Frau des Monats Juni, Nina Stricker, war mit 31 Jahren eine der wohl jüngsten Kunstmessen-Direktorinnen Italiens und bewegt sich seitdem erfolgreich an der Schnittstelle zwischen Kulturellem und Kommerziellem. Im Interview erzählt sie von ihrem Werdegang und den Herausforderungen ihres Metiers – nicht zuletzt der schier unmöglichen Vereinbarung von Mutterschaft und Karriere.
Wie würdest du dich beschreiben?
Eklektisch, 360° neugierig und mit mindestens 10 Sachen gleichzeitig beschäftigt.
Abwechslungsbedürftig und freiheitsliebend, aber beständig und loyal in den wichtigen Dingen und Beziehungen des Lebens.
Bedingungslos ehrlich und direkt, eine Zugangsweise die mir viel Vertrauen eingebracht hat, die ich aber auch oftmals teuer bezahlt habe.
Sehr bewusst gegenüber dem Essenziellen, nicht leicht vom Überflüssigen zu verführen.
Wenn von etwas begeistert, sehr beharrlich in der Umsetzung. In jungen Jahren benannten mich meine Studien-Kolleg*innen aufgrund der etwas kompromisslosen Art „Panzer“. Mein letzter Übername „Seiden-Caterpillar“ hat wie ich selbst mit den oft auch schmerzvollen Erfahrungen des Lebens weichere Züge angenommen, die im Grunde immer da waren, aber die ich früher nicht so auszudrücken wusste.







