Gertrude Kolmar, Milena Jasenska, Wanda Maestro e altre. Le donne hanno lasciato poche testimonianze e per questo spetta alla Memoria restituire il loro valore e coraggio nella storia. Per ulteriori informazioni cliccare qui.

Streikpost – Wie die Schweizer Frauenbewegungen feministische Geschichte schreiben wollen

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Sara Probst hat Geschichte und Geschlechterforschung an der Universität Freiburg studiert. Dank ihrer Dissertation versucht sie heute die Frauengeschichten in ihrem Heimatort Solothurn zu sammeln und aufzuzeigen.

Die Geschichte ihrer gesamten Familie ist stark verankert mit jener von Solothurn. Einer Kleinstadt von 15.000 Einwohner*innen in der ab den 70er Jahren – kurz nachdem die Schweizer Frauen das Wahlrecht erhielten -, eine Genossenschaft mit einem Restaurant und einer Wohngemeinschaft für Frauen errichtet wurde. Diese Art der Selbstverwaltung und Selbstbestimmung galt damals als revolutionär, dennoch beschlossen einige Familien des Dorfes, darunter Saras Großeltern, das Projekt finanziell zu unterstützten um so den jungen Aktivistinnen Unterkunft zu bieten.

Als einige Jahre später Ende der 70er Jahre eine zweite Genossenschaft in Solothurn eröffnet wurde, begann Saras Großmutter dort als Köchin zu arbeiten. Sie war mit ihren knappen 20 Jahren gerade schwanger und brauchte Geld um ihr zukünftiges Kind zu versorgen. Diese Genossenschaft bot zwar keine Wohngemeinschaft an, jedoch konkrete Arbeitsmöglichkeiten und ein demokratische Arbeitseinteilung, die auch Frauen aktiv miteinbezog. Sara ist in dieser Küche aufgewachsen und hat seit Kind auf mitgeholfen. „Es war ein weiblich geprägtes Umfeld“, erinnert sie sich „ein Haus das ständig voller Gäste war.“

Voglia di leggere

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Questo mese Alice de Rensis ci presenta il libro “Parle-moi d’amour: vite esemplari di grandi libertine” scritto da Vanna Vinci (Milano, Feltrinelli Comics, 2020) . “Parle-moi d’amour” è un fumetto che racconta la vita di dodici donne straordinarie e incredibilmente libere, vissute tra Ottocento e inizio Novecento.

L’autrice, Vanna Vinci, ha voluto presentare le loro vite in forma di intervista, come se passeggiando per le strade di Parigi, nei luoghi che le hanno viste protagoniste, potesse rievocarne i fantasmi e dialogare con loro. Apollonie Sabatier, La Païva, Valtesse de la Bigne: si tratta di quelle che venivano definite courtisanes, grandi orizzontali, demi-mondaines, che con la loro vita sessuale libera (e mercenaria) erano protagoniste della mondanità dell’epoca e delle prime pagine scandalistiche. Hanno lanciato mode, influenzato uomini di potere, ispirato scrittori come Proust e Baudelaire, lasciato in eredità sorprendenti fortune e memorie libere da falsi moralismi.

Freiheit ist wertlos, wenn es nur die Freiheit einiger ist

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Ich bin Sarah Trevisiol und mit großer Freude darf ich ab 2022, in Begleitung meiner Vorgängerin Sissi Prader, das Team des Frauenmuseums in Meran leiten.

Cresciuta all´interno di una famiglia bilingue ho avuto la fortuna fin da piccola di vivere differenze e divergenze come terreno di confronto e arricchimento, piuttosto che scontro o diffidenza. La mia innata curiosità verso tutto ciò che é sconosciuto e nuovo, mi ha portata sia a viaggiare in lungo e in largo, che a studiare antropologia culturale e visiva.

Bereits während meines Anthropologie-Studiums entdeckte ich das enorme Potenzial des Films, ein Medium welches mir ermöglicht, sowohl intime Erfahrungen Vereinzelter einem großen Publikum zu vermitteln, als auch den Stimmen der ProtagonistInnen Gehör zu verschaffen.

In den letzten 10 Jahren war ich deshalb als Filmemacherin, Redakteurin, Kunstkuratorin, Projektmanagerin und Entwicklerin von didaktischem Material tätig. Dabei stützte ich mich immer auf einen starken anthropologischen Ansatz, welcher einen Dialog zwischen unterschiedlichen Menschen sucht, partezipative Beziehungen mit den TeilnehmerInnen und  ZuschauerInnen aufbaut und ein gegenseitiges Wachstum anspornt.

Meine große Leidenschaft für Menschen, hat mich immer wieder dazu bewegt, neue Wege zu finden, um Vielfalt als Ressource zu fördern, die ihrerseits wiederrum Empathie und Verständnis fördert. Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass jegliche Diskriminierungsformen wie z.B. Rassismus oder Sexismus durch kreatives gemeinsames Schaffen, respektvolles Zuhören und gegenseitiges Kennenlernen abgebaut werden können.

Roberta si presenta

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Mi chiamo Roberta Ciola e vengo dal mondo dell’educazione permanente, dove per molti anni ho lavorato presso l’università popolare urania meran. Ho avuto modo di dedicarmi a diversi settori d´interesse spaziando dalle attività di tempo libero e creatività, a progetti più complessi e ampi di carattere socioculturale. Ho partecipato ad esempio alla realizzazione dell’Intercultural Café dell’urania destinato a facilitare l’integrazione delle nuove e dei nuovi cittadini di Merano, con un occhio di riguardo alle donne migranti.

Sono una persona molto curiosa e mi piace imparare cose nuove e per farlo, oltre che studiare sui libri, mi piace molto immergermi in contesti stimolanti e mettendo in pratica quanto appreso: per me è importante ascoltare le persone e creare momenti di incontro e dialogo in grado di  raccogliere esigenze e desideri per dar vita a idee e attività nuove.

A partire da gennaio 2022 mi aspetta un nuovo stimolante compito: faccio ora parte dello staff delle collaboratrici del Museo delle Donne di Merano e me ne sento onorata e cercherò di  impegnarmi a svolgere al meglio i nuovi compiti che mi aspettano. Porto con me la voglia di imparare cose nuove e in particolare di approfondire il tema, che fin dai tempi degli studi mi sta molto a cuore: le storie delle donne con le loro molteplici sfaccettature. Sarà per me un´altra occasione per poter mettere in pratica ciò che in questi anni ho imparato, concentrandomi in particolare sull’organizzazione di eventi e la divulgazione di saperi.

Neustart im Frauenmuseum

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Im Frauenmuseum ergeben sich immer wieder Weiterentwicklungen, so auch beim Personal, welches sich mit Jänner neu aufstellt. Da ich von meinem Arbeitsverhältnis zurückgetreten bin, habe ich zwei tolle, engagierte Frauen ansprechen können, die bereits jetzt schon im Frauenmuseum tätig sind und dieses mit ihren Impulsen und Fähigkeiten weiterentwickeln werden.
Das neue Team mit der zukünftigen Leiterin Sarah Trevisiol, den Mitarbeiterinnen Roberta Ciola, Yvonne Rauter und Judith Mittelberger (die von der Mutterschaft zurückkommt), wird sicherlich schon bald von sich reden lassen.
Ich selbst werde das ganze Jahr über mit meinen Erfahrungen, dem Netzwerk, sowie den noch laufenden Projekten, zur Seite stehen und das gesamte Team begleiten.
Die Arbeit im Frauenmuseum konnte ich von 1998 – 2004 ehrenamtlich bereits als Vereinsfrau kennen lernen. Dabei hatte ich das Glück auch noch die Gründerin Evelyn Ortner zu erleben, welche mir ihren großartigen Pioniergeist weiter vermittelt hat. 2005 wurde ich dann selbst als Leiterin angestellt.
Gemeinsam mit diversen Weggefährtinnen habe ich den Museumsverband Südtirol von Anfang an mit-aufgebaut, sowie das Frauenmuseum nicht nur lokal, sondern auch international bekannt gemacht.
Die Arbeit im Museum galt für mich als Berufung, da ich viele Zielgruppen generationenübergreifend ansprechen und vielfältige, kreative Projekte umsetzen konnte. Dabei war es mir besonders wichtig, inklusiv und partezipativ mit anderen Personen zusammen zu arbeiten. Heute fühle ich mich dadurch sehr bereichert und von einem großen Netzwerk an persönlichen Beziehungen gestärkt.
Es war und ist nicht immer leicht mit den Ressourcen, die wir als Verein zur Verfügung haben, zu Recht zu kommen. Deshalb gab es auch so einige Hürden zu überwinden.
Wir brauchen weiterhin aktive Vereinsmitglieder/innen sowie auch Sponsor/innen, die unsere kulturelle Arbeit wertschätzen. Es ist wichtig, dass wir Sichtbarkeit von Frauenkulturen und Frauengeschichten fördern und das Bewusstsein für Frauenfragen weiterhin schärfen. Nur dank Vermittlungs- und Bildungsarbeit ist es nämlich möglich, ein anderes gesellschaftliches Bewusstsein zu fördern.

„Glaube nicht alles was du denkst“

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„Glaube nicht alles was du denkst“ – mit diesem Motto starten wir in das neue Jahr und stellen euch heute auch gleich die Frau vor, die hinter diesem Motto steht: Judith Hafner. Im Interview erzählt und die vielseitige #ichfraudesmonats Jänner von ihren Lebenserfahrungen, vielfältigen Arbeitsfeldern und Tätigkeiten sowie ihrem Engagement für verschiedene Projekte.

Judith, du bist im Projekt Æquitas zum Gleichstellungsaktionsplan der Provinz in der Arbeitsgruppe „Gewalt“ und hast beim „Dekalog gegen Gewalt an Frauen“ von De Pace Fidei mitgewirkt. Was hat dich bewogen dich in diesem Bereich zu engagieren?

Ich komme aus einer liebevoll behüteten Familie und hatte das Thema Gewalt bis zu meinem 29. Lebensjahr völlig ausgeblendet. Dann musste ich mit einem Schock begreifen, dass ein mir anvertrautes Kind sexuell missbraucht worden war, ohne dass ich das erkannt, geschweige denn verhindert hatte. Für meine Blindheit und die Vehemenz, mit der es Gewalt für mich einfach nicht gab, habe ich mich jahrelang schuldig gefühlt. Später, in Seminaren, wurde mir bewusst, wie viele Frauen und Männer mit Missbrauchserfahrungen leben müssen, weil ihnen niemand zu Hilfe kam. Heute will ich Räume mitgestalten, wo Gewalt und Missbrauch nicht mehr ausgeblendet und im Schamgefühl der Opfer versenkt wird.

Gewalt bei der Geburt – was können wir tun?

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Passend zu unserer Sonderausstellung „Birth cultures – Geburtskultur – Cultura di nascita“ sind wir vor Kurzem auf die spannende Reportage „Gewalt im Kreißsaal“ von arte gestoßen.

Dass Frauen bei der Geburt Gewalt erleben ist keine Seltenheit. Die Reportage macht dies zum Thema und gibt auf der einen Seite einen Einblick in verschiedene Formen von erfahrener Gewalt, deren Folgen und Auswirkungen und lässt betroffene Frauen zu Wort kommen, die davon erzählen wie sie mit dem Erlebten umgehen lern(t)en. Auf der anderen Seite wird im Gespräch mit Hebammen, Geburtshelfer*innen und Gynäkologen aber auch die derzeitige Arbeitsweise in der Geburtshilfe reflektiert und nach neuen möglichen, gewaltfreieren Lösungen gesucht.

Hier findet ihr die Reportage:

 

Yvonne Rauter

 

„…,dass Scheitern vollkommen in Ordnung ist.“

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Die freie Journalistin und Autorin Evelyn Höllrigl Tschaikner betreibt seit nunmehr fünf Jahren ihren Blog Little Paper Plane. Um welche Themen es in ihrem Blog geht und wie ihr Buch „Nachwehen“ entstand erzählt sie uns heute in der Rubrik #Bloggerin.

Wollen Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Evelyn Höllrigl Tschaikner, ich bin 34 und gebürtige Leifererin. Ich habe in Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studiert und wurde im Anschluss Redakteurin bei einem Magazin. Seit der Geburt meiner ersten Tochter 2016 arbeite ich als freie Journalistin und habe parallel angefangen auf Little Paper Plane zu bloggen. Zwischenzeitlich haben wir in München und Stuttgart gelebt und sind dieses Jahr, kurz vor der Geburt unseres dritten Kindes, zurück nach Wien gezogen. Im Mai ist mein erstes Buch „Nachwehen-Trost und Hilfe bei überwältigenden Gefühlen rund um die Geburt“ erschienen und soll eine Umarmung für alle neugeborenen Mütter sein.

Wie kam Ihr Interesse einen Blog zu erstellen und was treibt Sie an? 

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