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Kennen Sie die erste Historikerin Englands?

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Die erste Historikerin Englands war Catherine Macaulay. Heute an ihrem 225. Todestag erinnern wir an diese ausergewöhnliche Frau, die über Nacht berühmt wurde. Sie schockierte die britische Öffentlichkeit nicht mit ihrer Schönheit oder mit ihrer skandalösen Affäre mit einem älteren Verehrer. Ihre Berühmtheit hatte sie ihren Schriften zu verdanken. Als sie 1763 „A History of England“ veröffentlichte, wurde sie zur ersten englischen Historikerin. Und was für eine! Niemand hatte gedacht, dass eine Frau im Stande war, solch ein Buch zu schreiben – und doch waren sie begeistert. Es stellte sich heraus, dass Catherine eine auserordentliche Gabe zum Geschichten erzählen hatte…

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Auf den Spuren von Göttinnen in den Alpen …

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In ihrem neuen Buch „Berggöttinnen der Alpen“ wirft Europas bekannteste Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth einen unbekannten Blick auf die Alpen.

Sie untersucht die Landschaft der Alpen nach ihrer mythologischen Seite, spürt Göttinnen auf und folgt alten Geschichten und Sagen. Mit ihrem geschulten Blick geht sie verschiedenen Berggestalten nach und zeigt den Zusammenhang zu einer frühen matriachalen Kultur auf.  Ötzi – der weltberühmte Mann aus dem Eis – darf dabei natürlich nicht fehlen. Auch seine Geschichte wird von einem gänzlich anderen Blickwinkel gesehen, ebenso wie viele Sagen, Kulte und Bräuche aus den Alpenländern.

Bräute zu verkaufen

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Sonita ist die erste Afghanische Rapperin. Mit ihrem Lied Brides for sale (Bräute zu verkaufen) erreichte sie in nur einem Jahr 500.000 Klicks auf Youtube. Darin rappt sie über Zwangsheirat in Afghanistan. Sie selbst war nach mehrmaligen Versuchen ihrer Eltern, sie zu verheiraten, nach Iran geflüchtet.

Dort traf sie auf die Iranische Regisseurin Rokhsareh Ghaem Maghami, die nun ihre Geschichte in einem Dokumentarfilm erzählt. Das spannende daran ist: während den Dreharbeiten, hat das Leben von Sonita und damit auch die Geschichte des Films, eine unerwartete Wendung genommen…

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Wenn Säge und Violienenbogen sich treffen…

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Wer hätte gedacht, dass das Aufeinandertreffen von Säge und Violinenbogen so harmonische Klänge erzeugen kann. Die begabte Musikerin Natalia Paruz hat schon des Öfteren ungewöhnliche Musikinstrumente zum Klingen gebracht, wie Englische Handglocken oder Österreichische Kuhglocken. Mit der Säge belebt sie ein bis dahin männlich dominiertes Musikinstrument.

Die Säge hat als Musikinstrument eine lange Tradition hinter sich. Besonders populär waren Sägenklänge in Varitetés und Vaudeville zu Beginn des 20. Jahrhunderts – verschwanden dann aber im 2. Weltkrieg. Grund dafür war einerseits, dass der Stahl für die Waffenproduktion anstatt für Sägen verwendet wurde, und andererseits, dass junge Männer in den Krieg zogen und somit diese Technik nicht der nächsten Generation weitergegeben werden konnte. Da das musizieren auf der Säge eine kräftige linke Hand erfordert, waren die meisten Sägen-Musiker Männer. Die wohl berühmteste Ausnahme war Marlene Dietrich, die 1948 für Soldaten auf der Säge spielte.

Heute verzaubert Natalia Paruz mit ihren Sägenklängen weltweit und wird liebevoll die „SawLady“ genannt 😉

 

… und das war Marlene Dietrich

Gendermedizin in Südtirol

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Männer und Frauen haben unterschiedliche Körper und bedürfen deshalb unterschiedlicher medizinischer Behandlung. Damit diesen Unterschieden Rechnung getragen wird, gibt es schon seit den 90er Jahren die Gendermedizin. Sie plädiert für eine geschlechter-sensible Medizin. Eine besonders auffallende Auswirkung der Unterschiede sind die verschiedenen Alarmzeichen eines Herzinfarktes bei Frauen und Männern. Aber auch die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten aufgrund von Hormonen und Stoffwechsel.

Gendermedizin spielt in Südtirol schon länger eine Rolle. Neu ist, dass sich nun eine ständige Fach- und Arbeitsgruppe intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt. Gendermedizin soll nun auch in die Grundausbildung an der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe „Claudiana“ sowie in die Aus- und Weiterbildung des Gesundheitspersonals einfließen. Wichtig soll auch Prävention und Aufklärung der Bevölkerung sein. In diesem Rahmen findet im Herbst das dritte Südtiroler Symposium in Gendermedizin statt.

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Auch schon mal passiert…?

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Auch schon mal passiert …? Die Handtasche kippt um, ein Tampon rollt über den Boden – und der Gedanke folgt: peinlich, oder doch nicht?

Eigentlich sollte die Menstruation kein Tabu-Thema mehr sein in unserer Gesellschaft. Und doch soll sie still, steril und unsichtbar ablaufen.

Die Amerikanische Marathon-Läuferin Kiran Gandhi hat sich nach einem einprägsamen Erlebnis, dieses Thema auf die Fahnen geschrieben. Als sie am Start des London Marathon 2015 ihre Periode bekam, entschied sie sich für keine der aktuellen Auffangmethoden (Binden scheuern beim Laufen, Tampons müssen zu oft gewechselt werden). Stattdessen unterdrückte sie ihr Schamgefühl für diese Stunden und lief den Marathon ohne fremder Objekte in ihrem Körper. Aber diese Freiheit haben nicht alle Frauen weltweit. Auch wenn mit Menstruation in verschiedenen Kulturen unterschiedlich umgegangen wird, ist sie meist mit einem Stigma verbunden. Kiran Gandhi sagt, dieses Tabu ist eines der wenigen Geschlechter-Probleme, das wir noch innerhalb unseres Lebens lösen können. Was wir dazu brauchen: Aktivismus, Bildung, Politik und Innovation: Warum sollte es alle 6 Monate ein neues I-Phone geben, aber in den letzten paar hundert Jahren gab es insgesamt nur drei Lösungsansätze für die Menstruation: Tampons, Binden und Cups. Mehr hier (auf englisch).

 

#gegengewalt: Onlinekampagne in Südtirol

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Auch in Südtirol sprechen sich Frauen und Männer gegen Gewalt an Frauen aus. In Folge der sich häufenden brutalen Morde an Frauen in Italien, hat der Landesbeirat für Chancengleichheit eine Online-Kampagne gestartet. Martha Stocker: „Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass wir noch sehr viel Aufklärungsarbeit leisten müssen. Es gilt, alle zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um betroffene Frauen zu schützen und die Gesellschaft gegen jede Form der Gewalt sensibilisieren“.

Hier geht’s zur facebook Kampagne.

Die Stimmen der Männer sind gefragt

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#seseiunuomofirma

Im Kampf gegen Gewalt an Frauen sind auch die Stimmen der Männer gefragt.

Unter diesem Hashtag läuft eine Petition auf change.org. Innerhalb weniger Tage wurden gleich mehrere Frauen in Italien von ihren Partnern oder Ex-Liebhabern umgebracht. Das grausame Phänomen des femminicidio kann nur durch eine Veränderung der Kultur bekämpft werden – darüber sind sich die meisten einig. Wir brauchen eine Kultur, die Frauen nicht als Objekte oder Besitz ansieht.  Dieser Standpunkt kann nicht oft genug wiederholt werden und es ist wichtig, dass er von Frauen und von Männern getragen wird.

Also an alle: unterschreiben!

 

 

Die rüstige Kletteroma von der Seiser Alm

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Heute erinnern wir an eine der beste Skirennläuferinnen und Bergsteigerinnen ihrer Zeit: Vor 15 Jahren, am 12. Juni 2001 starb Paula Wiesinger Steger.

Damals „als von Freeclimbing, Snowboard und Thermoanzügen noch keine Rede war, der Schnee noch vom Himmel kam, die Brettln aus Holz und die Schuhe aus Leder waren“ … Damals lernte Paula mit 16 Jahren das Skifahren und Klettern. Neben ihren Erstbesteigungen und Weltcupsiegen wurde sie auch Bergführerin des belgischen Königs und Stunt-Frau von Leni Riefenstahl. Eine Power-Frau durch und durch.

Mehr zu Paula Wiesinger Steger auf fembio.org

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Forderung nach Verschärfung der Bestrafung des „Femminicidio“

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Nach der brutalen Ermordung von Sara Di Pietrantonio durch ihren Ex-Freund ist das Phänomen „Femminicidio“ wieder in den italienischen Schlagzeilen.

Immer wieder werden Frauen jeden Alters von ihren Ehemännern, Partnern oder Verflossenen ermordet, meist mit dem Hintergrund der Eifersucht oder des verletzten Besitzanspruchs. Es ist wichtig, diese Taten als das anzusehen, was sie sind: Es sind keine Verzweiflungsakte, die im Liebeswahn oder im Affekt geschehen, sondern Morde.

Diese Petition fordert die Verschärfung der Bestrafung eines „Femminicidio“. So wie ein Mord aufgrund von Rassenzugehörigkeit verschärft bestraft wird, soll auch ein Mord aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht verschärft bestraft werden. Das betrifft jene Fälle, in denen Frauen aufgrund von Eifersucht, Verachtung oder von beidem umgebracht werden.

Hier geht’s zur Petition auf change.org