Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

La pionera del volante

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Oggi ascoltiamo, nell’ambito dell’Anno Museale dell’Euregio, una breve sequenza audio della pionera del volante Nadia Galvan.
Galvan era una delle primissime pilote femminili che da altoatesina era conosciuta in tutta l’Italia. Tanti la ricordano sulle quattro ruote sulle strade della Mendola spesso con sua zia Delia De Florian.
La prima gara la contestò nell’estate del 1975, fu la prima donna dell’Alto Adige a gareggiare in una cronoscalata. Spesso al volante una A112 oppure una 500 elaboratissima.
Nadia Galvan è defunta ad aprile dell’anno scorso.

Il primo anno dei Musei dell’Euregio segue il motto „il museo muove“. Al Museo delle Donne affrontiamo questo tema in modo olistico – spaziale (viaggiare/andare da lì a lì) e anche filosofico (come atteggiamento verso la vita). Anche le donne sono in movimento, le donne sono mobili, le donne attraversano i confini – qui seguiamo i loro passi.

Nicole Bergamo

La menopausa – come affrontare?

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Intorno alla luna nuova di ogni mese, pubblichiamo und post della rubrica #ziarosa sul nostro blog. Una rubrica con articoli dedicata ad argomenti strettamente legati al corpo femminile, al suo funzionamento ciclico, alla consapevolezza del corpo, alle mestruazioni e alle questioni di benessere.

In occassione della Giornata Mondiale della Menopausa il 18 ottobre, questo mese parliamo della menopausa con la dottoressa Gelsy Arlene Villanueva.

Foto: Gelsy Arlene Villanueva

Potresti brevemente presentarti?

Mi chiamo Gelsy Arlene Villanueva. Sono laureata in Medicina e ho una specializzazione in Ginecologia e Ostetricia, ottenuti a Cuba il mio paese d’origine.

Oltre i miei studi universitari ho frequentato la Scuola di Medicina rigenerativa e Antiaging e al momento sto facendo il Master di Secondo Livello in Ozonoterapia.

Cos’è la menopausa? 

La menopausa, in riassunto, é la cessazione della vita fertile di una donna. Si intende che per 12 mesi consecutivi non si ha avuto il ciclo mestruale.

Che cosa cambia nel corpo della donna? E quali sintomi si possono manifestare?

Familienberatungsstelle Lilith

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Birth Cultures – Geburtskulturen ist ein EU-Projekt von 2019-2022, das zu einer Reise durch Geschichten und Traditionen rund um Geburt und Mutterschaft einlädt. Eine große Wanderausstellung dazu tourt durch Europa und ist ab Dezember 2021 im Frauenmuseum in Meran zu sehen. Kommt vorbei – neben der Ausstellung erwartet euch auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Im Monat September durften wir hier auf unserem Blog die Hebamme Kathrin Kuppelwieser vorstellen. Heute erzählt sie uns von der Familienberatungsstelle Lilith in Meran in der sie auch selbst tätig ist.

Wie ist die Familienberatungsstelle Lilith entstanden?

Die Familienberatungsstelle Lilith entstand 1982 auf Initiative einer Frauengruppe. Diese forderte bereits im Jahr 1979, als das gerade verabschiedete Gesetz die Errichtung von Familienberatungsstellen vorsah, die Errichtung einer öffentlichen Beratungsstelle für Familien, Paare und Einzelpersonen. Die zuständigen Behörden lehnten ihren Antrag ab. Daraufhin beschloss die Frauengruppe den Verein „Donne Merano/Frauen Meran“ zu gründen und eine private Familienberatungsstelle zu eröffnen. Im Herbst 1982 nahmen sie ihre Tätigkeit in einer kleinen Wohnung in der Ariston-Galerie auf.
Die Entstehung der Familienberatungsstelle Lilith erforderte großes Engagement. Die Frauengruppe arbeitete ehrenamtlich und finanzierte die Miete und Anschaffung von Möbeln und Instrumenten, wie etwa das gynäkologische Inventar, aus eigener Tasche.
Im Laufe der Jahre hat sich der rechtliche Hintergrund und die Finanzierung der Familienberatungsstelle verändert. Zwei Jahre nach der Eröffnung der Familienberatungsstelle wurde diese nach dem Regionalgesetz Nr. 10/79 anerkannt und wird seither zum Teil von der Autonomen Provinz Bozen finanziert. Seit dem 1.1.2007 obliegt die Verwaltung der Sozialgenossenschaft Futura O.n.l.u.s.. 2012 wurde mit dem Beschluss Nr. 246/2012 die vertragliche Vereinbarung zwischen dem Gesundheitsamt der Autonomen Provinz Bozen – Gesundheitsbezirk Meran und der Sozialgenossenschaft Futura O.n.l.u.s. genehmigt. Lilith ist auch von der Autonomen Provinz Bozen auf der Grundlage des Dekrets Nr. 84/23.2 vom 1.4.2014 akkreditiert worden. Heute wird die Familienberatungsstelle durch den Sanitätsbetrieb Südtirol, die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und die Agentur für Familie zum Großteil finanziert.

NEW EVENT: Birth Cultures & Intercultural Café

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Birth Cultures – Geburtskulturen ist ein EU-Projekt von 2019-2022, das zu einer Reise durch Geschichten und Traditionen rund um Geburt und Mutterschaft einlädt. Eine große Wanderausstellung dazu tourt durch Europa und ist ab Dezember 2021 im Frauenmuseum in Meran zu sehen. Kommt vorbei – neben der Ausstellung erwartet euch auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Das Frauenmuseum möchte Rahmen des EU-Projektes Birth Culture – die Tradition der Geburt etwas verändern und laden Dich ein, mit dabei zu sein!

Die Sonderausstellung zum EU-Projekt BIRTH CULTURES eröffnet 20.11.2021 und wird noch eigens angekündigt.

Im Oktober starten wir mit der Die Erzählcafé-Aktion – zuhören | sich austauschen | voneinander lernen

Das persönliche, lebensgeschichtliche Erzählen steht hierbei im Mittelpunkt, genauso wie der respektvolle und wertschätzende Umgang mit den Erfahrungen der Cafégäste. Jedes Erzählcafé ist eine offene Mitmachveranstaltung und wird deshalb in öffentlich zugänglichen, nicht kommerzialisierten Räumen veranstaltet.

Verschiedene Generationen und Kulturen, aber auch unterschiedliche Akteure der Geburtsmedizin werden bei diesen Erzählcafés ohne Wertung und Diskussion miteinander ins Gespräch gebracht.

Die Idee eines Erzählkaffees ist aus der Erzählcafé-Aktion durch Dr. med. Stefanie Schmid-Altringer und Lisa von Reiche https://erzaehlcafe.net/ übernommen und adaptiert worden.

Voglia di leggere

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Oggi Francesca Ferragina ci presenta il libro “Il silenzio delle ragazze” (casa editrice: Enaudi). Fu scritto dalla scrittrice britannica Pat Parker (*1943) e pubblicato per la prima volta nel 2018 e in Italia nel 2019.

 Dalla quarta di copertina:

𝐿𝑎 𝑔𝑢𝑒𝑟𝑟𝑎 𝑑𝑖 𝑇𝑟𝑜𝑖𝑎 𝑟𝑎𝑐𝑐𝑜𝑛𝑡𝑎𝑡𝑎 𝑑𝑎 𝐵𝑟𝑖𝑠𝑒𝑖𝑑𝑒, 𝑙𝑎 𝑠𝑐ℎ𝑖𝑎𝑣𝑎 𝑑𝑖 𝐴𝑐ℎ𝑖𝑙𝑙𝑒. 𝑈𝑛 𝑟𝑜𝑚𝑎𝑛𝑧𝑜 𝑚𝑒𝑚𝑜𝑟𝑎𝑏𝑖𝑙𝑒 𝑒 𝑠𝑜𝑣𝑣𝑒𝑟𝑠𝑖𝑣𝑜, 𝑖𝑛 𝑐𝑢𝑖 𝑃𝑎𝑡 𝐵𝑎𝑟𝑘𝑒𝑟 𝑑𝑎̀ 𝑣𝑜𝑐𝑒 𝑎𝑙𝑙𝑒 𝑑𝑜𝑛𝑛𝑒 𝑟𝑒𝑙𝑒𝑔𝑎𝑡𝑒 𝑛𝑒𝑙𝑙𝑒 𝑟𝑒𝑡𝑟𝑜𝑣𝑖𝑒 𝑑𝑒𝑙𝑙𝑎 𝑆𝑡𝑜𝑟𝑖𝑎.

Può un SILENZIO essere ASSORDANTE?

Ho parlato sul mio canale Instagram di questo libro durante l’appuntamento de #LaLetturaDellaDomenica
È fuori classifica, ma l’ho voluto citare perché ritengo che, seppur completamente differente dalle opere di Madeline Miller, il romanzo di Pat Barker meriti un approfondimento.
Non si tratta solo di uno sguardo femminile di una delle guerre più famose dell’antichità, bensì è la voce data a chi ha vissuto i retroscena della guerra: donne che hanno subìto una guerra fatta dagli uomini.
Troviamo la voce squillante e a tratti fievole di Briseide e attraverso lei scopriamo visioni differenti dei grandi personaggi che già si conoscono: Achille, Patroclo, Agamennone, Ulisse, Nestore, ma anche Ettore, Paride e Priamo.
Scopriamo le donne (realmente esistite e non), i loro doveri, la loro rassegnazione, il loro coraggio e il loro dolore. Come detto, in un “silenzio” assordante!
Un romanzo intenso, a volte crudo, ma di una bellezza davvero disarmante.

Tantra, Eros, Liebe und Meditation

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Tantra, Eros, Liebe und Meditation – bereits der Titel verrät, dass es wieder Zeit ist für einen Beitrag der Rubrik #tanterosa. Heute erzählt uns eine junge Frau von ihren Erfahrungen bei einem Seminar des Aruna Instituts in Deutschland. Wie der Webseite zu entnehmen ist, bietet das Institut ein umfassendes Seminarprogramm mit Kursen, Seminaren und Trainings zu folgenden Schwerpunkten an:

  • Tantra: Tantra-Wochenend-Seminare, Tantra-Intensiv-Seminare, Tantra-Trainings
  • Selbstentfaltung, Persönlichkeitsentwicklung, spirituelles Wachstum
  • Partnerschaftstraining und Beziehungsberatung
  • Liebe, Beziehung und Sexualität für Singles und Paare
  • Männlichkeit / Weiblichkeit: Kurse für Männer und Frauen
  • Specials: Seminare für Fortgeschrittene
  • Workshops für Jugendliche
  • Workshops für Eltern
  • Visionssuche und Naturerfahrung
  • Gastveranstaltungen: Seminare und Workshops mit Gastdozenten
Was hat dich bewogen dahin zu fahren und welches Thema/welche Themen wurde(n) angesprochen? Warst du alleine aus Südtirol und wie kamst du mit der Gruppe, wo doch intensiv gearbeitet wurde, zurecht?

Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich erwarten würde, weshalb mich grundsätzlich das Interesse neue Erfahrungen zu sammeln und junge Menschen kennenzulernen bewogen hat, den Kurs zu besuchen. Es wurden viele verschiedene Themen angesprochen, rund um (Selbst-)Liebe, Sexualität, Begegnung, Beziehungen und das Ankommen im eigenen Körper, wobei die körpereigene Wahrnehmung eine wichtige Rolle spielte.

„…damit begann eine lange spannende Entdeckungsreise mit vielen überraschenden Erfahrungen.“

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Heute möchten wir euch die ehemalige Sozialpädagogin Erni Kutter vorstellen. Die heutige Autorin lebt in Freising und hat sich dreißig Jahre lang mit Frauengeschichte, Kulturanthropologie, Mythologie und spirituellen Frauentraditionen beschäftigt. Seit 25 Jahren bietet sie zudem Frauenreisen auf den Spuren heiliger Frauen in den Kirchen Südtirols an.

Erni, Du kommst aus Franken in Bayern und bist eine große Südtirolkennerin bezogen auf spirituelle Frauentraditionen und Frauengeschichte allgemein. Wie bist Du überhaupt zu uns gekommen und was hat dich so fest gehalten in Südtirol, gibt es doch auch bei dir viele Orte des Erkundens..

Vor 35 Jahren hat mir eine Freundin aus ihrem Urlaub eine Postkarte mit dem Bild der drei Bethen von Klerant geschickt. Ich wusste damals so gut wie nichts über diese drei heiligen Frauen. Aber dieses Fresko und seine Symbolik haben mich sofort sehr angesprochen: Goldene Kugeln in den Händen. Kronen auf dem Kopf, dazu diese machtvolle Haltung und Ausstrahlung! Das hat mich total fasziniert und neugierig gemacht. Und damit begann eine lange spannende Entdeckungsreise mit vielen überraschenden Erfahrungen.

Dein Schwerpunkt sind die sogenannten „Heiligen Weiber“. Es hat vor allem mit dem Kult der Bethen begonnen. Welche Orte hast du denn da aufgesucht und wie wurden dir die Türen aufgemacht?

Die Überraschung in der Garage

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Im Zuge des heurigen Euregio Museumsjahres möchten wir heute in eine kurze Tonsequenz mit der Erzählung von Sieglinde Lang Kompatscher reinhören.
Welche Überraschung in der Garage auf sie wartete und an welche tollen Erlebnisse sie sich damit erinnert erfahrt ihr hier:

Rechts im Bild Sieglinde Lang Kompatscher, eine der ersten Vespa-Fahrerinnen in Bozen in den 1950er Jahren. Foto: Helene Frick Bertazzoni

Das erste Euregio Museumsjahr steht unter dem Motto „Museum bewegt“. Wir beschäftigen uns mit diesem Thema ganzheitlich – räumlich (reisen/gehen von da noch dort) ebenso wie philosophisch (als Lebenseinstellung). Frauen sind auf dem Weg, Frauen sind mobil, Frauen überschreiten Grenzen – wir folgen ihren Spuren.

Sissi Prader & Nicole Bergamo

„Dem Impuls, Hebamme zu werden, ging ein Prozess von gut zehn Jahren voraus“

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Birth Cultures – Geburtskulturen ist ein EU-Projekt von 2019-2022, das zu einer Reise durch Geschichten und Traditionen rund um Geburt und Mutterschaft einlädt. Eine große Wanderausstellung dazu tourt durch Europa und ist ab Dezember 2021 im Frauenmuseum in Meran zu sehen. Kommt vorbei – neben der Ausstellung erwartet euch auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Im Rahmen diese Projektes möchten wir euch heute eine weitere Hebamme vorstellen. Kathrin Kuppelwieser arbeitet in der Familienberatungsstelle Lilith in Meran und erzählt uns im heutigen Interview von ihrem persönlichen Weg hin zu ihrem Beruf.

Wolltest du immer schon Hebamme werden?

Der Wunsch Hebamme zu werden kam aus einem intuitiven klaren Impuls. Ich kann diesen Impuls gar nicht an einem bestimmten Ereignis festmachen. Ich hatte die Oberschule abgeschlossen und für ein Jahr in Venedig gelebt. Die Ausbildung zur Hebamme hat mich zurück nach Südtirol geführt.

Wie hast du zu diesem Beruf gefunden?

Dem Impuls, Hebamme zu werden, ging ein Prozess von gut zehn Jahren voraus. In dieser Zeit wuchs meine Faszination für den menschlichen Körper, dessen komplexe Abläufe, Potential aber auch seine Verletzbarkeit. Gleichermaßen wuchs die Neugier am Menschsein in seiner emotionalen und kognitiven Dimension. Der Beruf Hebamme war in meiner Vorstellung ein Terrain, in dem Frauen, Männer und Babys in ihrer umfassenden Komplexität begleitet werden können. In ihren Wachstumsprozessen auf verschiedenen Ebenen.

Action Day Frauenmarsch Donne in Marcia – WOW

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In Bozen fand ein Marsch gegen Gewalt und gegen die Diskriminierung von Frauen statt. Rund 600 Teilnehmer:innen starteten um 9.30 Uhr und wurden von der Musikgruppe Sissamba und Max Castlunger in der Schlachthofstraße begleitet. Sie zogen bis auf den Waltherplatz, wo eine Kunst-Installation von Laura Volgger aufgebaut wurde. Sie hat 50 „On Remembrance“ Stühle gestaltet und auf dem Waltherplatz aufgestellt. Diese erinnern an Frauen, die in Südtirol ermordet worden sind. In Italien hat es im heurigen Jahr schon 75 Frauenmorde gegeben.

Auch mehrere Frauengruppen und Jugend-Organisationen machten beim Aktionstag gegen Gewalt an Frauen mit. Es gab Info-Stände und Flashmobs.

Das Gedenken an die Opfer männlicher Gewalt gegen Frauen ist wichtig, aber wenn wir unsere Wut nicht nutzen und kanalisieren, um uns an die Seite derer zu stellen, die Gewalt erleben, wenn wir das nicht gemeinsam tun, ist dieses Gedenken ein Selbstzweck. In diesem Sinne soll der Frauenmarsch – Women on the Move – ein Ausgangspunkt und nicht ein Endpunkt sein. Damit sie nie eine weniger und nirgends weniger wirklich ist.“

Christine Clignon – Frauenhauskontaktstelle GEA Bozen

Und hier noch ein paar Eindrücke:

Bis Samstag! – A sabato!

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Scuotere Südtirol/o wachrütteln – unter diesem Motto findet am Samstag, 25. September, der feministische „Action Day Frauenmarsch – Donne in marcia“ in Südtirol statt.

Anlass dazu gibt es mehr als genug: Zehn Jahre Istanbul-Konvention (11.5.2011) und eine nicht enden wollende Spirale der Gewalt gegen Frauen, die Frage nach Macht und Entmachtung, Diskriminierungen, Sexismen und patriarchales Denken in den Köpfen von Männern genauso wie Frauen – Menschen, egal welcher Geschlechtszuschreibung oder Geschlechtsidentität.

Mehrere Frauen aus allen Bereichen kommend und generationenübergreifend haben sich zusammengeschlossen und beobachten seit längerer Zeit die Situation zur Chancengleichheit aber auch die zunehmende Gewaltbereitschaft in Südtirol wie auch in Italien und den Nachbarländern. Sie erkennen einen dringenden Handlungsbedarf aus der Zivilgesellschaft heraus zur Unterstützung jener Organisationen, die Maßnahmen von Seiten der Institutionen erwarten, aber auch zur Unterstützung der Entscheidungsträger*innen, um entsprechende Gesetze und Bestimmungen umzusetzen. Die Frauen möchten bewusst nicht namentlich mit ihren Organisationen bzw. ihrem Berufshintergrund aufscheinen, um sehr breit und solidarisch ALLE Frauen einzubeziehen.

Ein Manifest für Veränderung

Eine Kampfschrift wurde mehrsprachig erstellt und an viele private und öffentliche Vereinigungen übermittelt mit der Einladung an einem Tag ein aktives Zeichen zu setzen: Beim Action Day Frauenmarsch – Donne in marcia am Samstag 25.09.2021 auf dem Waltherplatz in Bozen von 10.30 Uhr bis ca. 18 Uhr!

Internationale IAWM Konferenz der Frauenmuseen 2021

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Am vergangenen Wochenende ist im Frauenmuseum Hittisau die 6. Internationale IAWM Konferenz 2021 der Frauenmuseen zu Ende gegangen. Unter dem Motto „and still we* create“ kamen im über sechzig Leiterinnen und Vertreterinnen von Frauenmuseen und Frauenmuseumsinitiativen aus fünf Kontinenten zusammen, um Ideen auszutauschen, zu diskutieren und nach Gemeinsamkeiten zu suchen.

Die Leiterin Sigrid Prader sowie die Mitarbeiterin Sarah Trevisiol vom Frauenmuseum in Meran waren bei der Konferenz dabei. Die Koordinationsstelle von IAWM ist im Frauenmuseum in Meran angesiedelt.

Die Konferenz wurde durch pandemiebedingte Reiseprobleme hybrid abgehalten, was eine neue Erfahrung war. Dank den Organisatorinnen in Hittisau klappte die Abwicklung einwandfrei.
Physisch anwesend waren Kolleginnen aus Deutschland, Norwegen, Iran, Italien, Schweiz, Russland, Ukraine, Frankreich, Niederlande, Spanien, Serbien, Slowenien und Österreich.
Digital waren die Länder Kanada, USA, Ungarn, Mexiko, Costa Rica, Argentinien, Kolumbien, Chile, Albanien, Korea, Vietnam, Australien, Portugal, Großbritannien, Irland, Senegal, Türkei und Ägypten vertreten.

Gruppenarbeit

 Die Konferenz wurde im Rahmen des EU-Projekts Birth Cultures abgehalten, wo in einer Ausstellung über die verschiedensten Formen des traditionellen Wissens  rund um Geburt und Mutterschaft als Teil des immateriellen Kulturerbes dargestellt wird. Diese Ausstellung wird Ende November 2021 auch im Frauenmuseum in Meran zu sehen sein.

Frauenmarsch – donne in marcia

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Scuotere Südtirol/o wachrütteln – unter diesem Motto findet am Samstag, 25. September, der „Frauenmarsch“ in Südtirol statt.

Leider kann der Marsch in der geplanten Form am 25.9. coronabedingt nicht stattfinden, da derzeit nur Demonstrationen in statischer Form erlaubt sind.

Dennoch wollen wir ein Zeichen gegen jegliche Gewalt an Frauen und für Geschlechtergerechtigkeit setzen.

Unsere aktionistischen Möglichkeiten sind zwar begrenzt, aber die ganze Energie darf nicht umsonst gewesen sein. Deshalb wird der 25.9. in den feministischen „Action Day Frauenmarsch – Donne in marcia“ umgewandelt, der von 10:30 bis ca. 18 Uhr auf dem Waltherplatz in Bozen stattfinden wird.

Anstelle des Marsches wird eine performative Kunstinstallation am Waltherplatz in BOZEN organisiert, zu der ihr ALLE herzlich eingeladen seid. Es wird die Möglichkeit geben, Eigenes beizusteuern, weitere Aktionen in der Stadt zu organisieren oder „Teil“ der Installation zu werden. Bereits ankündigte Aktionen eurerseits wie beispielsweise eine Fotobox, Plakate oder Straßentheater können in den Aktionstag integriert werden.

Wer mehr erfahren möchte, kann auch an frauenmarsch.donneinmarcia@gmail.com schreiben, wo über ein Rundmail genauere Informationen mitgeteilt werden oder sich auf der Facebook-Seite informieren.

Wir sind uns bewusst, dass der „Aktionstag“ in seiner Dimension, Reichweite und Aussagekraft nicht den geplanten Marsch ersetzen kann. Umso mehr wollen wir jetzt kleinere symbolische Zeichen setzen bis zum Tag, an dem wir gemeinsam auf die Straße gehen werden.

Das Orga-Team FM-DiM

Donne in reti

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Il 9 settembre é la giornata delle amiche. Per celebrare l’occasione, oggi vorremmo presentarvi altre donne e amiche della nostra attuale mostra temporanea „Amicizie femminili – Dallo scambio emozionale alla rete relazionale“.

È da anni, decenni o secoli che l’organizzarsi in reti è una fonte di forza per le donne. Così è anche stato per Aletta Jacobs (1854-1929), una pioniera in molti aspetti:

  • è stata la prima donna laureata nei Paesi Bassi
  • come medica aprì nel 1882 la prima clinica per il controllo delle nascite
  • le sue esperienze sulla situazione precaria di molte pazienti la avvicinavano al movimento delle donne
  • nel 1894 grazie alla sua iniziativa, venne fondata l’Associazione olandese per il suffragio femminile, di cui fu a lungo presidente
Foto: Archiv Frauenmuseum, Meran

Nella lotta per il suffragio femminile, Aletta partecipò a molti congressi e vi incontrò altre donne notevoli come la giovane suffragista ungherese Rosika Schwimmer o l’americana Carrie Chapman Catt che sono diventate sue amiche.

Con entrambe Aletta intratteneva una fitta corrispondenza nella quale si mescolano privato e politico. Le donne si scambiavano su femminismo, desideri sessuali, l’interesse per le droghe, riflessioni sul lavoro minorile, la schiavitù ecc.

Eine Zyklusshow – was ist das?

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Dieser Fragen möchten wir im heutigen Beitrag der Rubrik #tanterosa genauer auf den Grund gehen. In dieser Rubrik beschäftigen wir uns monatlich mit Themen, die eng mit einem weiblichen Körper verbunden sind. Heute berichten uns Evi Gufler und Gaia Mureda über ihre Tätigkeit als Referentinnen der Zyklusshow.

Evi Gufler (li) und Gaia Mureda (re)
Gleich vorweg: wenn ihr es in einem Satz beschreiben müsstet – was ist die Zyklusshow?

Die Zyklusshow ist ein Workshop, indem Mädchen mit Kopf, Herz und Hand das Zyklusgeschehen erleben und der ihnen die Kraft und die Fähigkeiten des weiblichen Körpers bewusst macht.

Wie seid ihr auf die Zyklusshow aufmerksam geworden und wie zu Referentinnen geworden?

Wir haben beide durch Helga Mock, die damals noch einzige Referentin in Südtirol, die Zyklusshow entdeckt. Wir waren gleich Feuer und Flamme. Die Methodik, die Materialien und die wertschätzende Sprache dieses Workshops haben uns sehr angesprochen. Um Referentinnen zu werden, mussten wir eine Ausbildung, drei Hospitationen bei einer erfahrenen Referentin machen und die Zertifizierungsprüfung erfolgreich schaffen.

Was passiert während einer Zyklusshow? Wie läuft eine Zyklusshow ab?

Die Zyklusshow ist in drei Abschnitte aufgeteilt. Im ersten Teil geht es darum, wie ein Kind entsteht, im zweiten Teil was zurzeit im Körper der Mädchen geschieht und im dritten Teil erhalten die Mädchen Infos und praktische Tipps rund um Binden und Tampons.

Leselust

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Ulrike Steinhäusl stellt uns heute in der Rubrik #leselust das Buch von Wolfram Eilenberger „Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten 1933-1943“ vor.

„Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten. 1933 – 1943“ heißt der Untertitel dieses Buchs, in dem das Leben und Wirken von vier Philosophinnen während jener tiefschwarzen Jahre der europäischen Geschichte beleuchtet werden: Simone de Beauvoir (1908 Paris – 1986 Paris), Simone Weil (1909 Paris – 1943 Ashford, England), Ayn Rand, eigentlich Alissa Rosenbaum (1905 St. Petersburg – 1982 New York) und Hannah Arendt (1906 Hannover – 1975 New York). Vier junge Frauen entwickeln unter schwierigsten Verhältnissen gegen den Strom der Zeit ihre philosophischen und sozialen Ideen und legen Fundamente für eine freiere emanzipiertere Gesellschaft. Wie schon aus ihren Sterbeorten ersichtlich ist, mussten sie mit Ausnahme von Simone de Beauvoir, den Weg ins Exil gehen, da sie jüdische Wurzeln hatten.

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