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Happy 120th birthday Tina Modotti!

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Die Italienerin Tina Modotti war vieles: Fotografin, Schauspielerin, Kommunistin und Revolutionärin. Geboren in Udine zog sie über die USA nach Mexiko. Ihre Fotografien dokumentieren die revolutionäre Stimmung von Politik und Kunst im Mexico der 20er Jahre. Sie fotografiert das Leben einfacher Leute, unterdrückte Frauen und Kinder, „Campesinos“ – mexikanische Landarbeiter bei einer Demonstration, die revolutionäre Kunst der mexikanischen Murales und pfelgt regen Kontakt mit Frida Kahlo und Diego Rivera.

Nach ihrem bis heute ungeklärten Tod bei einer Taxifahrt, veröffentlicht Pablo Neruda ein Gedicht als Nachruf in den Zeitungen:

„Tina Modotti, Schwester, du schläfst nicht, nein, du schläfst nicht: Vielleicht hört dein Herz die gestrige Rose wachsen, die letzte gestrige Rose, die neue Rose, Ruhe sanft, Schwester. Die neue Rose gehört dir, die neue Erde gehört dir: du hast dir ein neues Kleid angelegt aus tiefem Samen und dein sanftes Schweigen füllt sich mit Wurzeln. Du wirst nicht vergebens schlafen, Schwester.“ (aus Pablo Neruda, Tina Modotti ist tot.)

Mehr dazu auf fembio.org

Zur Kopftuch-Debatte in Deutschland…

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Die Burka sorgt immer wieder für angeregte Diskussionen und nicht zuletzt Forderungen nach einem gesetzlichen Verbot auch in Deutschland.

Doch an wen soll sich ein solches Gesetz eigentlich richten? Fabian Köhler fragt, wie viele Frauen in Deutschland den afghanischen Schleier überhaupt tragen – und findet eine überraschende Antwort.

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Alles Gute zum 175. Geburtstag, der „echten“ Geierwally

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Wer kennt sie nicht… die berühmte, mutige Geierwally, die auch das weibliche Gegenstück zu Andreas Hofer genannt wird. Ein Weibsstück eben, das nur die besten Eigenschaften von Tirolern vorweist: unbeugsam, eigenwillig, stur, kräftig und mutig. Ungewöhnlich weil sie als Frau diese Eigenschaften in sich vereint.

Berühmt wurde die Geierwally zunächst durch einen Vofall im Jahr 1863: Als einzige des Dorfes traute sie sich einen Adlerhorst an einer steilen Felswand auszunehmen. Die Tiere rissen damals junge Lämmer – weshalb sie abschätzig Geier genannt wurden. Ihr Bruder hatte schon einen Versuch unternommen, nachdem er aber 7 Stunden in der Felswand gehangen hatte, war er gescheitert. Kein anderer Mann des Dorfes erkläre sich für die Mutprobe bereit. So schlüpfte Anna Stainer-Knittel kurzerhand in die Lederhose ihres Bruders und seilte sich an der steilen Wand ab. Sie holte den Adler aus dem Nest, zog ihn auf und verkaufte ihn auf einem Jahrmarkt. Die für eine Frau sehr ungewöhnliche Tat brachte ihr den Namen Geierwally ein.

Buchtipp: Warum hasst ihr uns so?

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In ihrem Buch „Warum hasst ihr uns so? Für die sexuelle Revolution der Frauen in der islamischen Welt“ ruft Mona Eltahawy zum Hinsehen auf die brutale Unterdrückung von Frauen in der arabischen Welt auf.

„Grundsätzlich gibt es nichts zu beschönigen. Wir arabischen Frauen leben in einer Kultur, die uns grundsätzlich feindlich gegenübersteht und die geprägt ist von der Verachtung der Männer. Sie hassen uns nicht etwa wegen unserer Freiheiten, wie es das abgedroschene amerikanische Klischee nach 9/11 gerne hätte. Wir haben keine Freiheiten, weil sie uns hassen…“

Eine ausführliche Leseprobe ist hier zu finden.

„Wir sind nicht definierbar!“

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Diese neun muslimischen Frauen zerstören Stereotype durch ihre Kunst, Fotografie und Aktivismus. Sie zeigen ein vielfältiges Bild – muslimische Frauen sind kühn, kreativ, mutig, dynamisch und vor allem unterschiedlich! Sie sind Doktorinnen, Lehrerinnen, Mütter, Menschenrechtsaktivistinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen, Tänzerinnen und vieles mehr!

globalfundforwomen.org

Sie nannte sich eine „one woman army“

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Der Pakistanische Social Media Star Fauzia Azeem, besser bekannt unter dem Namen Qandeel Baloch, wurde von ihrem Bruder umgebracht – ein so genannter „Ehrenmord“.

Qandeel Baloch war 26. Sie nannte sich eine „one woman army“ – „ein Frau Armee“ in dem Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen in Pakistan. Ihre Waffen waren Bilder und Videos von ihr selbst, die sie in social media Kanälen veröffentlichte. In der religiös und sozial sehr konservativen Nation wurde sie als höchst provokativ eingetsuft. Sie wurde einerseits heftig kritisiert und hatte andererseits große Berühmtheit und Fans, die ihren virtuellen Widerstand unterstützten.

Jedes Jahr sterben mehr als 500 Menschen in „Ehrenmorden“ in Pakistan, so Reuters. Fast alle davon sind Frauen.

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„Wir leben alle innerhalb der Grenzen , die unsere Väter oder Ehemänner für uns ziehen“

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Männliche Vormundschaft bleibt das größte Hindernis für Frauenrechte in Saudi Arabien trotz einiger Reformen der letzten Jahre. Frauen brauchen die Erlaubnis eines männlichen Vormunds, um zu reisen, zu heiraten, um aus dem Gefängnis freizukommen, um zu arbeiten oder um Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten. Eine 25-Jährige sagte im Interview mit Human Rights Watch „Wir leben alle innerhalb der Grenzen , die unsere Väter oder Ehemänner für uns ziehen“.

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Friedensmarsch in der Ukraine

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Seit letztem Sonntag marschieren in der Ukraine drei Friedenszüge in Richtung Kiew. Tausende Menschen wollen ein Zeichen für den Frieden setzen.

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UPDATE 21. Juli: Die Friedensmärsche gehen weiter – trotz Drohungen und Störmanövern

https://www.youtube.com/watch?v=qTiNeEveiDU&feature=youtu.be

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